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Diplom-Ergänzungsstudiengang

 

 

 

Eine Einschreibung für den Diplomstudiengang war letztmalig im Sommersemester 2008 möglich. Dieser Studiengang wird nun abgelöst durch den Europäischen Masterstudiengang "Diakonie - Führungsverantwortung in christlich sozialer Praxis".

 

Für Vollzeit-Studierende ist das letzte Anmeldedatum für die Diplomarbeit der 30.1.2010, für Teilzeit-Studierende der 30.1.2012. Es genügt eine formlose schriftliche Anmeldung unter Nennung Ihres Diplomarbeits-Titels. Ende des Sommersemesters 2010 bzw. 2012 finden dann die mündlichen Diplomprüfungen statt.

 

 

Die Intention: Wozu?

Der Diplomergänzungsstudiengang am DWI verfolgt die Intention, die Ausbildungsbasis im Bereich der diakonisch-sozialen Arbeit zu verbreitern und auf ein möglichst hohes Niveau zu stellen. Die Vermittlung einer Grundkompetenz wird angestrebt.
Dazu sollen Kenntnisse der theologischen Grundlagen, der geschichtlichen Entwicklung und der rechtlich-organisatorischen Struktur diakonisch-sozialer Arbeit und Grundkenntnisse ihrer Rahmenbedingungen im sozialen Rechtsstaat vermittelt werden.
Darüber hinaus soll in human- und sozialwissenschaftliche Arbeitsweisen und Theorieansätze eingeführt werden; Vertrautheit mit Praxisfeldern der Diakonie sowie entsprechende methodische Fertigkeiten sollen erworben werden.

Die Zielgruppe: Wer?

Die Zulassungsordnung lässt Graduierte aus allen für die Diakoniewissenschaft relevanten universitären Studienbereichen zu.
Zum Studium eingeladen sind auch Personen, die bereits in der diakonisch-sozialen Praxis stehen.

Berufstätige Bewerberinnen und Bewerber können sich nur einschreiben, wenn sie die für das Studium erforderliche Studienzeit zur Verfügung haben. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die in Stellen mit mehr als 50 % Deputat (ca. 20 Wochenstunden) arbeiten, benötigen in der Regel eine Erklärung des Arbeitgebers, daß sie zum Besuch der Lehrveranstaltungen und zur Erfüllung der Studienleistungen freigestellt werden. In jedem Falle ist es ratsam, daß berufstätige Anwärterinnen und Anwärter vor ihrer Einschreibung Kontakt mit dem Diakoniewissenschaftlichen Institut aufnehmen.

Studiengang und -dauer: Wie lange?

In der Regel ist der Studiengang in einem Zeitraum von vier Semestern zu absolvieren. Eine Meldung zur Diplomprüfung ist erst im Anschluß an einen Studienabschluß möglich. Zu der für das Prüfungsgeschehen zu veranschlagenden Zeit tritt neben die dreimonatige Laufzeit für die Fertigstellung einer Diplomarbeit die Vorbereitung auf die daran anschließende mündliche Prüfung.

Lehrveranstaltungen: Was belegen?

Der Aufbaustudiengang umfaßt folgende Schwerpunkte:
 

  • Biblische Grundlagen, geschichtliche Entwicklungen, systematisch-theologische Zusammenhänge der Diakonie;
  • Diakoniewissenschaftliche Theoriebildung;
  • Rechtsgrundlagen, Organisation und Stellung der freien Wohlfahrtspflege unter den Rahmenbedingungen des sozialen Rechtsstaates;
  • Systeme der sozialen Sicherung;
  • Methoden und Theoriebildung der Sozialarbeit; Sozialpädagogik;
  • Diakoniewissenschaftlich relevante Aspekte der Soziologie (insb. Religions- und Kirchensoziologie)/Sozialphilosophie;
  • Grundfragen spezieller Seelsorge; Beratungsarbeit;
  • Ethische Probleme der Medizin, Aspekte der Sozialmedizin;
  • Handlungsfelder der Diakonie.



Während des Studiengangs sind darüber hinaus zu absolvieren:

  • Eine Exkursion;
  • Ein mindestens vierwöchiges Diakonie- bzw. Sozialpraktikum;
  • Ein Praxisprojekt, das einem praxisnahen und problemorientierten Lernen in ausgewählten Handlungsfeldern diakonischer Arbeit dient; das Praxisprojekt geschieht unter qualifizierter Begleitung und schließt mit einer Auswertung (Bericht) ab. Zum Praxisprojekt gibt es das Merkblatt Praxisprojekte (>> Download).


Durch eine kontinuierliche und umfassende Beratung soll sichergestellt werden, daß eine Ausbildung ermöglicht wird, die den biographischen Besonderheiten und zugleich den beruflichen Perspektiven möglichst genau entspricht. Daher geben wir die Möglichkeiten, Studienleistungen in angrenzenden Fachrichtungen zu absolvieren.

Finanzierung: Wer sponsert?

Wer nicht von seinem Arbeitgeber bzw. der Landeskirche einen Zuschuß erhält und andere Finanzierungsmöglichkeiten nicht zur Verfügung hat, kann ggf. einen Antrag auf BaföG beim Studentenwerk Heidelberg stellen.

Die Bibliothek: Was lesen?

Wir verfügen über eine der umfangreichsten einschlägigen Bibliotheken. Zu einem wesentlichen Element des Aufbaustudiums zählen wir deshalb den intensiven Gebrauch unserer Bibliothek und das eigenverantwortliche Literaturstudium.

Die Diplomprüfung: Was wird gefragt?

In der Diplomprüfung, die am Ende jeden Semesters von zwei Dozenten abgenommen wird, kommt es darauf an, Rechenschaft abzulegen von dem im Studium erarbeiteten Sach- und Praxiswissen. Die Diplomprüfung besteht aus drei je halbstündigen Einzelprüfungen, in denen die in § 13 der Prüfungs- und Studienordnung genannten Schwerpunkte behandelt werden. Bei aller notwendigen Breite des Wissens werden dennoch die individuellen Schwerpunkte und Arbeitsgebiete einbezogen.

Für die in § 17 der Prüfungs- und Studienordnung dargelegte Bildung der Gesamtnote gilt der Grundsatz, daß die drei Teilprüfungsergebnisse der mündlichen Prüfung unmittelbar in die Ermittlung der Gesamtnote einfließen.

Die Beratung: Für alle Fragen offen!

Im übrigen haben Sie Gelegenheit, mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Instituts kontinuierlich alle anstehenden Fragen zu besprechen (Sprechstunden).



Rahmenbedingungen und Zulassungsvoraussetzungen
auf einen Blick

Prüfungs- und Studienordnung

Seitenbearbeiter: E-Mail
Letzte Änderung: 20.04.2016
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