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Kontakt

Verwaltung und Informationen zum
Museumsbesuch:
Nadja Haumann
Tel. +49 6221 54-12813
unishop@uni-heidelberg.de

Rektoratsbeauftragter für das Universitätsmuseum:
Prof. Dr. Matthias Untermann

Wissenschaftliche Betreuung, Sonderausstellungen, Öffentlichkeitsarbeit:
Charlotte Lagemann
Tel. +49 6221 54-3547
museum@rektorat.uni-heidelberg.de

 
Aktuelle Sonderausstellung

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Turgenjew und die Musik

Die enge Beziehung des russischen Schrift­stellers Iwan Turgenjew (1818 bis 1883) zur Musik thema­tisiert eine Ausstellung, die noch bis 20. Oktober 2018 im Uni­ver­si­täts­mu­seum gezeigt wird. [Mehr...]

 
Ehrenamtliche Mitarbeiter

Dank einer großen Gruppe von ehrenamtlichen Betreuerinnen und Betreuern ist das Museum fast täglich für Besucher geöffnet. Das Team beantwortet gerne Fragen zum Museum und zur Universität und öffnet die Alte Aula.

 
Audioguide

Wer sich von Texten mit Musik durch Dauerausstellung, Alte Aula und Karzer begleiten lassen möchte, kann sich am Museumseingang gegen Pfand einen Audio-Guide in deutscher oder englischer Sprache ausleihen.

Die Inhalte stehen auch zum Download zur Verfügung. [Mehr...]

 
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Das Universitätsmuseum

Universitätsmuseum

 

Das Universitätsmuseum, das seit 1996 im barocken Bau der „Alten Universität“ untergebracht ist, präsentiert Entwicklung, Reichtum und Vielfalt der Ruperto Carola über die Jahrhunderte. Die Räumlichkeiten könnten passender nicht sein: Während sich das Museum im Erdgeschoss des 1712 erbauten Gebäudes befindet, sind im ersten Obergeschoss die Alte Aula und im Nebengebäude der Studentenkarzer zu finden – beides Zeugnisse der traditionsreichen Universitätsgeschichte.

Im Museum wird die Geschichte der Universität Heidelberg in drei Räumen dargestellt: Raum A bietet mit Originalen und Faksimiles aus dem Bestand des Uniarchivs und des Kurpfälzischen Museums einen Überblick über die Zeit von der Gründung 1386 bis zum Ende des Alten Reiches 1802.

Ein zweiter Raum widmet sich dem 19. Jahrhundert. Diese Zeit war geprägt von der Heidelberger Romantik und heftigen Debatten im Vorfeld der Revolution von 1848/49 und brachte ab den 1850er Jahren die Ausdifferenzierung von Naturwissenschaften und Medizin. Portraits und Faksimiles zeitgenössischer Darstellungen von Studentenzimmern und Demonstrationszügen, frühe Fotos von Laborgebäuden sowie von Hermann Helmholtz entwickelte Apparaturen geben einen Eindruck von einer Zeit, in der zahlreiche Weichen für die heutige Lebenswelt gestellt wurden.

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Die Rolle der Universität in der Weimarer Republik mit dem Versuch, eine demokratische Gesellschaftsstruktur zu etablieren, während der nationalsozialistischen Diktatur und im erneuten Ringen um Demokratie nach dem Zweiten Weltkrieg werden in Raum C dargestellt. Auch die Auswirkungen der rasant wachsenden Studierendenzahlen und die Entstehung neuer Forschungsgebiete und Standorte werden hier thematisiert. Einen vorläufigen Abschluss findet die Präsentation mit dem Erfolg in der Exzellenzinitiative 2010.

Sonderausstellungen

Ein Wissenschaftsstandort lebt von vielfältigen Interessen und neuen Erkenntnissen. Zum Universitätsmuseum gehört daher auch ein Raum für Sonderausstellungen, in dem alle drei bis vier Monate höchst unterschiedliche Präsentationen zu sehen sind: Neben Einblicken in die vielseitige Forschung an der Ruperto Carola – von Affen bis Zellteilung – zeigen die Ausstellungen auch das Engagement studentischer und bürgerschaftlicher Gruppen, die die Universität wie auch die Stadt Heidelberg mit prägen.

Alte Aula

Alte Aula

Die Alte Aula wird bis heute für festliche Veranstaltungen, Konzerte und Vorträge genutzt. Außerhalb der Belegungszeiten ist sie für Besucherinnen und Besucher in Begleitung von Mitarbeitern des Universitäts­museums zu besichtigen. Die Innenausstattung im Stil der Neorenaissance ist zum 500. Universitäts­jubiläum im Jahr 1886 entstanden und bildet unter anderem wichtige Personen und Ereignisse aus der Geschichte der Ruperto Carola ab.

Karzer

Karzer

Bei ihrer Gründung im Jahr 1386 erhielt die Universität wie andere mittelalterliche Gemeinschaften das Privileg, selbst über ihre Mitglieder zu richten. Für Arreststrafen wurden zunächst städtische Gefängnisse genutzt, 1545 richtete die Universität das erste eigene Studentengefängnis ein. Nachdem dieser sogenannte Karzer in wechselnden, oft gesundheitsgefährdenden Räumlichkeiten rund um den heutigen Universitätsplatz untergebracht worden war, wurden 1823 die Zellen im Gebäude Augustinergasse 2 eingerichtet und bis 1914 genutzt.

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Letzte Änderung: 20.07.2018
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