SFB 1225 ISOQUANT Workshop: Artistic Research – Wenn Kunst und Wissenschaft sich begegnen

  • Donnerstag, 24. September 2026, 12:00 - 17:00 Uhr
  • Institut für Theoretische Physik, SR 106, Philosophenweg 12, 69120 Heidelberg
    • Beata Anna Schmutz, Nationaltheather Mannheim, Regisseurin und Kuratorin

Im Rahmen des Artist-in-Residence Programms lädt der SFB 1225 ISOQUANT der Universität Heidelberg zum Workshop „Artistic Research – Wenn Kunst und Wissenschaft sich begegnen“ mit Beata Anna Schmutz (Regisseurin und Kuratorin am Nationaltheater Mannheim) ein. Der Workshop führt in die Grundlagen und Methoden der Künstlerischen Forschung (Artistic Research) ein und verbindet wissenschaftliche Recherche mit performativen, körperlichen und experimentellen Arbeitsweisen. Gemeinsam wird erkundet, wie Beobachtung, Experiment, Intuition und künstlerische Praxis neue Perspektiven auf wissenschaftliche Fragestellungen eröffnen können. Das Forschungsumfeld des SFB 1225 dient dabei als gemeinsames Experimentierfeld: Räume, Materialien, Gespräche und Beobachtungen werden zum Ausgangspunkt künstlerischer Untersuchungen. Die Teilnahme ist kostenlos, um Anmeldung bis 1. September 2026 wird gebeten.

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Portraitbild Beata Anna Schmutz
  • Adresse

    Institut für Theoretische Physik
    SR 106
    Philosophenweg 12
    69120 Heidelberg

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Ablauf

Der Workshop „Artistic Research – Wenn Kunst und Wissenschaft sich begegnen“ besteht aus drei Einheiten zu jeweils vier Stunden. Künstlerische Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Eingeladen sind alle, die neugierig auf experimentelle Arbeitsweisen und den Dialog zwischen Kunst und Wissenschaft sind. Teilnehmer:innen bringen bitte bequeme (Sport-)Kleidung und bequeme Schuhe mit.

23.09. | 10.00 bis 15.00 Uhr |  Erste Einheit – Fragen entwickeln

  • Einführung in Artistic Research
  • Wahrnehmungs- und Beobachtungsübungen
  • Entwicklung eigener Forschungsfragen
  • Erste Feldrecherchen

24.09. | 10.00 bis 15.00 Uhr | Zweite Einheit – Experimentieren

  • Künstlerische Recherchemethoden erproben
  • Arbeiten mit Körper, Raum, Sprache, Bild, Klang und Fundstücken
  • Mapping, Zeichnen, Schreiben und performative Experimente
  • Entwicklung erster künstlerischer Skizzen und Versuchsanordnungen

25.09. | 15.00 bis 19.00 Uhr | Dritte Einheit – Verdichten und Teilen

  • Weiterentwicklung der entstandenen Ansätze
  • Gemeinsame Reflexion der Forschungsprozesse
  • Präsentation von Skizzen, Materialien und performativen Formaten
  • Gemeinsamer Ausklang bei Sekt und Häppchen mit Austausch über Erkenntnisse und mögliche Weiterführungen

Alle Termine der Veranstaltung 'Artistic Research – Wenn Kunst und Wissenschaft sich begegnen'

Workshop Künstlerische Forschung: Einführung und Praxis

Kunst und Wissenschaft werden häufig als Gegensätze verstanden – dabei teilen sie viele grundlegende Prinzipien. Beide beginnen mit Neugier, stellen Fragen, beobachten, experimentieren und suchen nach neuen Erkenntnissen. Doch wie kann Kunst selbst zu einer Form des Forschens werden? Welche Fragen entstehen, wenn wissenschaftliche und künstlerische Denkweisen aufeinandertreffen? Und wie lassen sich Beobachtung, Experiment und Intuition als Methoden nutzen, um neue Perspektiven zu entwickeln? Der Workshop “Artistic Research – Wenn Kunst und Wissenschaft sich begegnen” lädt dazu ein, in die Welt der Künstlerischen Forschung (Artistic Research) eintauchen. Gemeinsam mit Regisseurin und Kuratorin Beata Anna Schmutz (Nationaltheater Mannheim) lernen die Teilnehmer:innen ihre Grundlagen und Methoden kennen und erproben sie in praktisch-körperlichen sowie performativ-experimentellen Übungen. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Kunst selbst Erkenntnis hervorbringen kann.