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Informationen für Beschäftigte der Universität Heidelberg bezüglich des Coronavirus

Regelungen im Zusammenhang mit dem Coronavirus ab dem 4.5.2020

für Beamtinnen/Beamte und Beschäftigte
Stand: 8.5.2020

Die Universität Heidelberg ist seit dem 20. April 2020 in Abstimmung zwischen Rektorat und Personalrat in Präsenzbetrieb , dies bedeutet, dass in den drei Säulen der Universität unter bestimmten Regeln in Präsenz gearbeitet wird.

Die drei Säulen Forschung, Studium/Lehre und Services/Administration werden den Betrieb entsprechend den Möglichkeiten mit Blick auf die rechtlichen Rahmenbedingungen rund um Arbeitsschutz und Hygiene ihre Arbeit wieder aufnehmen. Ziel muss es dabei sein, mit größtmöglicher Sicherheit für alle Mitarbeitenden die eigene Arbeit im Rahmen der bestehenden Bedingungen bestmöglich zu leisten. Die Einrichtungsleitungen setzen die dazu erforderlichen Regelungen verantwortungsvoll um. In allen Bereichen der Universität erstellen die jeweils Verantwortlichen Gefährdungsbeurteilungen zu Corona-Risiken und nehmen hierzu gegebenenfalls Kontakt mit der Arbeitssicherheit auf.

Arbeitsschutzausrüstungen werden entsprechend der individuellen Erfordernisse sobald als möglich bereitgestellt. 

Neben der Präsenzarbeit wird es weiterhin verschiedene Arbeitsmodelle (z.B. Heimarbeit u.a.) geben, um die Aufgaben entsprechend erledigen zu können. Diese Regelungen hierzu werden vom Dezernat Personal in enger Abstimmung mit dem Personalrat kontinuierlich überprüft und konkretisiert.

Aufgrund der sich rasant ändernden Informations- und Weisungslage werden die Informationen ständig aktuell gehalten.

 

Regelungen:

Freistellungsmöglichkeiten von der Arbeitsleistung

Reduzierung der persönlichen Arbeitszeit

Gleitzeittage (für Einrichtungen mit Gleitzeitordnung)

Erholungsurlaub

Arbeitszeit und Arbeitszeiterfassung

Vorübergehende Heimarbeit

Kinderbetreuung

Pflege naher Angehöriger

Beschäftigte mit einem erhöhten Risiko eines schweren COVID-19-Krankheitsverlaufs (Risikogruppen)

Präsenzarbeit

 

Zusätzliche Regelungen bei Kontakt mit dem Coronavirus bzw. "Verdachtsfällen":

Umgang mit Arbeitsunfähigkeit generell

Reisen in/aus Risikogebieten

Geplante private Reisen

Heimarbeit und Freistellung bei Quarantäne

 

 

Freistellungsmöglichkeiten von der Arbeitsleistung 

Stand: 8.5.2020

Grundsätzlich besteht kein Anspruch auf Freistellung mit Entgeltfortzahlung. 

Es gibt folgende, einfache Möglichkeiten, kurzfristig eine Freistellung wahrzunehmen:

  • Abbau von Zeitguthaben
  • Inanspruchnahme von Urlaub oder Resturlaub
  • Sonderurlaub ohne Entgeltfortzahlung

Bei allen drei Varianten gilt, dass die Genehmigung durch die Vorgesetzten, sofern nicht anders möglich, ausnahmsweise per E-Mail erteilt werden kann und später mit dem üblichen Verfahren nachzuholen ist. Die oder der Vorgesetzte muss die Abwesenheit vorab genehmigen. 

Zusätzlich bestehen für Mitarbeitende auf Grundlage eines Schreibens des Innenministeriums und des Finanzministeriums Baden-Württemberg zum Umgang mit dem Coronavirus bis zum 29.5.2020 besondere Regelungen für


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Reduzierung der persönlichen Arbeitszeit

Stand: 17.4.2020

Zudem besteht die Möglichkeit, in Absprache mit den Vorgesetzten die vereinbarte Arbeitszeit kurzfristig und befristet zu reduzieren. Ein entsprechender formloser Antrag ist auf dem Dienstweg an das Personaldezernat zu richten. Beamtinnen und Beamte können auch den hierzu geltenden Vordruck zur Beantragung von Teilzeit verwenden.

