Dr. phil. Marion Fürst

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Vita

Marion Fürst, geboren 1962 in Grünstadt/Pfalz, studierte Musikwissenschaft, Germanistik und Ethnologie in Frankfurt/M., Göttingen und Hamburg. 1998 promovierte sie mit der Arbeit Hans Werner Henzes "Tristan". Eine Werkmonographie (Neckargemünd 2000). Nach dem Studium war sie u.a. vier Jahre als Lehrbeauftragte und sechs Jahre als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Koblenz-Landau (Campus Landau) in der Musiklehrerausbildung tätig. Im Nebenberuf arbeitet sie auch als Kirchenmusikerin in Mannheim. Zahlreiche Veröffentlichungen zu Werken von Hans Werner Henze und Ruth Zechlin. Besondere Aufmerksamkeit erhielt ihr Buch Maria Theresia Paradis. Mozarts berühmte Zeitgenossin (Köln/Wien 2005).

 

Publikationen

Bücher/Kataloge

 

  • Hans Werner Henzes „Tristan“: Eine Werkmonographie, Neckargemünd: Männeles Verlag 2000
  • Maria Theresia Paradis: Mozarts berühmte Zeitgenossin (= Europäische Komponistinnen, Bd. 4), Köln: Böhlau Verlag 2005
  • Yesterday forever: Die Beatles – Songs und Geschichten, Begleitbuch zur Ausstellung im Forum „S“ in Landau vom 10. April bis 25. April 2010, Landau: Verlag für Empirische Pädagogik 2010
  • „Sei mir nicht böse für mein langes Schweigen“: Der Briefwechsel zwischen Alfred Schnittke und Tilo Medek (1968-1989), Mainz u.a.: Schott 2011 (gemeinsam mit Achim Hofer)
  • Deutsche Jazzfotografen: Karlheinz Fürst (=Deutsche Jazzfotografen, Bd. 2), Neckargemünd: Männeles Verlag 2012

 

Aufsätze und Artikel (Auswahl)

 

  • Bruderschaft mit der Dichtkunst: Beobachtungen am Skizzenmaterial zu Hans Werner Henzes Zweitem Klavierkonzert, in: Mitteilungen der Paul Sacher Stiftung, Nr. 9, März 1996, S. 24-29
  • „Den Hintern aber zeig ich heute nicht“: Voices Nr. 12: Gedanken eines Revuemädchens während des Entkleidungsaktes, in: Peter Petersen, Hanns-Werner Heister und Hartmut Lück (Hrsg.), „Stimmen“ für Hans Werner Henze: Die 22 Lieder aus „Voices“, Mainz u.a.: Schott 1996, S. 177-188
  • „Gegenbild der Heillosen Zeit“: Ingeborg Bachmanns und Hans Werner Henzes Gemeinschaftswerk Nachtstücke und Arien (1957), in: Hanns-Werner Heister (Hrsg.), Musik/Revolution: Festschrift für Georg Knepler zum 90. Geburtstag, Bd. 3, Hamburg: von Bockel 1997, S. 47-72
  • „Und Orpheus zerbrach Apollo's Leier“: Zur Entstehung des Chorzyklus' Orpheus behind the Wire von Edward Bond und Hans Werner Henze, in: Sabine Giesbrecht, Stefan Hanheide (Hrsg.), Hans Werner Henze: Politisches Engagement als künstlerische Perspektive, Osnabrück: Rasch-Verlag 1998
  • Musik zum Weiterdenken: Anmerkungen zu ausgewählten Orchesterwerken Ruth Zechlins, in: Alexander Suder (Hrsg.), Ruth Zechlin (= Komponisten in Bayern, Dokumente musikalischen Schaffens im 20. Jahrhundert, Bd. 41), Tutzing: Hans Schneider 2001, S. 59-72
  • „Dieses Genre verdient es, weiterentwickelt zu werden“: Ruth Zechlins Kammermusik in Beispielen“, in: Alexander Suder (Hrsg.), Ruth Zechlin (= Komponisten in Bayern, Dokumente musikalischen Schaffens im 20. Jahrhundert, Bd. 41), Tutzing: Hans Schneider 2001, S. 89-99
  • „Barbarischer Sturm, der eine Welt zerschmiß, musischer Sturm, der solche Scherben zusammenfegte!“: Zu Pablo Picassos Gemälde Guernica und seiner produktiven Rezeptionsgeschichte, in: Nina Ermlich Lehmann, Sophie Fetthauer, Mathias Lehmann u.a. (Hrsg.): Fokus Deutsches Miserere von Paul Dessau und Bertolt Brecht: Festschrift Peter Petersen zum 65. Geburtstag, Hamburg: von Bockel 2005, S. 353-374
  • Das Fremde im Blick: Überlegungen zur Funktion des Exotischen im Werk Hans Werner Henzes, in: Ulrich Tadday (Hrsg.), Hans Werner Henze: Musik und Sprache (= Musikkonzepte Neue Folge Heft 132), München: edition text +kritik  2006, S.  105-122
  • „Les Muses sont Soeurs“: Die Histoire de la Musique  von Alexandrine Sophie Baronne de Bawr - eine frühe französische Musikgeschichte für Frauen, in: Annette Kreutziger-Herr, Karin Losleben (Hrsg.), History | Herstory: Alternative Musikgeschichten (=Musik-Kultur-Gender, Bd. 5), Köln u.a.: BöhlauVerlag 2009, S. 198-216
  • „... allwo man so gewaltig in den Tag hinein musiziert“: Landaus bürgerliches Musikleben in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts, in: Helmut Loos (Hrsg.), Musik – Stadt: Traditionen und Perspektiven urbaner Musikkulturen, Bericht des XIV. Internationalen Kongress’ der Gesellschaft für Musikforschung 28. September – 3. Oktober 2008 (=Traditionen städtischer Musikgeschichte in Mittel- und Osteuropa, Bd. 1), Leipzig: Gudrun Schröder Verlag 2011, S. 201-222
  • „Arnold Schönberg ist in Mannheim kein Unbekannter mehr“: Zur Aufführungsgeschichte seiner Werke in der Quadratestadt, in: Claus Meisner (Hrsg.), Durch Irritation zur Reflexion: 50 Jahre Gesellschaft für Neue Musik Mannheim, Saarbrücken: Pfau Verlag 2013, S. 67-77
  • Das Jahrhundert der Frauen – Notate zur Musikgeschichte des 20. Jahrhunderts, in: Claus Meisner (Hrsg.), Durch Irritation zur Reflexion: 50 Jahre Gesellschaft für Neue Musik Mannheim, Saarbrücken: Pfau Verlag 2013, S. 177-191
  • Musik, Tanz und Kino: Die kulturellen Interessen der Margarete Weinhold, in:  Projektgruppe „Frauengeschichte in Calw“ (Hrsg.), Margarete Weinhold: Künstlergattin. Leben, Familie, Freunde (=Kleine Reihe Archiv der Stadt Calw, Bd. 30), Neustadt an der Aisch: VDS 2015, S. 96-113.
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Letzte Änderung: 16.03.2017
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