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Geschäftsführender Direktor​Prof. Dr. Henry Keazor

Prof. Dr. Henry Keazor

Institut für Europäische Kunstgeschichte​
(Foto: KuM Universität Heidelberg)

 

Stellvertr. Geschäftsführende Direktorin​Prof. Dr. Tanja Penter

Prof. Dr. Tanja Penter

Historisches Seminar

 

Kunst, Kultur und Märkte. Geschichte der europäischen Kulturwirtschaft vom 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart

Abschlusstagung des ZEGK-Promotionskollegs

„Kultur als Ware“ – Subjekte, Objekte und Organisation

6. und 7. November 2020

Marsilius Arkaden

In der wissenschaftlichen Tagung „Kulturmärkte: Subjekte – Objekte – Organisationen und Strukturen“ sollen unterschiedliche Bereiche der Kulturwirtschaft in einem interdisziplinären, geistes- und wirtschaftswissenschaftlichen Rahmen diskutiert werden. Die Tagung ist Teil des 2017 am Zentrum für Europäische Kultur- und Geschichtswissenschaften der Universität Heidelberg gestarteten Promotionskolleg Kunst, Kultur und Märkte. Geschichte der europäischen Kulturwirtschaft vom 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart.

Die ökonomischen Bedingungen der Entstehung und Verbreitung von Kultur haben seit den 1960er Jahren vorrangig das Interesse von Wirtschaftswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern erregt. Wichtige Meilensteine der Etablierung der sogenannten Cultural Economics waren die Gründung des Journal of Cultural Economics im Jahr 1973 und die Einrichtung einer Professur für Economics of Art and Culture an der Erasmus Universität Rotterdam im Jahr 1994. Doch auch in den Geisteswissenschaften, die sich traditionell mit Kultur und Kulturgütern befassen, finden ökonomisch geprägte Fragestellungen und Untersuchungsperspektiven zunehmend Verbreitung. Kulturwirtschaft, also die Herstellung, der Vertrieb sowie der Konsum insbesondere künstlerischer und musikalischer Güter, findet an Märkten statt, die selbst auch kulturell geformt werden, einem historischen Wandel unterliegen und damit aus einer historisch-kritischen Perspektive untersucht werden müssen.

Um diese Themen zu bearbeiten, setzen sich die Tagungsbeiträge von verschiedenen Blickwinkeln mit den Kulturalisierungspraktiken von Märkten bzw. den Kapitalisierungspraktiken von Kultur auseinander. Die übergeordneten Fragen sind stets jene nach der Verbindung und dem Einfluss von Kultur auf Märkte und umgekehrt und nach den Werten, die das eigentliche Handelsgut sind.

 

Weitere Informationen zu Tagungsprogramm und Anmeldung folgen in Kürze an dieser Stelle.

Lageplan und Informationen zur Anreise finden Sie hier.

ZEGK-Redaktion: E-Mail
Letzte Änderung: 19.02.2020
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