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Gleitzeittage (für Einrichtungen/Institute mit Gleitzeitordnung)

Stand: 17.4.2020

Derzeit geplante und genehmigte Gleitzeittage sind in Anspruch zu nehmen.

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Erholungsurlaub

Stand: 17.4.2020

Aus organisatorischen Gründen muss vermieden werden, dass nach Aufhebung der aktuellen Reisebeschränkungen und einem (teilweise) Beginn des Forschungs- und Studienbetriebs alle Beschäftigten umgehend in den Urlaub gehen wollen. Daher sollten alle Einrichtungen auf eine Urlaubsplanung für das Gesamtjahr in Abstimmung mit den Mitarbeitenden durchführen.

Insbesondere sollte der noch offene (nicht bereits beantragte) Resturlaub aus 2019 im Zeitraum von Mai bis Juli 2020 größtenteils in Anspruch genommen werden, sofern dienstliche Belange nicht entgegenstehen.

Grundsätzlich besteht kein Anspruch bereits genehmigten Urlaub zu stornieren.

Vorhandene Urlaubsansprüche aus 2019 sind bis zum 30. September 2020 in Anspruch zu nehmen.

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Arbeitszeit und Arbeitszeiterfassung

Stand: 17.4.2020

Ab dem 20.4.2020 erfolgt die übliche individuelle Zeiterfassung allerdings mit flexiblerem Rahmen. Sofern Mehr- oder Minderarbeitszeiten entstehen, können diese ausgeglichen werden. Hierzu wurden die bestehenden Dienstvereinbarungen zur Regelung der Arbeitszeit in Abstimmung mit dem Personalrat für die aktuelle Corona-Pandemie-Phase ergänzt:

  • Verzicht auf die Rahmenarbeitszeit
    Um das Aufeinandertreffen von Menschen zu entzerren, wird für die Zeit bis zum 30.9.2020 auf einen Arbeitszeitrahmen verzichtet. Die Vorgesetzten sind gehalten die Einhaltung des Arbeitszeitgesetzes bzw. der Arbeitszeit- und Urlaubsverordnung des Landes Baden-Württemberg, insbesondere hinsichtlich der Ruhezeiten zu überwachen. Die Ausweitung des Arbeitszeitrahmens soll nicht zum Aufbau von Gleitzeitstunden genutzt werden, die Anwesenheit in dem „ausgeweiteten“ Rahmen erfolgt ausschließlich freiwillig.
  • Gleitende Arbeitszeit
    In Bereichen mit feststehender Arbeitszeit oder abweichend feststehender Arbeitszeit werden gleitende Arbeitszeiten ermöglicht.
  • Plus- und Minusstunden
    Möglichkeit Minusstunden bis zur  Höhe der 2,5-fachen wöchentlichen Arbeitszeit aufzubauen, ohne dass weitere Maßnahmen durch den Vorgesetzten ergriffen werden müssen

Beschäftigte mit elektronischer Zeiterfassung
Für die vorübergehende Heimarbeit können, befristet bis zum 30.9.2020, direkt über den Web-Login die Kommen- und Gehen-Buchungen online vorgenommen werden. Bei Personen, bei denen der Web-Login noch nicht freigeschaltet ist, ist die Arbeitszeit festzuhalten und die Erfassung durch Zeitänderungsantrag nachzuholen.

Beschäftigte ohne elektronische Zeiterfassung
Für alle diejenigen, die nicht an der elektronischen Zeiterfassung teilnehmen, gibt es einen Vordruck zur Zeiterfassung. Dieser ist dem/der Vorgesetzten vorzulegen und dort aufzubewahren.

Für Beschäftigte mit gleitender Arbeitszeit
Auf Antrag der Beschäftigten können Mehrarbeitsstunden aus einem vorangegangenen Abrechnungszeitraum, für welche die Kappung noch nicht vollzogen wurde, nachträglich in den aktuellen für die Einrichtungen geltenden Abrechnungszeitraum übertragen werden. Es ist darauf zu achten, die Mehrarbeitsstunden möglichst bis zum Ende des aktuellen Abrechnungszeitraums so abzubauen, dass sie nicht mehr als eine Wochenarbeitszeit betragen.

