Faculty of Behavioural and Cultural StudiesPsychology in Clinical Psychology and Psychotherapy – Master of Science
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Studierende des Fachs Psychologie beschäftigen sich mit dem menschlichen Erleben und Verhalten. Anhand empirischer Forschung wird versucht, das menschliche Verhalten in allen Lebensbereichen zu beschreiben, zu verstehen und vorherzusagen sowie Implikationen für psychologische Interventionen abzuleiten.
Facts & Formalities
Degree | Master of Science |
Type of programme | Consecutive |
Start of programme | Winter semester only |
Standard period of study | 4 semesters |
Fees and contributions | 151.05 € / Semester |
Application procedure | Consecutive master’s programmes with admission restriction |
Application deadlines | Information about deadlines can be obtained after you have put together a degree program. |
Part-time option | Yes |
Course Content
Der Master Psychologie in Klinischer Psychologie und Psychotherapie (KliPP) entspricht den Vorgaben für Masterstudiengänge gemäß der aktuell reformierten Approbationsordnung für Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten (PsychThApprO). Der Master KliPP setzt sich aus einer Vertiefung psychologisch-wissenschaftlicher Kompetenzen und einer Vorbereitung auf die spätere Tätigkeit im psychotherapeutischen Kontext zusammen. Aufbauend auf dem approbationskonformen Bachelor in Psychologie erhalten die Studierenden neben einem Masterabschluss auch die Zulassung zur staatlichen Approbationsprüfung als Psychotherapeutin bzw. Psychotherapeut. Der Masterstudiengang gliedert sich in folgende Bereiche: Forschungsmethoden und Diagnostik, Grundlagen-Vertiefung der Psychologie, Forschung und Masterarbeit, Störungs- und Verfahrenslehre der Psychotherapie, Angewandte Psychotherapie, Dokumentation, Evaluation und Begutachtung, Selbstreflexion.
Der Masterstudiengang ist praxisorientiert angelegt. In Kleingruppen und Seminaren werden breit gefächerte Inhalte und Methoden der Psychotherapie vermittelt, psychotherapeutische Techniken und Fähigkeiten erlernt und in ambulanten und (teil)stationären Praktika erprobt. Grundlegende psychologische Fachkenntnisse werden als Vorlesungsinhalte angeboten. Ziel des Studiengangs KliPP ist somit eine frühzeitige Verzahnung von theoretischem psychologisch-psychotherapeutischem Wissen und der psychotherapeutischen Praxis. Mit diesen Kompetenzen, dem Masterabschluss und der erfolgreichen Approbationsprüfung werden die Studierenden befähigt, in zahlreichen psychologisch-psychotherapeutischen Berufsfeldern zu arbeiten, z.B. in psychotherapeutischen Praxen, in psychiatrischen Kliniken oder in neuropsychologischen Rehabilitationszentren. Absolventen und Absolventinnen haben auch die Möglichkeit, in beratender und öffentlicher Funktion tätig zu werden, oder eine wissenschaftliche Karriere, z.B. in der Psychotherapie-Forschung, weiterzuverfolgen.
Course Structure
Die Studierenden durchlaufen im ersten Studienjahr zunächst eine vertiefte Methoden- und Diagnostikausbildung und besuchen Seminare ihrer Wahl zur Grundlagenvertiefung. Darüber hinaus erwerben sie vertiefte Kenntnisse in den Bereichen der psychologisch-psychotherapeutischen Störungs- und Verfahrenslehre für verschiedenste Patient*innengruppen und Störungsbilder. Erste klinisch-psychologische Handlungskompetenzen werden in praxisbezogenen Fallseminaren unter Anleitung erfahrener Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten erprobt.
Im zweiten Studienjahr liegt der Schwerpunkt auf der Verknüpfung der erworbenen Fachkenntnisse mit der psychotherapeutischen Praxis durch Selbstreflexion, klinische Diagnostik und Begutachtung in Kleingruppen, ambulante und stationäre Berufspraktika sowie einem Forschungsanteil inklusive Masterarbeit, z.B. im Rahmen der Psychotherapieforschung.
Durch das Studium erlangen die Studierenden fundierte wissenschaftliche sowie praxisorientierte diagnostische, gutachterliche und klinisch-therapeutische Handlungskompetenzen. Sie sind dann auch in der Lage, Relationen von psychologischen Theorien, empirischen Befunden und deren praktischen Implikationen vertiefend kritisch zu reflektieren, zu diskutieren und zu präsentieren.