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Forschungsprojekte am DWI

Die Anfänge der Diakonie in Wolfsburg – Leben und Wirken von Pastor Erich Bammel

Angeregt durch den Vorschlag des Diakonischen Werkes Wolfsburg e.V. (DWW) befasst sich das Diakoniewissenschaftliche Institut (DWI) mit dem Leben und Wirken von Pastor Erich Bammel (1913-1985).
Dem Begründer der Inneren Mission Wolfsburg e.V., Vorläufer des DWW, ist es zu verdanken, dass in der ehemaligen „Stadt des KdF-Wagens“, die ursprünglich als Stadt ohne Kirchen geplant worden war, das kirchliche Leben nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs zu gedeihen begann. Als Vorsitzender des Kirchenvorstandes für die ev.-luth. Kirchengemeinden im Gesamtverband der Stadt Wolfsburg veranlasste Pastor Bammel den Neubau zahlreicher Kirchenhäuser in der Stadt Wolfsburg. Seit der Gründung der Inneren Mission Wolfsburg e.V. im Jahre 1955 widmete sich Pastor Bammel verstärkt dem Ausbau der Alten- und Krankenpflege. Mit der Übernahme des nun hauptamtlichen Vorstandsvorsitzes des DWW ab 1967 folgte der Bau mehrerer diakonischer Einrichtungen sowie die sukzessive Strukturierung und Etablierung des DWW in der Region Wolfsburg. Obwohl Pastor Erich Bammel lange Zeit die prägendste kirchliche Gestalt Wolfsburgs war und dem DWW maßgeblich zu seiner gegenwärtigen Bedeutung verhalf, fehlt es bislang an einer entsprechenden Würdigung seiner Person. Aus diesem Grund wendet sich das DWI in zeitgeschichtlicher Forschungsarbeit der Person Erich Bammels zu. Sowohl die private als auch die berufliche Perspektive auf Pastor Erich Bammel werden berücksichtig, um Bammels Funktion und Leistung verstehen und den Prozess der Entwicklung der Diakonie in Wolfsburg in seinen Anfängen beschreiben zu können.

Neues EU-Projekt:
Inter-Religio - „geteilte Überzeugungen“

Im Januar 2017 hat das Projekt „Inter-Religio“ seine Arbeit aufgenommen. Hierfür kooperieren die Universitäten in Strasbourg, Heidelberg, Tübingen, Basel und Freiburg sowie die Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg. Das Projekt finanziert sich im Rahmen des Programms INTERREG V Oberrhein und wird zur Hälfte von der Europäischen Union aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) finanziert. Die Heidelberger Koordination liegt beim DWI. Das Projekt zielt darauf, der interreligiösen Pluralität ein wissenschaftliches Fundament zu geben und die Annäherung zwischen den Religionen nachhaltig zu fördern und somit auch eine bessere Integration von religiösen Gruppen in die Gesellschaft zu erreichen. Das Projekt arbeitet mit drei interdisziplinären europäischen Forschungsgruppen: zum rechtlichen und wissenschaftstheoretischen Status der Theologie an staatlichen Universitäten, zur Methodik der Auslegung heiliger Schriften und zu den Prinzipien und Grundlagen des interreligiösen Gesprächs. Die Ergebnisse sollen in der Praxis konkrete Anwendung finden: ein einjähriges Zertifikatstudium, das sich an alle Interessierten wendet – auch Berufstätige und Ehrenamtliche – sowie ein europäischer Masterstudiengang, der einen Bachelorabschluss im Bereich der Theologie oder der Geisteswissenschaften voraussetzt. Weitere Informationen finden Sie hier.

 

Bevölkerungsbefragung zur Diakonie

Seit Januar 2017 führt das DWI in Kooperation mit dem Sozialwissenschaftlichen Institut der EKD die Auswertung der Bevölkerungsbefragung zur Diakonie durch. Die Befragung selbst wurde vom Sozialwissenschaftlichen Institut der EKD in Auftrag gegeben. Das DWI soll nun eine Konzeption für die Auswertung der Daten, die während einer Befragung zur sozialen Praxis und zum Image der Diakonie im Herbst 2016 erhoben wurden, erstellen und die Daten interpretieren. 

