Dr. Thomas Schmidt

Lehre
Wissenschaftlicher Werdegang
Stipendien
Gremien
Forschungsschwerpunkte
Laufende Projekte
Publikationen
Kuratierungen

 

Thomas Schmidt 1 © CfKontakt

Dr. Thomas Schmidt
Leiter der Arbeitsstelle für literarische Museen, Archive und Gedenkstätten in Baden-Württemberg (alim)
Deutsches Literaturarchiv Marbach
Schillerhöhe 8-10
D-71672 Marbach a.N.

Tel.: 07144 848 602
E-Mail: thomas.schmidt@dla-marbach.de

 

Sprechstunde nach Vereinbarung per E-Mail

 

 

 Lehre

  • SoSe 2020: Literarisches Kartieren. Friedrich Hölderlins Roman Hyperion

Wissenschaftlicher Werdegang

  • Studium der Germanistik und Philosophie in Jena und Göttingen

  • Promotion in Göttingen mit einer Dissertation zum Thema: ‚Der Kalender und die Folgen. Uwe Johnsons Roman Jahrestage. Ein Beitrag zum Problem des kollektiven Gedächtnisses‘

  • 1997-2000 wiss. Mitarbeiter am SFB ‚Internationalität nationaler Literaturen‘ der Universität Göttingen

  • WS 2000 Gastdozentur am SFB ‚Erinnerungskulturen‘ der Universität Gießen

  • 2001-03 wiss. Mitarbeiter am Seminar für Deutsche Philologie der Universität Göttingen

  • Lehraufträge am Institut für Volkskunde/Kulturgeschichte der Universität Jena

  • 2004-06 DFG-gefördertes Forschungsprojekt ‚Literatur und Leibesübungen – von Winckelmann bis zum Vormärz. Ein abgedunkeltes Kapitel Kulturgeschichte‘

  • Seit 2006 im Deutsches Literaturarchiv Marbach Leiter der Arbeitsstelle für literarische Museen, Archive und Gedenkstätten in Baden-Württemberg

  • 2008-16 Lehrauftrag am Deutschen Seminar der Universität Freiburg

  • 2015-18 Künstlerischer Leiter des trinationalen Ausstellungs- und Forschungsprojektes „Rilke und Russland“ (Marbach, Bern | Zürich, Moskau)

  • 2018-20 Koordinator Hölderlinjahr 2020 im Auftrag des Landes Baden-Württemberg und in Abstimmung mit dem Bund

  • Seit 2017 Lehrauftrag am Germanistischen Seminar der Universität Heidelberg

 

Stipendien

1993-97 Promotionsstipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes

2004-06 Forschungsstipendiat der Deutschen Forschungsgemeinschaft

 

Gremien

seit 2009 Wissenschaftsrat der Wieland-Stiftung, Biberach a.d.R.

2011-16 Fachbeirat „Kulturelle Bildung“ bei der Landesregierung Baden-Württemberg

seit 2013 Jury Justinus-Kerner-Preis

2018-20 Lenkungsgruppe des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg: „Kulturpolitik für die Zukunft – Ländlicher Raum“

seit 2018 Wiss. Beirat Friedrich Ludwig Jahn-Museum Freyburg a.d. Unstrut

seit 2018 Wiss. Beirat des Karl May Museum Radebeul-Dresden

seit 2019 Beratungsgremium Neugestaltung Goethehaus Weimar

seit 2020 Programmbeirat Hölderlinturm Tübingen

 

Forschungsschwerpunkte

  • Literatur- und Kulturgeschichte des 18.-20. Jahrhunderts (u.a. zum literarischen Salon, zum Verhältnis von Literatur und Politik, zum Problem der Holocaust-Darstellung, zu Uwe Johnson, Rainer Maria Rilke und Friedrich Hölderlin)

  • Körper-, gedächtnis- und raumgeschichtliche sowie -theoretische Fragestellungen (Kulturgeschichte des Dichterhauses, Kulturgeschichte des Kalenders als Erinnerungsapparatur, Wechselbeziehungen von Literatur und Leibesübungen, Literaturtopografie)

 

Laufende Projekte (Auswahl)

  • Literarisches Kartieren im Literaturland Baden-Württemberg

  • Hölderlinjahr 2020 (Koordination)

  • Hölderlinhaus Nürtingen (Eröffnung geplant für Herbst 2021)

  • Mörikehaus Ochsenwang (Eröffnung geplant für Mai 2020)

 

Publikationen (Auswahl)

Vollständige Publikationsliste

Monografien

  • „Unerwartet in Concurrenz gesetzt“. Literatur und Leibesübungen von Winckelmann bis zum Vormärz (in Vorbereitung)
     
  • Der Kalender und die Folgen. Uwe Johnsons Roman Jahrestage. Ein Beitrag zum Problem des kollektiven Gedächtnisses. Göttingen 2000 (Johnson-Studien 4)
     
  • Kalender und Gedächtnis. Erinnern im Rhythmus der Zeit. Göttingen 2000 (Kleine Reihe V&R 4018)

Herausgebertätigkeit

  • SPUREN. Eine bibliophile Reihe über den deutschen Südwesten. Marbach a.N. 2007ff.
     