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Vorübergehende Heimarbeit

Stand: 17.4.2020

Die vorübergehende Heimarbeit ist eine Sonderform der Telearbeit, die während des Andauerns der Corona Pandemie angewendet werden kann. Die Regelungen gelten zunächst bis 30.9.2020.

Vorübergehende Heimarbeit wird möglichst großzügig und mit Augenmaß von den jeweiligen Vorgesetzten der Bereiche gewährt. Bis auf weiteres bedarf es keiner Genehmigung von Heimarbeit durch das Personaldezernat, es ist lediglich eine Anzeige durch den Vorgesetzten mit dem zur Verfügung gestellten Vordruck zur vorübergehenden Heimarbeit an das Personaldezernat zu richten. Eine Kombination von Heimarbeit und Präsenzarbeit ist selbstverständlich möglich.

Betroffenen aus Risikogruppen (RKI-Richtlinien), Mitarbeitenden mit Betreuungs- oder Pflegepflichten, sowie Schwangeren ist bevorzugt vorübergehende Heimarbeit zur Verfügung zu stellen.  Die Zugehörigkeit zu einer Risikogruppe wegen Vorerkrankung muss ärztlich bestätigt werden, der Betreuungs- oder Pflegefall versichert werden (siehe auch Vordruck zur vorübergehenden Heimarbeit).

Der eingeschränkte Zugriff von zu Hause auf das IT- und Datensystem der Universität Heidelberg kann dafür im Einzelfall eingerichtet werden. Hierzu ist durch die Dienstvorgesetzten fallbezogen Rücksprache mit dem Universitätsrechenzentrum zu halten. (IT-Support: Tel. +49 6221 54-117; Betreff: „Vorübergehende Heimarbeit“ oder zuständiger EDV-Beauftragte/r der Einrichtung). Sofern bereits „Telearbeit“ genehmigt wurde, kann diese vollumfänglich genutzt werden.

Die Erreichbarkeit während der Heimarbeit ist in Absprache mit dem/der Vorgesetzten zu regeln und sicherzustellen. Hierzu sollen technische Hilfen wie die Umstellung des Dienstapparates gegebenenfalls auf das Privattelefon in Anspruch genommen werden. Die Beschäftigten sind verpflichtet, die geltenden Datenschutz- und Datensicherheitsbestimmungen einzuhalten.

Die in vorübergehender Heimarbeit beschäftigten Mitarbeiter/innen stehen auch bei dienstlichen Tätigkeiten am häuslichen Arbeitsplatz unter dem Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung.

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Besondere Freistellungsmöglichkeiten

Die derzeitige Möglichkeit zur Freistellung erfolgt auf der Grundlage eines Schreibens des Innenministeriums und des Finanzministeriums Baden-Württemberg zum Umgang mit dem Coronavirus und gilt für Beamtinnen und Beamte, sowie Tarifbeschäftigte des Landes bis zum 29.5.2020.

Kinderbetreuung

Stand: 8.5.2020

Freistellung zur Kinderbetreuung

Durch Regelungen des Landes Baden-Württemberg werden Kindertagesstätten und Schulen schrittweise geöffnet. Soweit Eltern keine alternativen Betreuungsmöglichkeiten haben, gilt für die Zeit bis 29.5.2020 Folgendes:

Beschäftigte, die ein oder mehrere Kinder bis zur Vollendung des 12. Lebensjahres oder Kinder, die wegen einer körperlichen, geistigen oder seelischen Behinderung dauernd pflegebedürftig sind, betreuen, und die Arbeitsleistung nicht in vorübergehender Heimarbeit oder Präsenzarbeit erbringen können, werden in Absprache mit dem Vorgesetzten für die Zeit der Abwesenheit vom Dienst/von der Arbeit ganz oder teilweise unter Fortzahlung des Entgelts freigestellt, sofern dienstliche Gründe dem nicht entgegenstehen. Zunächst ist jedoch vorhandenes positives Gleitzeitguthaben in Anspruch zu nehmen.

