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Projektarchiv

 

Projekt Archivum Laureshamense - digital (2016-2021)

Carolin Schreiber, M.A.

Das Projekt "Archivum Laureshamense - digital" verfolgt das Ziel, den gesamten erhaltenen Urkundenbestand des ehemaligen Klosters Lorsch zu ermitteln, editorisch zu erschließen und virtuell zusammenzuführen. Es handelt sich um eine landes- und institutionsübergreifende Kooperation.

Das Projekt hat eine Laufzeit von dreieinhalb Jahren und ist in zwei unterschiedliche Projektphasen gegliedert. In der ersten Phase (März 2016 bis August 2017), gefördert durch die Exzellenzinitiative „Field of Focus 3“ und angesiedelt bei der Forschungsstelle Geschichte und kulturelles Erbe der Universität Heidelberg, stand die Ermittlung und Sichtung der Archivalien im Vordergrund.

In der zweiten Projektphase von September 2017 bis August 2019, gefördert durch die Verwaltung der Staatlichen Schlösser und Gärten Hessen und angesiedelt am Institut für Fränkisch-Pfälzische Geschichte der Universität Heidelberg, liegt der Schwerpunkt auf der Kategorisierung und editorischen Erschließung des Materials. Die Universitätsbibliothek Heidelberg nimmt die Digitalisierung der Archivalien vor und stellt die virtuellen Ressourcen zur Verfügung.

 

 

heiMAP: Virtueller Kartentisch zur kollaborativen Forschungsarbeit an Karten und Geodaten (2016 – 2018) 

Ziel des interdisziplinären, unter Federführung des Universitätsrechenzentrums durchgeführten Projektes war die Schaffung eines virtuellen Kartentischs zur kollaborativen Forschungsarbeit an überwiegend historischen Karten und Geodaten (WebGIS). Dieser virtuelle Kartentisch wurde in ein Webportal mit modularen Werkzeugen und Diensten zum Projekt-, Qualitäts- und Datenmanagement integriert. Die digitale Arbeitsumgebung und das Arbeiten auf historischen Karten in situ bieten hier Lösungen für eine Reihe drängender Probleme in der gegenwärtigen raumbezogenen Forschung in den Geisteswissenschaften:

  • Orientierung im vormodernen Raum durch Erschließung historischer Karten
  • Aktives und quellennahes Forschen auf Karten anstatt mit Karten
  • Gemeinsame Arbeit online anstatt in Desktop-Anwendungen mit sehr hohen Einstiegshürden
  • Zugänglichkeit durch Konzentration auf Kernfunktionen und zielgruppengerechte Dokumentation
  • Enge Verknüpfung mit Diensten der Universitätsbibliothek
  • Rechtemanagement und Provenienznachweis
  • Standardkonformität der erarbeiteten Geodaten durch assistierte Datenmodellierung
  • Langzeitspeicherung
  • Propagierung und Re-import von Datensätzen unter neuen Fragestellungen.

Für Informationen zu den Projektpartnern und -förderung siehe HIER.

Weitere Informationen zum Projekt finden sich auf heiDOK und The HGIS Club.

 

Denkwerk Mittelalter – Schüler erforschen im Museum gesellschaftlichen Wandel (2014-2016)

Wie Schüler mittelalterliche Geschichte ausstellen, stand im Zentrum des 2014-2016 von der Robert-Bosch-Stiftung geförderten Projekts „Denkwerk Mittelalter. Schüler erforschen im Museum gesellschaftlichen Wandel“. Das Projekt brachte die Lernorte Universität, Museum und Schule zusammen und resultierte in den beiden Ausstellungen „Dagoberts Ladenburg? ÜberReste aus dem frühen Mittelalter“, und „Kampf um Ladenburg. Zwischen Bischof und Pfalzgraf, 1200−1400“, die 2015-2016 respektive 2016-2017 im Lobdengau Museum der Stadt Ladenburg zu sehen waren.

Die Kooperationspartner des FPI (Prof. Dr. Jörg Peltzer, Prof. Dr. Bernd Schneidmüller) waren das Institut für Europäische Kunstgeschichte der Universität Heidelberg (Prof. Dr. Matthias Untermann), das Carl-Benz Gymnasium Ladenburg (Frau Sandra Barthel), Das Kurfürst-Friedrich-Gymnasium Heidelberg (Herr Frederik May) und das Lobdengau-Museum der Stadt Ladenburg (Dr. Andreas Hensen). Die Federführung lag bei Prof. Dr. Jörg Peltzer.

