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Johannes Valentin Korff

Forschungsstelle Antiziganismus
 

 

Funktion/Position

 

Doktorand/Wissenschaftliche Hilfskraft
 

Kontakt

Büro:
Hauptstraße 216

Tel.: 06221/54-30043

Postanschrift:
Historisches Seminar der Universität Heidelberg
Hauptstraße 216
D-69117 Heidelberg

E-Mail:  Johannes.Korff@zegk.uni-heidelberg.de


Zur Person

  • Seit 2020: Doktorand am Historischen Seminar der Universität Heidelberg.
  • 2020: Masterabschluss in Geschichte an der Universität Heidelberg, Titel der Masterarbeit: „‚Zigeuner‘-Motivik im digitalen Spiel. Zur Alteritätskonstruktion in Geschichte und Geschichtskultur des Videospiels“
  • 2017: Bachelorabschluss in Geschichte und Religionswissenschaft an der Universität Hamburg.
  • 2013: Abitur am Gymnasium Klosterschule Hamburg.
  • 1994: In Berlin geboren.

Stipendien und Auszeichnungen

  • Seit 2021: Promotionsstipendium der Friedrich-Ebert-Stiftung.
  • 2018/19: Stipendium des Dezernats für Internationale Beziehungen der Universität Heidelberg für ein Auslandssemester an der Universität Osaka (Japan).
  • 2013: Auszeichnung für ehrenamtliches Engagement zur Aufarbeitung der Schulgeschichte im Nationalsozialismus, Gymnasium Klosterschule Hamburg.

Beschäftigungen und Praktika

  • Seit 2017: Wissenschaftliche Hilfskraft an der Forschungsstelle Antiziganismus.
  • Seit 2018: Ehrenamtlicher Deutschlehrer am Asylarbeitskreis Heidelberg.
  • 2019: Assistant Curator am Osaka Human Rights Museum und am Suiheisha History Museum (Gose, Japan).
  • 2014-2019: Redakteur des Public History-Blogs der Universität Hamburg, „Hamburgische Geschichten“
  • 2018/2019: Teaching Assistant für die Veranstaltungsreihe „Sekai-tekijuko Enhanced Education for Distinguished Students“ und das „School Visit Program“, Universität Osaka.
  • 2017: Wissenschaftliche Hilfskraft an der Universitätsverwaltung Heidelberg.
  • 2016/2017: Werkstudent am Norddeutschen Rundfunk in Hamburg.
  • 2015: Studentische Hilfskraft am Hanseatischen Wirtschaftsarchiv der Handelskammer Hamburg.
  • 2010-2013: Ehrenamtliche Tätigkeit bei der Deutschen Stiftung Denkmalschutz.
  • 2008-2010: Mehrwöchige Praktika, u.a. am Deutschen Schauspielhaus und in der Werbeagentur FlemmingFlemming GmbH, Hamburg.

Arbeitsschwerpunkte

  • Historische Antiziganismusforschung
  • Kulturgeschichte des Antiziganismus in den (audio)visuellen Medien
  • Geschichtskultur der (audio)visuellen Medien
  • Geschichte des digitalen Spiels

Dissertationsprojekt: "Eigenmediale Varianten von Alterität – Die Konstruktion des 'Zigeuners' in Cartoon, Animation und Simulation seit 1945" (Arbeitstitel)

In dem Dissertationsvorhaben sollen Antiziganismus und der Motivkomplex des „Zigeuners“ erstmals aus einer globalgeschichtlichen Perspektive beurteilt werden. Der Blick liegt auf Comics und Zeichentrickfilmen sowie digitalen und nicht-digitalen Spielen. Vor dem Hintergrund der Logiken und Kulturen dieser jeweiligen Medien sollen zusammenhängende Narrative und Semantiken erfasst werden. So wird eine globale Kulturgeschichte der Rassismen ausgearbeitet und nachvollziehbar gemacht. Der Begriff „Zigeuner“ ist als eine historisch gewordene Konstruktion zu verstehen, die mit einer Reihe von Stereotypen und Bildern verbunden ist und sich gegen Sinti und Roma richtet.
Die Fragestellungen: Wo taucht „Zigeuner“-Motivik in Comics, Zeichentrickfilmen und Spielen auf? Wie hat sie sich dort seit 1945 jeweils verändert? Welche Faktoren lassen sich als Gründe für die Veränderungen nennen?
Dem Dissertationsprojekt ging eine zahlenmäßige Aufnahme von Comics, Zeichentrickfilmen und Spielen mit „Zigeuner“-Motivik voraus. Untersucht werden schwerpunktmäßig Produkte aus den USA, dem französischsprachigen Raum sowie Japan, die auf dem globalen Markt herausstechen.
Sämtliche gefundene Titel sollen in Verzeichnissen im Anhang der Arbeit aufgeführt werden, um so anderen Forscherinnen und Forschern eine umfassende Grundlage für weitere Auseinandersetzungen mit „Zigeuner“-Stereotypen in Comic, Zeichentrick und Spiel zu ermöglichen.

Veröffentlichungen

  • Manga – Anime – Videospiel. Erscheinungsformen der „Zigeuner“-Motivik im ostasiatischen Videospiel und Anime-Stil, in: Reuter, Frank / Gress, Daniela / Mladenova, Radmila (Hg.): Visuelle Dimensionen des Antiziganismus, Heidelberg 2021.
  • Kritische Analyse des Videospiels Through the Darkest of Times und seiner Darstellung von Sinti und Roma im Nationalsozialismus [Gutachten im Auftrag des Zentralrats Deutscher Sinti und Roma], [erscheint 2021].
  • „It is twenty years of research“. Alfred Abraham Strauß – ein Pionier in der Erforschung von Lernschwäche. Beitrag zur Verfolgung jüdischer Mediziner im Dritten Reich, in: Heidelberger Geschichtsverein (Hg.): Heidelberg. Jahrbuch zur Geschichte der Stadt, Bd. 24, Heidelberg 2020, [in Vorbereitung].
  • Denkmal in Werbung. Das „Hermann-Plakat“ (2017) von Bündnis 90/Die Grünen, in: Carlà-Uhink, Filippo [u.a.] (Hg.): Thersites. Journal for Transcultural Presences & Diachronic Identities from Antiquity to Date, Bd. 6, Mainz 2017, S. 407-415.
  • Bismarcks Biss in Hamburgs Mark. Zur Hamburger Zollgeschichte unter Bismarck, in: Universität Hamburg (Hg.): Hamburgische Geschichten, Hamburg 2016.

Vorträge

  • 01/2019: „Exotic West: The 'Gypsy' in Japanese Popular Media“ im Senri Bunka Center CORABO in Toyonaka (Japan), Veranstaltung für international Interessierte.
  • 11/2018: Moderation und Organisation der Ausstellung "私の国、私の大学" ("Mein Land, Meine Universität") an der Universität Osaka.
  • 09/2016: Dreiteilige Vortragsreihe „Rezeption, Nicht-Rezeption & Funktionalisierung eines Denkmals“, für die Ausstellung „Glaubensfragen? Zur Ästhetik von Geschichte(n)“, anlässlich des 51. Historikertags in Hamburg.

Mitgliedschaften

 

 

Seitenbearbeiter: Hankeln
Letzte Änderung: 01.03.2022
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