Die Information des Personaldezernats erfolgt durch den Vordruck zur Regelung zur Freistellung von Beschäftigten im Rahmen der Corona Pandemie.

Die fehlende Betreuungsmöglichkeit ist den Vorgesetzten auf Verlangen glaubhaft zu machen. Zu prüfen ist auch, ob ggf. zumindest teilweise (trotz Betreuung) Telearbeit erweitert oder vorübergehende Heimarbeit wahrgenommen werden, ggf. auch Arbeitszeitausgleich genommen werden kann.
 

Bestätigung zur Notbetreuung

Aufgrund der Verordnung der Landesregierung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Virus SARS-Cov-2 (Corona-Verordnung – CoronaVO) ist der Schulbetrieb noch bis zum 15.06.2020 teilweise untersagt. Der Betrieb von Kinderbetreuungseinrichtungen bleibt bis 15.6.2020 untersagt. Eine „erweiterte Notbetreuung“ ist möglich, sofern beide Erziehungsberechtigte oder die oder der Alleinerziehende

  • in Bereichen der kritischen Infrastruktur tätig oder
  • eine präsenzpflichtige Tätigkeit außerhalb der Wohnung wahrnehmen

und

  • nicht abkömmlich sind sowie
  • durch ihre berufliche Tätigkeit an der Betreuung gehindert sind.

Die Entscheidung über die Zulassung einer solchen erweiterte Notbetreuung trifft die Gemeinde, in der die Betreuungseinrichtung ihren Sitz hat. Die Notbetreuung findet in der Regel in der jeweiligen Einrichtung, die das Kind bisher besuchte statt.

Sofern die Voraussetzungen für eine Notbetreuung vorliegen, kann mit dem Vordruck zur dienstlich notwendigen Unabkömmlichkeit  eine Bestätigung der Universität Heidelberg beantragt werden. Die Bestätigung wird zentral durch das Dezernat Personal ausgestellt.

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Pflege von nahen Angehörigen

Stand: 8.5.2020

Für Beschäftigte sowie Beamte und Beamtinnen die pflegebedürftige nahe Angehörige zu betreuen haben, weil aufgrund der Ausbreitung von COVID-19 eine voll- oder teilstationäre Pflegeeinrichtung geschlossen oder eine häusliche Vollzeitpflegekraft wegfällt gilt Folgendes:

Sofern die Arbeitsleistung nicht in vorübergehender Heimarbeit oder Präsenzarbeit erbracht werden kann, kann in Absprache mit dem Vorgesetzten eine vollständige oder teilweise Freistellung unter Fortzahlung des Entgelts erfolgen. Dienstliche Gründe dürfen dem nicht entgegenstehen und es ist zunächst ein vorhandenes positives Gleitzeitguthaben vollständig in Anspruch zu nehmen. Die Freistellung ist dem Personaldezernat mit dem Vordruck zur Regelung der Freistellung zur Pflege von nahen Angehörigen mitzuteilen. Dem Vordruck sind Nachweise zur Schließung der Pflegeeinrichtung und zum Pflegegrad beizufügen.

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Beschäftigte mit einem erhöhten Risiko eines schweren COVID-19-Krankheitsverlaufs (Risikogruppe)

Stand: 8.5.2020

Den gegenseitigen Fürsorge- bzw. Rücksichtnahmepflichten zwischen Dienstherr und Mitarbeitenden kommt gerade bei Betroffenen mit einem nach dem Empfehlungen des Robert Koch-Instituts erhöhtem Risiko für einen schweren COVID-19-Krankheitsverlauf (Risikogruppen) eine besondere Bedeutung zu.

Zu diesem Zwecke ist durch den Vorgesetzten eine individuelle Gefährdungsbeurteilung zu erstellen. Durch diese wird sichergestellt, dass äußerst umsichtig und gewissenhaft mit der Viruserkrankung umgegangen, Hygienemaßnahmen berücksichtigt und Ansteckungsrisiken minimiert werden, um eine möglichst ansteckungsfreie Arbeitsumgebung zu schaffen. Hierzu gehört auch die Prüfung von Möglichkeiten zur Heimarbeit oder auch einer Arbeitsumorganisation in einzelnen Bereichen.