Eine ausführliche Projektbeschreibung sowie aus der Projektarbeit resultierende Publikationen von Jörg Peltzer finden Sie unter folgenden Links:

 

Die Wittelsbacher am Rhein. Die Kurpfalz und Europa

Vom 8. September 2013 bis zum 2. März 2014 zeigten die Reiss-Engelhorn-Museen in Mannheim sowie an mehreren weiteren Standorten der Region die Ausstellung "Die Wittelsbacher am Rhein. Die Kurpfalz und Europa". Prof. Dr. Bernd Schneidmüller und Prof. Dr. Stefan Weinfurter sowie PD Dr. Jörg Peltzer betreuten als Direktoren und Geschäftsführer des FPI die Konzeption der Ausstellung wie auch der Vorbereitungstagung (Tagungsbericht auf H-Soz-u-Kult, Filmpräsentation des rem auf YouTube) im wissenschaftlichen Beirat.

 

Rang und Ordnung/RANK (2007 – 2014)

Von 2007 bis 2014 leitete Prof. Dr. Jörg Peltzer die Forschungsgruppe Rang und Ordnung/RANK. Das Projekt untersuchte die Ausbildung und Visualisierung politischer und sozialer Ordnung im spätmittelalterlichen Fürstentum im interdisziplinären Vergleich. Die Arbeit der Gruppe wurde gefördert von der DFG im Rahmen des Emmy-Noether-Programms und durch einen Starting Grant des Europäischen Forschungsrats (ERC). (Vgl. Pressemitteilung der Universität Heidelberg vom 20. Juni 2007). Eine ausführlichere Beschreibung des Projekts mit Angaben zu den daraus entstanden Publikationen und Kooerationen finden Sie HIER.

 

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Die Staufer und Italien

Elisabeth Handle betreute als wissenschaftliche Mitarbeiterin seitens des FPI die Ausstellung "Die Staufer und Italien". Drei Innovationsregionen im mittelalterlichen Europa", die vom 19.09.2010 bis 20.02.2011 in den Reiss-Engelhorn Museen in Mannheim und vom 21.03.2011 bis 12.06.2011 in Palermo zu sehen war. Die Projektstelle wurde gefördert von der Curt-Engelhorn-Stiftung Mannheim. Zur wissenschaftlichen Vorbereitung der Ausstellung fand vom 30.10. bis 01.11.2008 die internationale Konferenz "Verwandlungen des Stauferreichs – Innovationsregionen im mittelalterlichen Europa" statt (Tagungsbericht auf H-Soz-u-Kult).

www.staufer2010.de

Die Reiss-Engelhorn-Museen (rem) sind mit 11.300 m² Ausstellungsfläche und ca. 1,2 Millionen Objekten der größte süddeutsche Museumskomplex in kommunaler Trägerschaft. Neben vier Ausstellungshäusern umfassen sie drei Forschungsinstitutionen, die sich - gefördert durch die Curt-Engelhorn-Stiftung - mit Kunst- und Kulturgeschichte, Archäometrie und physikalischer Altersbestimmung befassen.

www.rem-mannheim.de

 

 

Heidelberg in der Frühen Neuzeit

Dr. Marco Neumaier betreute das seit Januar 2007 von der Klaus Tschira Stiftung geförderte Multimedia-Projekt Heidelberg in der Frühen Neuzeit (1508-1693). Die Internetpräsentation bietet einerseits ein thematischse Panorama der Epoche, das die Verflechtung der einzelnen Lebensbereiche in der Stadt widerspiegelt. Andererseits stellt sie die Sozialtopographie mit der flächendeckenden Nachbildung des städtischen Raumes und seiner Bevölkerung an der Wende vom 16. zum 17. Jahrhundert dar. Fachwissenschaftler finden eine Studie vor, die den etablierten Methoden der Stadtgeschichtsforschung folgt. Der interessierten Öffentlichkeit wurde durch den multimedialen Ansatz der Zugang zur historischen Forschung eröffnet.

 

 

 

Hauck: E-Mail
Letzte Änderung: 08.11.2021
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