Dr. phil. Eva M. Maschke

Maschke

Tel.: +49 (0)6221 54-2785

E-Mail: md149[at]uni-heidelberg.de

Raum 204 (bitte klingeln)

 

 

 

Vita

Studium an der Universität Hamburg (Historische Musikwissenschaft, Mittelalterliche und Neuere Geschichte, Erziehungswissenschaft und Psychologie) und an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg (Schulmusik mit den Schwerpunkten Klavier, Liedbegleitung und Chorleitung); Erstes Staatsexamen 2005, Magistra Artium 2009. Karl Heinz Ditze-Preis 2010 für herausragende Abschlussarbeiten in den Geisteswissenschaften für die Magisterarbeit. Bi-nationale Promotion an der University of Southampton und der Universität Hamburg (Dr. phil. 2015).

Vorträge auf internationalen Konferenzen in Europa, Großbritannien und den USA. 2010 bis 2013 Mitglied im AHRC-geförderten Forschungsprojekt „Cantum pulcriorem invenire. Thirteenth-Century Latin Poetry and Music” (University of Southampton, Department of Music, Leitung: Prof. Mark Everist), einjähriger Aufenthalt in Southampton mit einem Jahresstipendium des DAAD. 2011 bis 2015 Wissenschaftliche Mitarbeiterin im DFG-geförderten Teilprojekt B03 des SFB 950: „Manuskriptkultur und Chant Communities. Die Organisation des Wissens in Handschriften mit polyphoner Musik des sogenannten Notre-Dame-Repertoires“ (Universität Hamburg, Sonderforschungsbereich 950: Manuskriptkulturen in Asien, Afrika und Europa, Projektleitung: Prof. Dr. Oliver Huck). 2015 bis 2016 Postdoc-Stipendiatin der Freien und Hansestadt Hamburg zur Förderung der Chancengleichheit in der Wissenschaft. Seit September 2016 Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Teilprojekt B11 des SFB 933 der Universität Heidelberg (Projektleitung: Prof. Dr. Inga Mai Groote).
 
Lehraufträge an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg und der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim. Regelmäßige Weiterbildungen (derzeit im Rahmen des Baden-Württemberg-Zertifikats für Hochschuldidaktik und des Mentoring- und Training-Programms).

 

Forschungsschwerpunkte

Musikhandschriften des Mittelalters und der Frühen Neuzeit

Musikleben der Weimarer Republik und Exilmusik

 

Veröffentlichungen

Selbstständige Veröffentlichungen

Notre Dame Manuscripts and Their History: Case Studies on Reception and Reuse. University of Southampton, Faculty of Humanities/ University of Hamburg, Doctoral Thesis, 413pp.

http://eprints.soton.ac.uk/381803/

 

Aufsätze und Buchbeiträge

Zur älteren Musikgeschichte

Entfernte Einbandfragmente aus Altzelle und Ars nova-Fragmente auf Papier und Pergament: Neue Entdeckungen in der Universitätsbibliothek Leipzig, in: Beredte Musik. Festschrift für Wulf Arlt zum 80. Geburtstag (= Schola Cantorum Basiliensis Scripta, Bd. 7), hg. v. Martin Kirnbauer (Basel: Schwabe-Verlag, 2018), erscheint voraussichtlich im November 2018.

 

On Westphalian Woodworms and Rhenish Missionaries: The Soest Conductus Fragments and Their Afterlife, nach Peer Review angenommen bei Music and letters, Cambridge, UK, Druck in Vorbereitung.

 

Von Leonin und Perotin zum »Tod des Autors«: Aktuelle Tendenzen der Notre-Dame-Forschung und ihre hochschuldidaktischen Konsequenzen, in: Gegliederte Zeit. Kongressbericht des 15. Jahreskongresses der Gesellschaft für Musiktheorie (GMTH) an der Universität der Künste Berlin und Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin (1.-4. Oktober 2015), hg. von Florian Edler, Laura Krämer u.a., Druck in Vorbereitung.

 

Deus in adiutorium intende revisited: Sources and Contexts, in: The Montpellier Codex: The Final Fascicle. Contents, Contexts, Chronologies (Woodbridge, Surrey: Boydell and Brewer, 2018), hg. von Catherine A. Bradley und Karen Desmond, S. 100-120.

 

“Some Preliminary Observations on the Afterlife of 13th-century Music Manuscripts”, manuscript cultures 8 (2016)”, in: manuscript cultures 8 (2015), S. 138-156 (online unter: http://www.manuscript-cultures.uni-hamburg.de/MC/manuscript_cultures_no_8.pdf)

 

Porta salutis ave: Manuscript Culture, Material Culture, and Music“, in: Musica disciplina 58 (2013), S. 167-230.

