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Luisa Wallenwein

Lehrstuhl für Zeitgeschichte

Am Lehrstuhl seit

SoSe 2012


Position/Funktion

Doktorandin


Zur Person

Luisa Wallenwein, geboren 1986 in Heidelberg, studierte ab 2006 Geschichte, Germanistik und Politik an der Ruprecht-Karls-Universität. Im Jahr 2011 legte sie das Erste Staatsexamen mit Auszeichnung ab. Während des Studiums übte sie diverse Hilfskrafttätigkeiten, u.a. am Germanistischen Seminar aus. Außerdem ist sie in dem ehrenamtlichen Verein Studenten helfen Schülern e.V. aktiv. Seit 2012 promoviert sie zu dem Thema „Entwicklungshilfe als Deutschlandpolitik“ am Lehrstuhl für Zeitgeschichte und erhielt dafür ein Stipendium der Friedrich-Ebert-Stiftung. Des Weiteren arbeitet Sie derzeit an einem Forschungsprojekt zu einer historisch-kritischen Edition eines Weltkriegstagebuchs.



Dissertationsprojekt

 "Entwicklungshilfe als Deutschlandpolitik. Ein Vergleich der entwicklungspolitischen Konzeptionen und Praktiken von DDR und Bundesrepublik 1957-1969"
 

Kurzdarstellung der Dissertation

Die Dissertation vergleicht systematisch die entwicklungspolitischen Konzeptionen und Praktiken der staatlichen Träger DDR und Bundesrepublik zwischen 1957 und 1969. Dabei wird Entwicklungspolitik als Mittel der Deutschlandpolitik gezeigt. Die Dissertation vertritt den Standpunkt, dass Entwicklungshilfe in diesem Kontext ein effektiveres Instrument als die konventionelle Außenpolitik darstellt. Zunächst werden terminologische und konzeptionelle Konvergenzen bzw. Divergenzen im Entwicklungsverständnis sowie der Fremd- und Selbstwahrnehmung der beiden deutschen Geberländer untersucht. Als Quellengrundlage dienen dabei je eine auflagenstarke ost- bzw. westdeutsche Tageszeitung. Darauf folgt die exemplarische Gegenüberstellung ost- und westdeutscher Entwicklungshilfepraxis an Fallbeispielen des afrikanischen Kontinents. Durch die Auswertung der Archive des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit, des Auswärtigen Amts und des Ministeriums für Auswärtige Angelegenheiten der DDR werden neuartige Erkenntnisse auf diesem bisher kaum erforschten Feld erhofft.

Stipendien

2008-2011: Studienstiftung des deutschen Volkes

seit 2013: Friedrich-Ebert-Stiftung

 

Seitenbearbeiter: E-Mail
Letzte Änderung: 22.04.2013