Sofern trotz Ausschöpfung aller vertretbaren Maßnahmen eine unverantwortbare Risikoerhöhung durch die Erbringung der Arbeitsleitung nicht ausgeschlossen werden kann, entscheidet das Personaldezernat, unter Einbeziehung des betroffenen Mitarbeiters, des/der jeweiligen Vorgesetzten, des Personalrats und gegebenenfalls des Betriebsärztlichen Dienstes sowie der Arbeitssicherheit, über eine notwendige (Teil-)Freistellung im Einzelfall. Ein entsprechender formloser Antrag ist an die/den zuständige/n Personalsachbearbeiter/in zu richten. Dem jeweiligen Antrag ist bereits eine ärztliche Bescheinigung zur Zugehörigkeit zu einer Risikogruppe beizufügen.

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Präsenzarbeit

Stand: 17.4.2020

Die Begegnung von Menschen in der Präsenzarbeit kann nicht immer vermieden werden, persönliche Kontakte sollten aber auf das Notwendigste reduziert werden. Die Universitätsleitung bittet daher auf die Einhaltung von allgemeinen Hygienemaßnahmen ("Die 10 wichtigsten Hygienetipps"; "Händehygiene und Hautschutz") und von folgenden Schutzmaßnahmen (nicht abschließend) zu achten

  • Einhaltung eines Mindestabstands von 1,5 m zu anderen Personen, dies gilt auch in Fluren und insbesondere in Aufzügen
  • Vermeidung von Mehrfachbesetzungen in Büroräumen, z.B. kann hier ein rollierendes System eingeführt werden, so dass je die Hälfte der Beschäftigten sich im Tagesverlauf, täglich oder wöchentlich am Arbeitsplatz abwechselt. Im Bürobereichen sollte auch die Möglichkeit der Heimarbeit, wenn immer möglich, genutzt werden.
  • Mehr als ein/eine Mitarbeiter/Mitarbeiterin im Büro ist nur bei Einhaltung der Abstandsregelung und einem zuverlässigen Lüftungskonzept möglich.
  • Benutzung von Gebrauchsgegenständen durch mehrere Personen auf ein Minimum reduzieren (z.B. gemeinsam genutzte Büroutensilien, Laborgeräte, Maschinen); gemeinsam genutzte Arbeitsmittel müssen in regelmäßigen Abständen gereinigt werden.
  • Pausen soweit möglich im eigenen Büro verbringen, Sozialräume meiden. Abstandsregelung im Sozialraum beachten (ggf. rollierende Belegung, Gegenübersitzen vermeiden). Für Personen ohne eigenes Büro sind entsprechend sichere Möglichkeiten für eine Pause zu schaffen, hierbei sind die Arbeitsschutzrichtlinien zu beachten.
  • Besprechungen vorrangig als Video-/Telefonkonferenzen
  • Tragen einer Mund- und Nasenbedeckung wird dringend empfohlen, wenn die Abstandsregel nicht sicher eingehalten werden kann (Hilfestellung zur Handhabung gibt das RKI).
  • regelmäßiges Lüften der Arbeitsräume (sofern möglich)  
  • Zugang zu den Gebäuden auf Berechtigte beschränken
  • Anbringen einer Schutzscheibe (Spuckschutz), insbesondere an Arbeitsplätzen mit regelmäßigem Kundenkontakt.
  • Anbringung von Informationen zur Händehygiene in Sanitärräumen
  • Die Interaktion von Arbeitsgruppen und Abteilungen ist auf das unbedingt notwendige Maß zu beschränken.
  • Die Einrichtungen/Abteilungen haben sicherzustellen, dass ihre Beschäftigten korrekt in den Gebrauch der Sicherheitsausrüstung eingewiesen werden.
     

