Sound Memories. The Musical Past in Late-Medieval and Early Modern Europe (SoundMe)

Das gemeinsam von Prof. Dr. Susan Rankin (Cambridge), Prof. Dr. Inga Mai Groote (Heidelberg), Dr. Lenka Hlavková (Prag), Prof. Dr. Karl Kügle (Utrecht) und Prof. Dr. Paweł Gancarczyk (Warschau) getragene Projekt wird durch das Netzwerk HERA (Humanities in the European Research Area)/BMBF gefördert.

Es erforscht die Entstehung und Entwicklung einer Vorstellung von ‚musikalischer Vergangenheit‘ zwischen Spätmittelalter und Früher Neuzeit. Ausgehend von Paris, wo im 13. Jh. neuartige retrospektive Musiksammlungen entstehen, widmen sich Fallstudien für das 14. bis. 16. Jahrhundert Konstellationen, in denen das kulturelle Kapital musikalischer Traditionen durch die Pflege ‚alter‘ oder sogar archaischer Stile und Repertoires bewusst für unterschiedliche politische und religiöse Agenden nutzbar gemacht wird: von den Repertoires der devotio moderna und der Beginen über rückwärtsgewandte Praktiken in Böhmen und Polen bis zu beharrenden Elementen in den lutherischen Regionen Deutschlands.

Das Projekt arbeitet mit dem Ascoli Ensemble (Den Haag) als künstlerischem Partner zusammen.

 

HERA

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Letzte Änderung: 05.07.2016
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