 

„Neue Fragmentfunde in der Universitäts- und Landesbibliothek Münster: Zur Rekonstruktion einer Notre-Dame-Handschrift aus dem Soester Dominikanerkonvent“, in: Die Musikforschung 66, 3 (2013), S. 277-280.

 

„Neue Conductus-Fragmente aus dem ehemaligen Dominikanerkloster in Frankfurt am Main“, in: Studi Musicali. Nuova serie 1,2 (2010), S. 295-312.

 

Beiträge zu Handschriftenkatalogen

„Die Handschrift Celle, Stiftungsbibliothek am Oberlandesgericht Celle, B V 9: Johannes de Muris, Musica speculativa“, in: Die mittelalterlichen und neuzeitlichen Handschriften der Stiftungsbibliothek am Oberlandesgericht Celle, hg. v. Hiram Kümper, Druck in Vorbereitung (erscheint voraussichtlich Ende 2018).
 

Zur neueren Musikgeschichte

„Von Schnitzler zu Mohaupt: Der grüne Kakadu (UA 1958). Einblicke in Rezeption und Dramaturgie unter Einbeziehung von Mohaupts Skizzen“, in: Der Komponist Richard Mohaupt (1904-1957). Ein Handbuch, hg. v. Friedrich Geiger und Eva M. Maschke, Hamburg, Druck in Vorbereitung, erscheint voraussichtlich 2019/20.
 
„Zurück nach Deutschland? Aus Richard Mohaupts Briefen an Leo Spies und Hans Heinz Stuckenschmidt, 1946-1957“, in: Der Komponist Richard Mohaupt (1904-1957). Ein Handbuch, hg. v. Friedrich Geiger und Eva M. Maschke, Hamburg, Druck in Vorbereitung.
 

Rezensionen

Rezension zu Jennie Gottschalk: Experimental Music since 1970, New York, London u.a.: Bloomsbury Academic 2016, erscheint voraussichtlich in: Die Tonkunst 12,4 (2018), im Druck.
 
Rezension zu Jürgen Schaarwächter: Two Centuries of British Symphonism. From the beginnings to 1945. A preliminary survey. With a foreword by Lewis Foreman. 2 volumes, Hildesheim: Olms 2015, in: Die Tonkunst 11,4 (2017), S. 526-528.
 
Rezension zu Katja Bethe: Gemeinschaftliches Komponieren in Frankreich während des Front populaire (1936–1938). Voraussetzungen, Bedingungen und Arbeitsweisen, Musikwissenschaftliche Publikationen, 45, Hildesheim: Olms 2016; 378 S.; ISBN: 978-3-487-15376-6, in: Die Tonkunst 11,2 (2017), S. 385-386.
 
Rezension zu Musikeditionen im Wandel der Geschichte, Bausteine zur Geschichte der Edition Band 5, hg. von Reinmar Emans und Ulrich Krämer, Berlin/Boston: de Gruyter 2015, in: Die Tonkunst 11,1 (2017), S. 109-111.
 
Rezension zu  »…und werde in allen Lexika als »British« aufgeführt...«. Beiträge des Symposiums über »Continental Britons«, Schwerin, 27.-29. September 2012, hg. von Gerold Gruber, Neumünster: von Bockel Verlag 2015, in: Die Tonkunst 10,4 (2016), 466-468.
 
Rezension zu Manuscripts and Medieval Song. Inscription, Performance, Context, hg. von Helen Deeming und Elizabeth Eva Leach, Cambridge: Cambridge University Press 2015, in: Plainsong & Medieval Music 25,2 (2016), S. 229-239.
 
Sammelrezension zu Musikalische Fragmente. Mittelalterliche Liturgie als Einbandmakulatur. Zweite, verbesserte Auflage, hg. von Andreas Traub und Annekathrin Miegel, Stuttgart: Kohlhammer 2013; Ein Kleid aus Noten. Mittelalterliche Basler Choralfragmente als Bucheinbände, hg. von Matteo Nanni, Caroline Schärli und Florian Effelsberg, Basel: Schwabe Verlag 2014, in: Die Tonkunst 9,4 (2015), S. 457-459.
 
Rezension zur Serie Kleinüberlieferung mehrstimmiger Musik vor 1550 in deutschem Sprachgebiet (Bd. 1-9), hg. v. Martin Staehelin (Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht 1999-2012), in: Die Musikforschung 67, 1 (2014), S. 65-68.

 

Lexikonartikel

Margaret H. Collin (1915-2014), in: Lexikon verfolgter Musiker und Musikerinnen der NS-Zeit, ab 2005 an der Universität Hamburg online hg. v. Claudia Maurer Zenck und Peter Petersen unter Mitarbeit von Sophie Fetthauer, Musikwissenschaftliches Institut der Universität Hamburg (DFG-Projekt):

http://www.lexm.uni-hamburg.de/object/lexm_lexmperson_00001499

 

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Letzte Änderung: 26.10.2018
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