Sofern keine Schutzausrüstungen wie z.B. Masken vorhanden sein können, werden entsprechende rechtliche Rahmenbedingungen z.B. Mindestabstände usw. verbindlich umgesetzt. Darüber hinaus sind alle Einrichtungen aufgefordert - auch in Zusammenarbeit mit der Abteilung 3.3 Arbeitssicherheit (Dr. Markus Hoffmann) und den Beauftragten für Biologische Sicherheit (Dr. Ingo Janausch, Dr. Susanne Ficht-Redmer) - praxistaugliche Lösungen zu finden. In allen Bereichen der Universität erstellen die jeweils Verantwortlichen Gefährdungsbeurteilungen zu Corona-Risiken und nehmen hierzu gegebenenfalls Kontakt mit der Arbeitssicherheit auf: 
sicherheit@zuv.uni-heidelberg.de

Folgende wichtige Unterlagen finden Sie auf der Seite der Abteilung Arbeitssicherheit zum sicheren Arbeiten in der Corona Pandemie:

  1. Hygienekonzept der Universität Heidelberg

  2. Gefährdungsbeurteilung Corona

  3. Handlungshilfe zum sicheren Einrichten von Arbeitsplätzen

Wenn Sie oder Ihre besondere Situation durch die genannten Regelungen nicht erfasst wird oder Ihnen eine Abstimmung nicht gelingt, können Sie sich gerne vertrauensvoll an das Personaldezernat oder den Personalrat wenden.

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Zusätzliche Regelungen bei Kontakt mit dem Coronavirus bzw. "Verdachtsfällen":

Umgang mit Arbeitsunfähigkeit generell

 

Generell sollten Personen, die derzeit Krankheitssymptome entwickeln, unabhängig von vorherigen Reiseaktivitäten zu Hause bleiben und die Erkrankung auskurieren. Für Beschäftigte der Universität Heidelberg kann in dieser Ausnahmesituation die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung später als üblich erst nach der Rückkehr an das Institut/die Dienststelle vorgelegt werden. Die sofortige Meldepflicht der Erkrankung per Telefon oder E-Mail bleibt bestehen. Wenn medizinische Hilfe benötigt wird, ist nach telefonischer Anmeldung, ggf. unter Hinweis auf eine vorangegangene Reise, ein Arzt aufzusuchen und die/der Vorgesetzte zu informieren.

 

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Reisen aus dienstlichem Anlass

Stand 8.5.2020

Alle Reisenden, die aus dem Ausland außerhalb der in der  CoronaVO EQ genannten Staatengruppe (Mitgliedstaaten der Europäischen Union sowie Island, das Fürstentum Liechtenstein, Norwegen, die Schweiz und das Vereinigte Königreich von Großbritannien und Nordirland) kommen oder sich in den vergangenen 14 Tagen dort aufgehalten haben, müssen nach der Verordnung des Sozialministeriums zu Quarantänemaßnahmen für Ein- und Rückreisende zur Eindämmung des Virus SARS-Cov-2 (Corona-Verordnung Einreise-Quarantäne – CoronaVO EQ), für zwei Wochen zu Hause zu bleiben. Dies gilt für Studierende, Promovierende, Mitarbeiterinnen/Mitarbeiter und Wissenschaftlerinnen/Wissenschafter ebensowie wie für Gastwissenschafterinnen/Gastwissenschaftler sowie Promovierende und Studierende aus dem Ausland.

Für Beschäftigte erfolgt außerdem durch die/den Vorgesetzen eine Mitteilung an das Dezernat Personal (Vordruck: "Mitteilung über behördlich angeordnete Quarantäne“, "Mitteilung über Dienstantritt").

Dienstreisen ins Ausland werden bis auf Weiteres nicht genehmigt; bereits erfolgte Genehmigungen werden widerrufen. Das Rektorat fordert alle Beschäftigten nachdrücklich auf, Dienstreisen im Inland auf das unabdingbar notwendige Maß zu beschränken. Dies gilt auch für Reisen von Promovierenden, Studierenden sowie Stipendiat/innen und Gästen. Sollten Sie von einer bereits genehmigten und gebuchten Reise zurücktreten müssen, dann sind nicht vermeidbare Stornogebühren erstattungsfähig. Sofern - nach Abwägung aller Gesichtspunkte - von Seiten der Dienststelle inländische Reisen bzw. eine Reise außerhalb der ausgewiesenen Risikogebiete als besonders kritisch eingestuft und deshalb abgesagt oder abgebrochen wird, können ebenfalls die notwendigen Stornogebühren erstattet werden. Die Gründe für die Entscheidung sind durch die/den Vorgesetzte/n zu dokumentieren. Zentrale Finanzmittel stehen zur Finanzierung der Stornokosten aktuell nicht zur Verfügung, die Kosten wären daher von der Einrichtung - ggf. aus Dritt-/Projektmitteln - zu tragen. Die Gründe für die Reiseabsage sind durch die/den Vorgesetzte/n zu dokumentieren.

