Heidelberg Gender Lectures Kunstgeschichte und Feminismus

  • Termin in der Vergangenheit
  • Mittwoch, 17. Dezember 2025, 18:00 Uhr
  • Neue Universität, Hörsaal 4a, Grabengasse 3-5, 69117 Heidelberg
    • Prof. Dr. Brigitte Sölch, Universität Heidelberg, Institut für Europäische Kunstgeschichte

Wie reagiert(e) die Disziplin Kunstgeschichte auf den Feminismus und auf feministische Bewegungen seit den 1970er Jahren? Welche theoretischen und methodischen Positionen, welche Diskussionen hat der Feminismus in der Kunstgeschichte hervorgebracht und wie wirken diese sich auf die Interpretation von historischer Kunst aus? Auf das Self-Fashioning im Künstlerinnenselbstbildnis etwa oder auf Vorstellungen von „Kreativität“.

Heidelberg Gender Lectures

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Im Wintersemester 2025/2026 findet zum ersten Mal die Ringvorlesung „Heidelberg Gender Lectures“ statt. War die Universität Heidelberg im 20. Jahrhundert bereits wissenschaftlicher Bezugspunkt von Figuren, die richtungsgebend in Geschlechterforschung werden sollten – Magnus Hirschfeld und Judith Butler studierten zeitweise hier – so sind Gender und Queer Studies im Heidelberg der Gegenwart aktueller denn je, vorangetrieben durch interdisziplinäre Vernetzungen wie das Queer Colloquium und durch das zum Wintersemester an der Universität neu etablierte Certificate of Advanced Studies „Gender & Queer Studies“. 

Die Vortragsreihe „Heidelberg Gender Lectures“ wird von Theresa Heyd und Vroni Zieglmeier vom Anglistischen Seminar der Ruperto Carola organisiert. Sie bündelt aktuelle Themen der Geschlechterforschung und lädt ein zu Austausch und Vernetzung. Das multidisziplinäre Programm wirft Schlaglichter auf Geschlecht als Wissenskategorie aus so unterschiedlichen Bereichen wie Migrationsforschung, Game Studies und Medizingeschichte. Forscher:innen der Universität Heidelberg präsentieren ihre aktuelle Arbeit; als Gastwissenschaftler:innen sprechen Prof. Dr. Sabine_ Hark (TU Berlin) und Prof. Dr. Carolin Müller-Spitz (IDS Mannheim).

Die Ringvorlesung startet mit der „Rainbow City Lecture“ von Prof. Hark, die in Kooperation mit dem Amt für Chancengleichheit der Stadt Heidelberg organisiert wird. Die „Rainbow City Lecture“ bildet zugleich den Auftakt des Certificate of Advanced Studies „Gender & Queer Studies“ der Universität Heidelberg.