Hengstberger-Preisträger/-innen 2018

2018, 2017, 2016, 2015, 2014, 2013, 2012, 2011, 2010, 2009, 2008, 2007, 2006, 2005, 2004

Social Interaction: Neurobiological Reward Systems and their Role in Mental Health
Veranstaltungstermin: 6. - 8. Mai 2019

Im Mittelpunkt des Hengstberger-Symposiums „Social Interaction: Neurobiological Reward Systems and their Role in Mental Health“, das vom 6.-8. Mai 2019 im Internationalen Wissenschaftsforum stattfinden wird, steht der enge Zusammenhang von Sozialen Interaktionen, dem Belohnungssystem im Gehirn und psychischer Gesundheit. Die Forschung zeigt, dass über die gesamte Lebensspanne soziale Interaktionen eng mit unseren Gedanken und Emotionen sowie mit unserem psychischen und körperlichen Wohlbefinden verknüpft sind. Dabei geht es auch um die Entwicklung innovativer und interdisziplinärer Fragestellungen zur Erforschung des Einflusses sozialer Interaktionen auf die psychische Gesundheit, die langfristig zu neuartigen Behandlungsansätzen für psychische Erkrankungen führen sollen.

 

Eckstein_Gerchen_Zietlow
 

  Dr. Martin Fungisai Gerchen, Dr. Monika Eckstein und Dr. Anna-Lena Zietlow
  Institut für Medizinische Psychologie
  Heidelberg University
  Bergheimer Straße 20
  69115 Heidelberg  
  Email:   symposium.socialinteraction@med.uni-heidelberg.de
              

 

Quantengravitation und Materie
Veranstaltungstermin: 9. - 13. September 2019

Was ist die fundamentale Quantenstruktur der Raumzeit? Dieses Symposium wird Forscher zusammenbringen, die sich dieser Frage aus verschiedenen Perspektiven, unter anderem der Stringtheoie, der asymptotisch sicheren Quantengravitation, der Schleifenquantengravitation, Dynamischen Triangulierungen, kausalen Mengen, der effektiven Feldtheorie und auch der Supergravitation nähern. Der Fokus der Veranstaltung wird auf dem Zusammenspiel von Quantengravitation mit Materie liegen. Hierbei ist das Ziel, eine Brücke zwischen der Quantengravitation und der Teilchenphysik zu schlagen, und Experten zu verschiedenen Quantengravitationsansätzen und der Teilchenphysik zu kritischen und konstruktiven Diskussionen zusammenzubringen. Zentrale Fragen, die während des Symposiums diskutiert werden sollen, beinhalten den Einfluss von Materie auf die Quantenstruktur der Raumzeit, wie auch den Effekt von Quantengravitation auf Materie. Insbesondere beinhaltet dies die Frage, ob die konsistente Einbettung in eine fundamentale Theorie der Quantengravitation Einschränkungen an Modelle der Teilchenphysik erzeugt. Diese könnten einen Schlüssel zur Entwicklung einer Phänomenologie der Quantengravitation sein.

 

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  Dr. Astrid Eichhorn
  Institut für Theoretische Physik           
  Universität Heidelberg
  Universität Heidelberg
  Philosophenweg 16
  69120 Heidelberg
  Email: a.eichhorn@thphys.uni-heidelberg.de

 

 


Constructing Early China in Eurasian Material Culture, 800-200 BCE
Veranstaltungstermin: 28. - 29. Oktober 2019

Dieses Hengstberger-Symposium zielt auf eine Rekonstruktion des frühen „Chinas“ ab. Die Teilnehmer thematisieren verschiedene Arten und Schwerpunkte eurasischer Kontakte, ihre Entwicklungswege und ihre Verwaltung. Dabei soll herausgefunden werden, wie die jeweils andere Kultur den Austausch vollzog  und aufnahm. Wie entstand das frühe „China“ (800-200 v. Chr.)? Durch was wurde es beeinflusst? Wie definierte man China vor der Entstehung der Seidenstraße? In den letzten Jahrzehnten mehrten sich archäologische Funde aus den ehemaligen Grenzgebieten, die eine weitreichende Verbindung zwischen den nördlichen Steppenkulturen und den in den zentralen Ebenen Chinas beheimateten Menschen nahelegen. Doch bisher reduzierten die Wissenschaftler den Forschungsschwerpunkt meist auf die Gemeinsamkeiten chinesischer und eurasischer archäologischer Funde. Die Wege und Arten der Kontakteblieben unerklärt. Die Rolle, die die Randgebiete in den nördlichen Grenzgebieten spielten, wurde außer Acht gelassen. Hinweise auf Austauschrouten von Gütern und Materialien wurden nur ungenügend aufgearbeitet. Führende Archäologen und Experten der chinesischen Grenz- und Zentralgebiete werden sich in diesem Symposium mit ihren westlichen Kollegen sowie Sinologen, Kunsthistorikern, Metallurgen und Forschern der materiellen Kultur über diese Thematiken austauschen und ein vielfältiges Bild dieser Zeit und Regionen entstehen lassen.

 

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  Dr. Lianming Wang
  Zentrum für Ostasienwissenschaften  
  Universität Heidelberg
  Seminarstraße 4
  69117 Heidelberg
  Email: lianming.wang@zo.uni-heidelberg.de

 

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Letzte Änderung: 05.10.2018
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