Universitätsarchiv Heidelberg Tag der Archive: Alte Heimat – neue Heimat

  • Termin in der Vergangenheit
  • Samstag, 7. März 2026, 13:00 - 17:00 Uhr
  • Universitätsarchiv Heidelberg, Akademiestraße 4-8,, 69117 Heidelberg

    Aus Anlass des Tags der Archive lädt das Universitätsarchiv Heidelberg dazu ein, einen Blick hinter die Kulissen der Archivarbeit zu werfen. Die öffentliche Veranstaltung wird in diesem Jahr unter dem Motto „Alte Heimat – neue Heimat“ in Kooperation mit dem Sonderforschungsbereich 1671 „Heimat(en): Phänomene, Praktiken, Darstellungen“ durchgeführt. Auf dem Programm steht neben Führungen durch das Archivmagazin mit Einblicken in ausgewählte Bestände ein Vortrag zum Thema „Zwischen alten und neuen Heimaten – Künstlerische Beheimatung von Psychiatrieinsassen um 1900“. Prof. Dr. Maike Rotzoll, Linnéa Kluge und Simon Stewner zeigen dabei anhand von Fallstudien aus der Psychiatrischen Universitätsklinik Heidelberg um 1900 auf, wie Patient:innen durch künstlerische Ausdrucksformen Wege fanden, Heimat neu zu denken. Im Foyer des Universitätsarchivs wird begleitend eine Posterausstellung gezeigt, die den SFB „Heimat(en)“, seine Forschungsansätze und Teilprojekte vorstellt.

    Newsroom

    Tag der Archive: Alte Heimat – neue Heimat

    Programm

    • 13 Uhr: Magazinführung im Universitätsarchiv
    • 14 Uhr: „Zwischen alten und neuen Heimaten – Künstlerische Beheimatung von Psychiatrieinsassen um 1900“
      Vorträge von Prof. Dr. Maike Rotzoll, Linnéa Kluge und Simon Stewner
    • 15 Uhr: Magazinführung im Universitätsarchiv

    SFB 1671 „Heimat(en)“

    In dem an der Universität Heidelberg angesiedelten Sonderforschungsbereich „Heimat(en): Phänomene, Praktiken, Darstellungen“ gehen mehr als 60 Forscherinnen und Forscher der Frage nach, warum und wie Heimat – und damit verbunden auch nahestehende Themenfelder wie Zuhause, Gemeinschaft, Vaterland oder Nation – einen prägenden Teil unserer sozialen, territorialen und individuellen Bindungen und die Verortung in der Welt ausmacht. Der Verbund unter der Leitung der Musikwissenschaftlerin Prof. Dr. Christiane Wiesenfeldt hat zum Ziel, die Vielfalt und Dimensionen von Heimat und die Diskurse von Zugehörigkeit und Fremdheit sowohl in ihrer historischen Tiefe als auch in ihrer globalen Breite interdisziplinär auszuloten.

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