Regina Wick, M.A.


Lehrstuhl für Zeitgeschichte

Am Lehrstuhl seit

SoSe 2009


Position/Funktion

Doktorandin


Kontakt

E-Mail: Regina.Wick@zegk.uni-heidelberg.de


Zur Person


Regina Wick, geboren 1982 in Stuttgart, studierte Mittlere und Neuere Geschichte, Politische Wissenschaft und Soziologie an den Universitäten Stuttgart und Heidelberg. Ihre Magisterarbeit schrieb sie über den Einfluss äußerer Rahmenbedingungen auf das Wirken der Friedensbewegung in der Bundesrepublik Deutschland und in Großbritannien. Im Rahmen zweier Praxissemester absolvierte sie Praktika an den Goethe-Instituten London und Paris, am Deutschen Historischen Institut Paris, am Institut für Auslandsbeziehungen in Stuttgart, an der Konrad-Adenauer-Stiftung und am Museum Europäischer Kulturen in Berlin sowie im Abgeordnetenbüro von Thilo Hoppe MdB, am Deutschen Bundestag. Sie arbeitete als Tutorin am Institut für Soziologie der Universität Stuttgart und mehrere Jahre lang als freie Mitarbeiterin für historische Führungen an der Friedrich-Ebert Gedenkstätte in Heidelberg.
Seit März 2009 ist sie Doktorandin am Historischen Seminar der Universität Heidelberg.



Dissertationsprojekt

„Das Verhältnis der Grünen zur Staatsführung der DDR“

 

Kurzdarstellung der Dissertation

Erforschung und Aufarbeitung der SED-Herrschaft bildeten bereits vor, insbesondere aber nach der Wiedervereinigung Deutschlands im Jahr 1990 einen wichtigen Gegenstand der zeitgeschichtlichen und politischen Forschung. Dabei zeigten nicht nur die Wissenschaft sondern auch Parlament und Regierung Interesse an der Behandlung des Themas. Im Hinblick auf das Verhältnis westdeutscher Parteien zur SED kommt den Grünen eine besondere Bedeutung zu:  anders als die etablierten Parteien der Bundesrepublik versuchten sie die Staatsführung der DDR sowohl direkt auf der Parteiebene zu beeinflussen, als auch indirekt, vermittelt über die Zusammenarbeit mit den unabhängigen Bürgerrechts-, Friedens- und Umweltgruppen. Dennoch gehört die Analyse der Beziehungen zwischen den Grünen und der SED bisher zu einem eher vernachlässigten Forschungsbereich. Die Dissertation widmet sich daher der Frage, nach dem Verhältnis der Grünen zur Staatsführung der DDR zwischen 1980 und 1990. In den Fokus genommen werden dabei vor allem die in der grünen Politik dominierenden Themenkomplexe Frieden und Abrüstung, Ökologie und Menschenrechte sowie die Fragen nach  Wiedervereinigung und Sozialismus. Anhand von Dokumentenanalysen und Interviews wird systematisch-analytisch überprüft, wie sich die Grünen gegenüber der SED verhielten, welche Ziele sie dabei verfolgten und welche Wirkung erzielt wurden bzw. welche unintendierten Nebenfolgen auftraten.


Preise

  • Scheffel-Preis 2002



Arbeitsschwerpunkte in Forschung und Lehre

  • Das Verhältnis der Grünen zur DDR
  • Die deutsch-deutschen Beziehungen 1945 – 1990
  • Die Friedensbewegung der 80er Jahre
  • Gründung und Anfangsjahre der Weimarer Republik


Mitgliedschaften

  • Literarische Gesellschaft/Scheffelbund Karlsruhe

 

Seitenbearbeiter: Martin Stallmann
Letzte Änderung: 09.01.2013
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