Welttag der portugiesischen Sprache

Der 5. Mai wurde 2019 von der UNESCO offiziell zum Welttag der portugiesischen Sprache erklärt. Mit mehr als 265 Millionen Sprecher:innen auf vier Kontinenten zählt Portugiesisch zu den Weltsprachen. Die Universität Heidelberg läd seit 2021 mit Unterstützung verschiedener Institutionen jährlich zum „Dia Mundial da Língua Portuguesa“ ein. Die Veranstaltungen sind öffentlich und werden von den Studierenden des MA Konferenzdolmetschen simultan verdolmetscht. Die Teilnahme ist kostenlos.

“Potential und Herausforderungen – Potencial e Desafios“

Links zur Veranstaltung/para o evento:

Dia Mundial da Língua Portuguesa 2026 "Potencial e Desafios" - Universidade de Heidelberg
https://audimax.heiconf.uni-heidelberg.de/xaxz-jmva-69je-ah24

Welttag der Portugiesischen Sprache 2026 “Potenzial und Herausforderungen” – Universität Heidelberg
https://audimax.heiconf.uni-heidelberg.de/gu2g-3w4z-zcdp-x3j4

Donnerstag, 18. Juni 2026, 14:30 – 19:00 Uhr, KSII
Prof. Edleise Mendes von der Universidade Federal da Bahia wird den wirtschaftlichen, kulturellen und wissenschaftlichen Wert der portugiesischen Sprache im 21. Jahrhundert analysieren. João Laurentino Neves, Direktor des Internationalen Instituts für Portugiesische Sprache, mit Sitz in Kap Verde, thematisiert die Herausforderungen der Sprachpolitik. 
Über die politische, wirtschaftliche und soziale Bedeutung der portugiesischen Sprache diskutieren im Anschluss Maria Isabel Gomes de Resende Encoge, Botschafterin der Republik Angola in Deutschland, Domingos Alvim, Generalkonsul der Republik Portugals in Stuttgart, und Bernardo Vaz Pereira vom brasilianischen Instituto Guimarães Rosa in Berlin.

A professora Edleise Mendes, da Universidade Federal da Bahia, analisará o valor econômico, cultural e científico da língua portuguesa no século XXI. Dr. João Laurentino Neves, Diretor do Instituto Internacional da Língua Portuguesa, em Cabo Verde, falará sobre os desafios da política linguística. 
O poder político, econômico e social da língua portuguesa no mundo é o tema da uma mesa-redonda, da qual participarão H. E. Maria Isabel Gomes de Resende Encoge, embaixadora da República de Angola na Alemanha, Domingos Alvim, cônsul-geral da República Portuguesa em Stuttgart, e Bernardo Vaz Pereira, do Instituto Guimarães Rosa em Berlim. 

Der Link zur Veranstaltung folgt in Kürze / O link para a sessão Zoom seguirá em breve.

Flyer

 

„Sprache und Literatur in unruhigen Zeiten - Língua e literatura em tempos incertos“

Mittwoch, 14. Mai 2025, 14:00 – 19:00 Uhr, KS II
Eduardo Buanaissa von der Universität Gießen beleuchtete den Einfluss der kolonialen Vergangenheit auf die Diskurse in den portugiesischsprachigen Ländern. Zugeschaltet aus Salvador da Bahia, wurde u.a. Dr. Raquel Alves do Nascimento, die die deutsche Übersetzung von „Quarto de Despejo“ („Tagebuch der Armut“) der brasilianischen Schriftstellerin Carolina de Jesus analysierte. Sprache als Mittel der Bewusstwerdung und des Kampfes ist das Thema des brasilianischen Schriftstellers und Diplomaten Alexandre Vidal Porto. Carla Míguez Bóveda von der Universität Vigo sprach über die non-binäre Sprache im Galicischen.
Videoaufzeichnung

„Migrationen und Diaspora - Migrações e diáspora“

Donnerstag, 16. Mai 2024, 14:00 - 20:00 Uhr, KS II
Der literarische Einfluss von 200 Jahren deutscher Einwanderung in Brasilien wurde von Marcelo Labes beleuchtet, Angélica Prediger widmete sich dem Briefwechsel deutscher Einwanderer. Ronny Beckert erörterte das Thema der kapverdischen Migration nach Portugal. Die Lyriker:innen Monica Vieira Auer und José Alberto Postiga bereicherten das Programm mit Reflektionen zum Einfluss der Migration auf das Schreiben und lasen aus ihrem Werk.
Videoaufzeichnung Teil 1 / Teil 2

„Frauenstimmen - Vozes femininas“

Mittwoch, 24. Mai 2023, 14:00 - 19:30 Uhr, KS II
Tom Farias, Biograf afro-brasilianischer Schriftstellerinnen, widmete sich der Bedeutung afro-brasilianischer Literatur für den gesellschaftlichen Diskurs. Die Literaturwissenschaftlerin Sílvia Roque (Universidade de Évora) sprach über die Rolle weiblicher Akteurinnen im Befreiungskampf in Guinea-Bissau und deren Position im postkolonialen Alltag. Prof. Luciana Carvalho Fonseca (Universidade de São Paulo) präsentierte Forschung zu reproduktiver Gesundheit brasilianischer Migrantinnen in Deutschland. Abgerundet wurde das Programm durch den Film Bissau d’Isabel mit anschließendem Gespräch.
Videoaufzeichnung

„Einheit und Vielfalt - Unidade e diversidade“

Donnerstag, 5. Mai 2022, 15:00 - 20:00 Uhr, KS II
Profa. Nélia Alexandre von der Universität Lissabon sprach über das Portugiesische in und aus Kap Verde und analysierte die Dynamiken sprachlichen Kontakts in dieser Region. Prof. Alexandre António Timbane von der Universidade da Integração Internacional da Lusofonia Afro-Brasileira (UNILAB) ging auf Sprachpolitik und Unterrichtsperspektiven im portugiesischsprachigen Afrika ein. Kerstin Kock (IÜD Heidelberg) stellte die Rolle lusophoner Institutionen in Heidelberg vor. Abschließend wurde im Rahmen eines Vortrags mit Lesung die portugiesische Übersetzung von Stefan Zweigs „Schachnovelle“ thematisiert, anlässlich des 80. Todestags des Autors.
Videoaufzeichnung Teil 1 / Teil 2

„Varietäten des Portugiesischen - Variedades do português“

Mittwoch, 5. Mai 2021, 15:00 - 20:00 Uhr, KS II
Marcos Bagno von der Universidade de Brasília untersuchte die Frage, ob das europäische und das brasilianische Portugiesisch als dieselbe Sprache gelten können. Marco Neves von der Universidade NOVA de Lisboa analysierte die sprachlichen Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Galicisch und Portugiesisch. Über die Herausforderungen für Dolmetscher und Übersetzer, mehrere Varietäten des Portugiesischen zu beherrschen, sprach Kerstin Kock vom IÜD der Universität Heidelberg. Dr. Rosa Rodrigues berichtete über die Übersetzung des Werkes „A Última Tragédia“ von Abdulai Sila. Abschließend präsentierten Dr. Eliana De Simone und Silvia Bittencourt die literarische Reihe „Café Literário“ mit Texten von Marilene Felinto und Abdulai Sila.
Videoaufzeichnung Teil 1 / Teil 2

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Letzte Änderung: 18.06.2026
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