Internationale CHIME-Konferenz: Öffentliches Veranstaltungsprogramm Seidenstraßenklänge – Auf dem Weg zu Turandot
- Termin in der Vergangenheit
- Mittwoch, 4. Oktober 2023, 10:00 Uhr
- Völkerkundemuseum vPST, Hauptstraße 235, 69117 Heidelberg
- Dr. Joachim Steinheuer, Universität Heidelberg, Musikwissenschaftliches Seminar
- NACHIN (Morinkhuur, Maultrommel, Dengshig)
Bei einer musikalischen Führung durch die aktuell laufende Ausstellung „Staub und Seide—Alte Routen—Neue Perspektiven entlang der Seidenstraßen“ des Völkerkundemuseums vPST werden ältere und neuere (imaginäre) Klänge der Seidenstraße zu hören sein, vorgetragen auf der Morinkhuur (Pferdekopfgeige), der Maultrommel und der Dengshig, einem körperbetonten Schlaginstrument, das vor allem in der buddhistischen Musik verwendet wird.

Adresse
Völkerkundemuseum vPST
Hauptstraße 235
69117 HeidelbergVeranstalter
Veranstaltungstyp
Sonstige
Workshop
Homepage Veranstaltung
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Die mongolische Instrumentalistin Nachin wird dabei verschiedene Musikstile vorstellen – religiöse und volkstümliche, traditionelle und zeitgenössische, klassische und populäre – sowie Improvisationen. Neben dieser musikalischen Führung wird der Musikwissenschaftler Dr. Joachim Steinheuer vom Musikwissenschaftlichen Seminar der Universität Heidelberg in einem Workshop zu einer für 2024 geplanten Puppenspiel-Adaption von Puccinis bekannter Oper „Turandot“ sprechen und einen Einblick in die Aufführungspraxis geben. Der Eintritt ist frei.
Alle Termine der Veranstaltung 'Internationale CHIME-Konferenz: Öffentliches Veranstaltungsprogramm'
25 Jahre nach der letzten Internationalen CHIME-Konferenz (Chinese Music Research Europe) in Heidelberg, veranstaltet das Centrum für Asienwissenschaften und Transkulturelle Studien (CATS) der Universität Heidelberg gemeinsam mit dem Konfuzius-Institut an der Universität Heidelberg e.V. und der CHIME Foundation eine wissenschaftliche Konferenz mit dem Titel „Barbarian Pipes and Strings Reconsidered – Negotiating Authenticity in the Musics of China: Transcultural Perspectives“, die Chinas musikalische Praktiken aus transkultureller Perspektive neu beleuchtet.
Vier öffentliche Konzerte, die „Chinas“ vielfältige musikalische Praktiken – von der Guqin über die Tabla, bis hin zur Morinkhuur — immer wieder neu reflektieren, begleiten die Konferenz. Zu hören sind wandelbare Klangkörper – Instrumente und Melodien, die ihre Form und ihren Klang auf ihren musikalischen Reisen, u.a. entlang der Seidenstraße verändern; seltene, ephemere Klangtexturen als Spuren musikalischer Erinnerung im transkulturellen Dialog, und schließlich eine fulminante Intervention von WANG Ying zu Gustav Mahlers Das Lied von der Erde (1909), das als Ausnahmewerk in der Reihe der Sinfonien Gustav Mahlers, in der Tradition des musikalischen Exotismus steht.