SUCHE

QM Studium und Lehre - im Überblick

Ampel

Foto: istockphoto.com / KiskaMedia

Seit 2009 wird an der Uni­ver­si­tät Hei­del­berg das Qualitäts­mana­ge­ment­­system heiQUALITY umgesetzt. Es ist für die Universität ein wich­ti­ges Instrument, um die eigene Leistungsfähigkeit zu bewerten und konti­nu­ier­lich weiterentwickeln zu können. Dies geschieht in enger Ab­stimmung mit den Fächern und Fakultäten, die mit Unterstützung des heiQUALITY-Büros eigenverantwortlich die Qualitätssicherung und -entwicklung in den einzelnen Leistungsbereichen betreiben. Ihre Auf­gabe in der Lehre sieht die Universität Heidelberg vor allem darin, die Studierenden zur Bewältigung einer noch unbekannten Zukunft zu be­fä­higen. Die entsprechend formulierten Qualifikationsziele in Studium und Lehre haben die Erfüllung dieser Aufgabe fest im Blick.

Das Q+Ampel-Verfahren

Die Einhaltung dieser Qualifikationsziele und die Qualität von Studium und Lehre wird im Rahmen von heiQUALITY anhand des Q+Ampel-Verfahrens überprüft. Das Verfahren ist in ein kontinuierliches Monitoring-System eingebettet, in dessen Rahmen die Qualitätssicherung sowie die (Re-)Akkreditierung der Studiengänge stattfinden. Der Zyklus eines Q+Ampel-Verfahrens beträgt im Regelfall fünf bis sieben Jahre.

 

Die Akteure des Q+Ampel-Verfahrens

  • das zu begutachtende Fach als primär verantwortliche Instanz (Vertreter der Professorenschaft, des Mittelbaus und der Studierendenschaft) und Fakultät (QM-Beauftragte/r und ggf. Studiendekan/in)
  • Senatsbeauftragte für Qualitätsentwicklung (SBQE): ein universitätsinternes Gutachter-Team von durch den Senat der Universität gewählten Vertretern der Professorenschaft, des Mittelbaus und der Studierendenschaft
  • Vertreter des heiQUALITY-Büros zur Begleitung des Verfahrens
  • das Rektorat als letztverantwortliche Instanz

 

Schritte des Q+Ampel-Verfahrens

Q+Ampel-Verfahren

 

[1] Die Datenerhebung und -auswertung erfolgt durch das heiQUALITY- Büro in Abstimmung mit dem Fach. Zwei der wesentlichsten Instrumente hierfür sind die regelmäßig unter den Studierenden durchgeführten Lehrveranstaltungs- und Studiengangbefragungen.
[2]+[3] Die Q+Ampel-Klausur ist eine gemeinsame Sitzung, in der Fachvertreter und SBQE auf Basis der vorliegenden Daten Stärken und Verbesserungspotentiale erörtern.

[4]-  [6]

Der (weitere) Q+Diskurs zwischen den einzelnen Akteuren startet im Anschluss an die Q+Ampel-Klausur mit der vom SBQE-Team verfassten Stellungnahme, in der ggf. Auflagen und Empfehlungen zur Qualitätssicherung und -entwicklung ausgesprochen werden. Das Fach erhält im Anschluss ca. ein Semester Zeit, um einen Maßnahmenplan zu erstellen. Abschließend wird dieser vom SBQE-Team bewertet, das dem Rektorat gegenüber eine Akkreditierungsempfehlung ausspricht. Das Rektorat spricht die (Re-)Akkreditierung aus oder legt die Auflagen fest, unter welchen ein Studiengang akkreditiert wird.
[7] Nach ca. drei Jahren und auf Grundlage neu erhobener Daten erstellt das Fach einen Monitoringbericht, der den Senatsbeauftragten vorgelegt wird. In diesem geht es besonders um die Entwicklungen und die Wirksamkeit der umgesetzten Maßnahmen.
E-Mail: Seitenbearbeiter
Letzte Änderung: 22.03.2018
zum Seitenanfang/up