Internationale Tagung des Arbeitskreises Historische Gelehrten- und Wissenschaftssprachen Mehrsprachigkeit und Übersetzung in der Geschichte der deutschen Wissenschafts- und Gelehrtensprachen

  • Freitag, 6. März 2026, 09:30 Uhr
  • Universitätsarchiv Heidelberg, Akademiestraße 4-8, 69117 Heidelberg

    Übersetzungen als interkulturelle Aushandlungsprozesse, an denen Akteur:innen verschiedener Sprachen und Kulturen beteiligt sind, spielen und spielten in der Geschichte der Wissenschaften eine zentrale Rolle: Übersetzungen eröffneten neue Perspektiven auf die Wissensvermittlung und Wissensspeicherung, sie prägten neue Leitvorstellungen und Kommunikationsformen in wissenschaftlichen Kontexten. Übersetzungsprozesse waren für verschiedene Wissensdomänen von entscheidender Bedeutung, so etwa im Hinblick auf die Rezeption des römischen Rechts in Deutschland, Übersetzungen theologischer Literatur oder den Wissenstransfer durch übersetzte Werke in Medizin, Mathematik oder Musik. Übersetzungen waren nicht nur Mittel der Wissensweitergabe, sondern auch Motor sprachlicher Innovationen und haben die Wissenschafts- und Gelehrtensprachen maßgeblich beeinflusst. Diesem Aspekt historischer Übersetzungskulturen widmet sich die Tagung im Universitätsarchiv. Um Anmeldung wird gebeten.

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    Tagung: Mehrsprachigkeit und Übersetzung in der Geschichte der deutschen Wissenschafts- und Gelehrtensprachen

    Programm 6. März

    • 09.30 bis 10.30 Uhr 
      Themenblock 4: Übersetzen im Fachbereich der Philosophie
       
    • 11.00 bis 12.00 Uhr
      Themenblock 5: Übersetzen für die theologische (Fach-)Welt
       
    • 13.00 bis 14.00 Uhr
      Themenblock 6: Die Entwicklung der Fachsprachen im Bereich der Psychiatrie und Psychoanalyse
       
    • 14.30 bis 15.30 Uhr
      Themenblock 7: Übersetzen zwischen Alltags- und Fachwelten

    Alle Termine der Veranstaltung 'Mehrsprachigkeit und Übersetzung in der Geschichte der deutschen Wissenschafts- und Gelehrtensprachen'

    Organistor:innen der zweitägigen internationalen Tagung des Arbeitskreises „Historische Gelehrten- und Wissenschaftssprachen“ (HiGeWiS) sind Privatdozentin Dr. Stefaniya Ptashnyk (Heidelberger Akademie der Wissenschaften | Universität Heidelberg), Prof. Dr. Wolf Peter Klein (Universität Würzburg) und Dr. Ingo Runde (Universitätsarchiv Heidelberg). Die Veranstaltung findet mit Unterstützung des „Freundeskreises für Archiv und Museum der Universität Heidelberg“ sowie der Gesellschaft der Freunde Universität Heidelberg e.V. statt.