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Das Iberoamerika-Zentrum (IAZ)
"Kulturtransfer in Literatur-, Medien- und Fachkommunikation" (Germanistische Institutspartnerschaft mit Tiflis)

 

Das Iberoamerika-Zentrum (IAZ)

Das Iberoamerika-Zentrum der Universität Heidelberg (IAZ) wurde 2011 als Einrichtung der Neuphilologischen Fakultät gegründet, um den wissenschaftlichen Austausch mit den Ländern Lateinamerikas und der Iberischen Halbinsel zu initiieren und auszubauen. Die am IAZ betriebene Forschung ist insbesondere auf die Untersuchung von Faktoren und Dynamiken gerichtet, die die sprachliche, kulturelle und gesellschaftliche Vielfalt Ibero-Amerikas bedingen. Ein zentrales Anliegen des IAZ besteht dabei im Aufbau von Forschungsnetzwerken für Nachwuchswissenschaftler zur Förderung des internationalen Austauschs zu Themen mit Ibero-Amerika-Bezug über Fächergrenzen hinweg.

 

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Unter dem Dach des IAZ befinden sich außerdem das Centro de Estudos Galegos und das Leitorado Brasileiro, das Lektorat für brasilianisches Portugiesisch. Im Vordergrund der Arbeit des Centro de Estudos Galegos und des Leitorado Brasileiro steht die Förderung des Galicischen bzw. Brasilianisch-Portugiesischen als Lehr- und Forschungsgegenstand an der Universität Heidelberg. Dabei richten sich die Lehrveranstaltungen des Centro de Estudos Galegos und des Leitorado Brasileiro in erster Linie an Studierende des Instituts für Übersetzen und Dolmetschen und des Romanischen Seminars der Universität Heidelberg.

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Leitorado Brasileiro
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Germanistische Institutspartnerschaft „Kulturtransfer in Literatur-, Medien- und Fachkommunikation“ Universität Heidelberg / Staatliche Ivane-Javakhishvili-Universität (Tiflis, Georgien)

 

Kombi-logo Heidelberg Tiflis

 

Seit 2018 unterhält das IÜD eine Kooperation mit dem Lehrstuhl für Deutsche Philologie der Fakultät für Geisteswissenschaften der Staatlichen Ivane-Javakhishvili-Universität in Tiflis. Die Projektexzellenz wird vom DAAD gefördert (2018-2020).

 

Ziel der Institutspartnerschaft ist die Entwicklung eines neuen Teilbereichs zum Kulturtransfer mit Schwerpunkt auf Translation und Translationswissenschaft am Lehrstuhl für Deutsche Philologie der Staatlichen Ivane-Javakhishvili-Universität Tbilissi zu unterstützen.

 

Zu diesem Zweck finden jedes Jahr mehrere Fortbildungen der georgischen Wissenschaftler sowohl in Heidelberg als in Tiflis statt, die von Professoren und Wissenschaftlern des IÜD erteilt werden. Die Kooperation auf der Ebene der curricularen Entwicklung wird von dem Aus- und Aufbau von Kooperationen in der Forschung flankiert. In Hauptaugenmerk des Projekts in diesem Bereich ist der Austausch von hochqualifizierten Masterstudierenden, Doktoranden und Nachwuchswissenschaftlern und deren Einbindung in gemeinsamen Forschungsprojekten.

 

Die Zusammenarbeit mit der georgischen Partnerhochschule hat sich auf weitere Regionen im Ausland ausgestrahlt. So kooperiert derzeit das IÜD mit der Staatlichen Universität Jerewan in Armenien in der Entwicklung eines Programms der Translations- und Dolmetschwissenschaft.

Übersicht der Projektphasen

 

Die GIP Kulturtransfer in Literatur-, Medien- und Fachkommunikation befindet sich in seiner ersten Projektphase. Zwei weiteren Phasen sollen die Übersetzungs- und Dolmetschwissenschaft als Teilbereiche in weiteren Studienebenen implementieren:

Projektphase Projekthauptziele
Projektphase I: 2018-2020    
  • Einrichtung des Teilbereichs Übersetzungs- und Dolmetschwissenschaft im Master Deutsche Philologie der georgischen Partnerhochschule
  • Stellung der ersten Weichen in der wissenschaftlichen Kooperation und Förderung des akademischen Nachwuchses
  • Beginn der ersten gemeinsam betreuten Promotionsarbeiten
Projektphase II:
vorauss. 2020-2022    
  • Umsetzung eines umfangreichen wissenschaftlichen Kooperationsprogramm im Bereich korpusbasierter Sprachvergleich und Translation 
  • Abschluss der ersten gemeinsam betreuten Promotionsarbeiten
Projektphase III:
vorauss. 2022-2025    
  • Entstehung eines breit angelegten Schwerpunktes zum Kulturtransfer im Bachelor Deutsche Philologie 
  • Schaffung einer konsekutiven Struktur Bachelor > Master, die eine nachhaltige Gesamtstruktur des Bereichs Kulturtransfer „BA – MA – Promotion“ vervollständigen soll

 

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Letzte Änderung: 17.07.2019
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