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„Helfen, wo geholfen werden muss.“ – Leben und Wirken von Dr. Antonie Kraut

Im Auftrag der Evangelischen Heimstiftung Stuttgart (EHS) erforscht das Diakoniewissenschaftliche Institut (DWI) Leben und Wirken von Dr. Antonie Kraut (1905-2002). Die frühere juristische Geschäftsführerin des Landesverbands der Inneren Mission (das spätere Diakonische Werk Württemberg) war maßgeblich an der Gründung der EHS in Baden-Württemberg beteiligt und wirkte als ehrenamtliche Vorsteherin fortan vielfältig auf die Organisation ein. 

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Reallabor „Nachhaltige Stadtentwicklung in der Wissensgesellschaft“

Ab Januar 2015 führt das Diakoniewissenschaftliche Institut eines von vier Teilprojekten in dem vom geografischen Institut (Prof. Dr. Ulrike Gerhard) geleiteten Reallabor-Projekt durch, mit dem die Universität Heidelberg drei Jahre lang den Zusammenhang von Wissen und Stadt am Beispiel der Internationalen Bauausstellung Heidelberg erforschen will. Ziel des Teilprojekts am DWI ist es, in Zusammenarbeit mit dem Gerontologischen Institut (Prof. Dr. Andreas Kruse) innovative und zukunftsweisende Wohnformen, die in einem Mehrgenerationenhaus auf der Grundlage des Heidelberger Modells in der Bahnstadt Heidelberg von dem Architekturbüro Frey und der Innovatio Beratungs- und Projektentwicklungsgesellschaft entwickelt werden, wissenschaftlich zu begleiten.

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Potenziale jungen und alten Alters. Eine interdisziplinäre Erkundung sozialer Möglichkeitsräume unterschiedlicher Altersgruppen.

In Zusammenarbeit mit dem Psychologischen Institut (Prof. Dr. Hans-Werner Wahl) und dem Ökumenischen Institut (Prof. Dr. Friederike Nüssel) der Universität Heidelberg startet das Diakoniewissenschaftliche Institut im April ein Projekt zum Thema Potenziale jungen und alten Alters. Das Projekt wird finanziert aus dem Innovationsfonds FRONTIER der Exzellenzinitiative II, der im Rahmen des Zukunftskonzepts der Universität Heidelberg eingerichtet wurde.

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Technikkompatibilität von Netzwerken in der ambulanten Pflege von Menschen mit Demenz

In diesem Projekt in Kooperation mit dem Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS) am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) gefördert im Rahmen der HEiKA-Initiative der Universität Heidelberg und dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT) geht es um die Analyse und Identifikation erfolgskritischer Faktoren für Netzwerkbildung und für den erfolgreichen Einsatz innovativer Technik in der ambulanten Pflege besonders von Menschen mit Demenz.

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InnoServ – Social Services Innovations

In diesem Projekt geht es um die Identifikation von Schlüsselfaktoren für Innovationen im Bereich sozialer Dienstleistungen sowie möglicher zukünftiger Entwicklungen. Die Ergebnisse werden auf einer sozialen Plattform sichtbar gemacht.

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Generation 59+

In diesem Projekt wird der demografische und soziale Wandel in unserer Gesellschaft aufgegriffen und versucht, ihn als Chance zu nutzen.

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Erfassung der diakoniewissenschaftlichen Forschungslandschaft

In diesem langfristig angelegten Projekt geht es darum, die Diakoniewissenschaft als einen interdisziplinären Forschungsbereich und als eigenständige wissenschaftliche Disziplin mit wichtigen Impulsen für die Praxis sichtbar zu machen.

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Seitenbearbeiter: E-Mail
Letzte Änderung: 19.05.2018
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