  • „Meine geheimnisvolle Heimat“. Rilke und Russland (Insel Taschenbuch 4593). Berlin 2020
     
  • Hölderlin 2020 – Das Programmbuch. Mit Originalbeiträgen von Ilma Rakusa, Hanns Zischler, Denis Scheck, Anna Katharina Hahn, Rüdiger Safranski, Karl-Heinz Ott, Arnold Stadler, Michael Krüger, Wolfgang Rihm, Wulf Kirsten, Heinrich Detering u.a., Marbach a.N. 2020
     
  • Von Hölderlin bis Jünger. Zur politischen Topografie der Literatur im deutschen Südwesten (Schriften zur politischen Landekunde Baden-Württembergs 51, mit Kristina Mateescu). Stuttgart 2020
     
  • Lernort Literaturmuseum. Beiträge zur kulturellen Bildung (mit Burckhard Dücker). Göttingen 2011
     
  • Engagierte Literatur in Wendezeiten (mit Fabian Lampart, Willi Huntemann, Malgorzata Klentak-Zablocka). Würzburg 2003

Aufsätze

  • Authentische Atmosphären. Zur Zukunft literarischer Erinnerungsorte. In: Jahrbuch der deutschen Schillergesellschaft 64 (2020, im Druck)
     
  • Der „grobe Bettler“ und das „Federgeschmeiß“. Wie Friedrich Ludwig Jahn und Heinrich Heine einander beobachteten. In: Martin Ehlers u.a. (Hg.), Kunst – Sport – Literatur. Hildesheim 2019, S. 163-176
     
  • Das Land der Griechen mit dem Körper suchend? Ein abgedunkeltes Kapitel der Winckelmann-Rezeption. In: Die Erfindung des Klassischen. Winckelmann-Lektüren in Weimar. Hg. Franziska Bomski, Hellmut Th. Seemann, Thorsten Valk. Göttingen 2017 (Jahrbuch der Klassik Stiftung Weimar), S. 195-212
     
  • „Wofür nur das alles?“ Zur literarischen Shoah-Darstellung in der DDR. In: Günter Oesterle / Thomas Klinkert (Hg.), Gedächtnis und Katastrophe. Berlin 2013, S. 293-319
     
  • Vater und Sohn. Uwe Johnsons Joyce-Rezeption. In: Johnson-Jahrbuch 19 (2012), S. 23-40

     

Kuratierungen (Auswahl)

  • Hölderlinturm Tübingen (federführend); eröffnet Februar 2020

  • Von Willstätt nach Europa. Johann Michael Moscherosch – Ein Dichter und Gelehrter des 17. Jahrhunderts (mit Dirk Werle, Sylvia Brockstieger und Studierenden der Universität Heidelberg, eröffnet September 2018)

  • Jünger-Haus Wilflingen: Reinszenierung des Lebensraums; eröffnet März 2011 | Kommentierende Ausstellung „Waldgang in Wilflingen“ (mit Jens Kloster); eröffnet Juni 2016

  • „Gaienhofener Umwege“. Hermann Hesse und sein erstes Haus (mit Ute Hübner; Eröffnung Juni 2015)

  • „Herzkammer der Heimat“. Marie Lusie Kaschnitz in Bollschweil und andernorts (mit Brigitte Raitz); eröffnet Oktober 2014

  • Schreiben – Lesen – Übersetzen. Das Kloster Maulbronn und die Literatur (mit Martin Ehlers Ehlers und Reto Krüger); eröffnet Februar 2014

  • Wilhelm-Hauff-Museum, Lichtenstein-Honau (mit Helmuth Mojem); eröffnet November 2013

  • Hebelhaus, Hausen i.W.; eröffnet Mai 2010

  • Schillers Geburtshaus, Marbach a.N. (mit Michael Davidis); eröffnet Februar 2009

Letzte Änderung: 14.04.2020
zum Seitenanfang/up