Netzwerke

Heidelberg Center for Ibero-American Studies (HCIAS)
4EU+ European University Alliance
"Kulturtransfer in Literatur-, Medien- und Fachkommunikation" (Germanistische Institutspartnerschaft mit Tiflis)

 

Heidelberg Center for Ibero-American Studies (HCIAS)

Das Heidelberg Center for Ibero-American Studies (HCIAS) fördert als zentrale wissenschaftliche Einrichtung der Universität Heidelberg den wissenschaftlichen Austausch mit den Ländern Lateinamerikas und der Iberischen Halbinsel sowie die Lehre, Forschung und den Wissenstransfer zu diesen Regionen. Die am HCIAS betriebene Forschung ist auf das Rahmenthema „Räume und Dynamiken“ ausgerichtet und bündelt hier Ansätze aus verschiedenen Disziplinen der Universität Heidelberg.

Unter dem Dach des HCIAS befinden sich außerdem das Centro de Estudos Galegos und das Leitorado Brasileiro, das Lektorat für brasilianisches Portugiesisch. Im Vordergrund der Arbeit des Centro de Estudos Galegos und des Leitorado Brasileiro steht die Förderung des Galicischen bzw. Brasilianisch-Portugiesischen als Lehr- und Forschungsgegenstand an der Universität Heidelberg. Die Lehrveranstaltungen des Centro de Estudos Galegos und des Leitorado Brasileiro richten sich in erster Linie an Studierende der Neuphilologischen Fakultät der Universität Heidelberg.

Logo Ceg

Leitorado Brasileiro
Banner Brasilianisch-lektorat


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4EU+ European University Alliance

4euplus_logo

Die 4EU+ European University Alliance ist ein länderübergreifender strategischer Zusammenschluss der Karls-Universität in Prag, der Universität Heidelberg, der Universität Sorbonne in Paris, der Universität Warschau, der Universität Kopenhagen und der Universität Mailand. Ziel der Allianz ist eine verstärkte Zusammenarbeit der sechs europäischen Forschungsuniversitäten in den Bereichen Studium, Lehre, Forschung, Transfer und Verwaltung. Aufbauend auf bestehenden Kooperationen werden neue gemeinsame Infrastrukturen geschaffen, die Studierende, Lehrende und Forschende der Partneruniversitäten nahtlos miteinander verbinden.

Das IÜD ist im Flagship 2 "Europe in a changing world: Understanding and engaging societies, economies, cultures and languages" mit zwei Projekten vertreten.

 

Germanistische Institutspartnerschaft „Philologie – Technologie – Translation“ Universität Heidelberg / Staatliche Ivane-Javakhishvili-Universität (Tiflis, Georgien) / Staatliche Brusov-Universität (Eriwan, Armenien) 

 

Kombi-logo Heidelberg Tiflis

 

Die DAAD-geförderte Germanistische Institutspartnerschaft „Philologie – Technologie – Translation“ baut auf der Partnerschaft „Kulturtransfer in Literatur-, Medien- und Fachkommunikation“ auf, eine Kooperation mit dem Lehrstuhl für Deutsche Philologie der Fakultät für Geisteswissenschaften der Staatlichen Ivane-Javakhishvili-Universität in Tiflis, die das IÜD seit 2018 unterhält, mit dem Ziel, die Entwicklung eines neuen Teilbereichs zum Kulturtransfer mit Schwerpunkt auf Translation und Translationswissenschaft am Lehrstuhl für Deutsche Philologie der Staatlichen Ivane-Javakhishvili-Universität Tbilissi zu unterstützen.

 

Mit dem für 2021–2023 bewilligten Anschlussprojekt wird die Kooperation auf die Staatliche Brusov-Universität Eriwan in Armenien ausgeweitet. Ziele sind die weitere Entwicklung und Modernisierung der Curricula der Master- und Bachelorstudiengänge mit Schwerpunkt Translation in beiden Ländern, insbesondere durch stärkere Einbindung der deutschen Sprache und die Integration von korpuslinguistischen sowie sprach- und translationstechnologischen Komponenten, sowie die Förderung von DoktorandInnen und qualifizierten NachwuchswissenschaftlerInnen durch die Einrichtung einer Doktorandenschule und Forschungsaufenthalte in Heidelberg.

 

Um diese Ziele zu erreichen, werden mehrere Fortbildungen sowie Workshops und Kolloquien in Heidelberg, Tiflis und Eriwan organisiert. Zum Ende der Projektlaufzeit soll zudem ein überregionales Zentrum für akademische Fortbildung in Deutscher Philologie und Translation gegründet werden, das die langfristige akademische Fortbildung in Präsenz- und Onlineformaten sowohl an den Partnereinrichtungen als auch weiteren Hochschulen beider Länder gewährleistet.

 

Übersicht der Projektphasen

Die GIP „Philologie – Technologie – Translation“ befindet sich in der zweiten Projektphase. In der folgenden Tabelle werden die verschiedenen Projektphasen dargestellt:

 

 Projektphase   Projekthauptziele
Projektphase I: 2018–2020    
  • Einrichtung des Teilbereichs Übersetzungs- und Dolmetschwissenschaft im Master Deutsche Philologie der georgischen Partnerhochschule
  • Stellung der ersten Weichen in der wissenschaftlichen Kooperation und Förderung des akademischen Nachwuchses
  • Beginn der ersten gemeinsam betreuten Promotionsarbeiten
Projektphase II:
2020–2023    
  • Ausweitung der Kooperation auf Armenien
  • Umsetzung eines umfangreichen wissenschaftlichen Kooperationsprogramm im Bereich „Korpusbasierter Sprachvergleich und Translation“ 
  • Abschluss der ersten gemeinsam betreuten Promotionsarbeiten

 

Gefördert vom DAAD mit Mitteln des Auswärtigen Amtes:

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Letzte Änderung: 08.03.2021
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