Kunst und Populärkultur im Film Sie nannten ihn Jeeg Robot (2015, OmU)

  • Termin in der Vergangenheit
  • Mittwoch, 6. Mai 2026, 19:00 Uhr
  • GLORIA-Kino, Hauptstraße 146, 69117 Heidelberg
    • Moderation: Prof. Dr. Henry Keazor, Universität Heidelberg, Institut für Europäische Kunstgeschichte

Gabriele Mainettis italienischer SciFi-Film „Sie nannten ihn Jeeg Robot“ von 2025 eröffnet die Reihe mit einer ungewöhnlichen Interpretation des Superheldenmythos. Die durch Comic, Fernsehen und Film vermittelte internationale Pop(ulär)kultur wird hier zur Vergegenwärtigung gesellschaftlicher Sehnsüchte wie Abgründe genutzt, während der Film zugleich die Frage stellt, was einen Helden in der heutigen Zeit ausmacht.

Visual Kunst und Populärkultur im Film

Film

Sie nannten ihn Jeeg Robot (I, 2015, Regie: Gabriele Mainetti) – OmU
Ein römischer Taschendieb erhält durch den Kontakt mit Atommüll übermenschliche Kräfte, die er eigennützig einsetzt. Erst als er unerwartet zum Beschützer einer geistig zurückgebliebenen Frau wird, findet er seine wahre Bestimmung und nimmt den Kampf mit einem größenwahnsinnigen Mafioso auf. Einfallsreiche, erfrischend schwarzhumorige Superhelden-Komödie, die sich stilsicher durch einen wilden Mix an Stilarten bewegt (filmdienst).

Ticketinformationen

Tickets zu 11 Euro, 9 Euro (ermäßigt) und 8 Euro (für Studierende) sind beim GLORIA-Kino erhältlich.

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Film- und Vortragsreihe

Seit Anbeginn des Films werden Figuren, Motive und Stoffe der Kunst und Literatur im Kino aufgegriffen, dort auf zuweilen innovative Weise miteinander kombiniert und so mit neuen Bedeutungen versehen bzw. popularisiert. Die im Rahmen der Filmreihe „Kunst und Populärkultur im Film“ gezeigten Werke geben einen Einblick in das dabei mögliche Spektrum an Filmgenres und filmischen Transformationen. Es wird deutlich, wie im Film künstlerische Bildsprachen, Themen und avantgardistische Techniken mit massenwirksamen Formen, Symbolen und Erzählweisen verknüpft werden können. Zugleich prägt der Film als Medium selbst die Populärkultur, indem er deren Ikonen bestätigt, neue schafft und künstlerische Ideen einem breiten Publikum über nationalsprachliche Grenzen hinweg zugänglich macht.

Zu der Film- und Vortragsreihe lädt das Institut für Europäische Kunstgeschichte (IEK) der Universität Heidelberg in Kooperation mit dem GLORIA-Kino – Filmkunst in Heidelberg und mit Unterstützug des Sonderforschungsbereichs 1671 Heimat(en) ein. Die Filmvorführungen mit einführendem Vortrag und Publikumsgespräch sind Teil des Auftakts zum neuen interdisziplinären Masterstudiengang Populärkulturen an der Universität Heidelberg. Organisator:innen der Reihe im Sommersemester sind Prof. Dr. Henry Keazor und Dr. Alexandra Vinzenz vom IEK sowie Prof. Dr. Daniel Winkler vom Romanischen Seminar.