Für Reisen sind grundsätzlich die jeweils aktuellen Hinweise des Robert-Koch-Instituts (RKI) und die Hinweise des Auswärtigen Amtes (Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes) zu beachten.

Stornokosten sind mit der „normalen“ Reiseabrechnung geltend zu machen. Dies gilt auch für die Rückzahlung bereits im Vorfeld einer Reise getätigter Abschlags- oder Direktzahlungen.

 

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Geplante private Reisen

Stand: 8.5.2020

Es wird auf weltweite Reisewarnung des Auswärtigen Amtes hingewiesen, wonach vor nicht notwendigen touristischen Reisen ins Ausland gewarnt und abgeraten wird.

Personen, die privat in eine der Gegenden reisen, die bereits vor Reisebeginn als Risikogebiet erklärt worden sind, haben für die zwei Wochen, in denen sie nach ihrer Rückkehr zu Hause bleiben sollen und die Arbeitsleistung nicht in Heimarbeit erbringen können keinen Anspruch auf Fortzahlung des Gehalts. Zur Vermeidung eines Verdienstausfalls kann ein positives Gleitzeitgutaben eingerbracht werden, Urlaub genommen werden  oder auf Antrag eine unbezahlte Freistellung erfolgen

Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer die nach Reiserückkehr aufgrund einer konkret vorliegenden behördlichen Anordnung (Quarantäne) ihre Tätigkeit nicht – auch nicht in Heimarbeit - ausüben können, erhalten eine Entschädigung nach Maßgabe des § 56 IfSG. Die Nichtbeachtung der o.g. Reisewarnung kann jedoch gegebenenfalls dazu führen, dass diese nicht gewährt werden kann, weil die/der Beschäftigte die Quarantänemaßnahmen eigenverantwortlich unter Beachtung der Reisewarnung hätte vermeiden können.

 

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Heimarbeit und Freistellung bei Quarantäne

Stand: 8.5.2020

Bei Mitarbeitenden für die eine Quarantäne angeordnet wurde, soll nach Absprache mit der/dem jeweils zuständigen Vorgesetzten ermöglicht werden, dass diese für die Dauer der Quarantäne von zu Hause arbeiten können.

Für die betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kann nach Absprache mit der/dem jeweils zuständigen Vorgesetzten ein Heimarbeitsplatz eingerichtet werden. Der eingeschränkte Zugriff von zu Hause auf das IT- und Datensystem der Universität Heidelberg kann dafür im Einzelfall im Rahmen eines „Vorübergehenden Heimarbeitsplatzes“ eingerichtet werden. Hierzu ist durch die Dienstvorgesetzten fallbezogen Rücksprache mit dem Universitätsrechenzentrum zu halten. (IT-Support: Tel. +49 6221 54-117; Betreff: „Vorübergehende Heimarbeit“ ).  Sofern bereits „Telearbeit“ genehmigt wurde, kann diese vollumfänglich genutzt werden.

Sollte beides nicht anwendbar sein, kann - eine behördlich angeordnete Quarantäne vorausgesetzt -  eine Freistellung unter Fortzahlung des Gehalts erfolgen. Bei Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, erfolgt die Gehaltsfortzahlung für sechs Wochen als Entschädigung nach Maßgabe des § 56 IfSG. Vom Beginn der siebenten Woche an wird sie in Höhe des Krankengeldes gezahlt und ist bei der zuständigen Behörde zu beantragen.

Das Personaldezernat ist durch die Dienstvorgesetzten über die jeweiligen Maßnahmen zu informieren (Vordruck: "Mitteilung über behördlich angeordnete Quarantäne“, "Mitteilung über Dienstantritt", "Vordruck zur vorübergehenden Heimarbeit").

 

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E-Mail: Seitenbearbeiter
Letzte Änderung: 19.05.2020
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