Kunst und Populärkultur im Film Frida (2002, OmU)
- Termin in der Vergangenheit
- Mittwoch, 1. Juli 2026, 21:30 Uhr
- GLORIA-Kino, Hauptstraße 146, 69117 Heidelberg
- Moderation: Dr. Alexandra Vinzenz, Universität Heidelberg, Institut für Europäische Kunstgeschichte
Mit Julie Taymors transkontinentalem Biopic „Frida“ von 2002 folgt die Interpretation einer der ikonischsten und populärsten Malerinnen des 20. Jahrhunderts. Indem Frida Kahlos Werke dabei mit ihrer Biografie verknüpft und als erzählerisches Mittel eingesetzt werden, um das Innenleben der Künstlerin zu visualisieren, verbindet der Film über eindrucksvolle Bilder Aspekte der Realität mit solchen der Surrealität.

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Film
Frida (USA/CAN/MEX, 2002, Regie: Julie Taymor) – OmU
So authentisch und dynamisch wie dieser Film startet, sich entwickelt und schließlich grandios finalisiert, rückt seine ursprüngliche Mission als Biographie der mexikanischen Künstlerin Frida Kahlo (1907-1954) auf angenehme Art in den Hintergrund, so dass zuvorderst seine starke, packende und bewegende Geschichte floriert, jenseits des freizügigen Verzichts auf eine historisch präzise Dokumentation. Diese außergewöhnliche, beachtliche Qualität von Julie Taymors „Frida“ innerhalb der üppigen Biopic-Landschaft lässt ein ganz zauberhaftes, ungeheuer dichtes und bis ins Detail liebevoll gestaltetes Drama entstehen, in dem Hauptdarstellerin Salma Hayek mit ihrem explosiven Spiel mehr als nur ein Korsett konventioneller Schauspielkunst sprengt. (Marie Anderson – Kino-Zeit)
Ticketinformationen
Tickets zu 11 Euro, 9 Euro (ermäßigt) und 8 Euro (für Studierende) sind beim GLORIA-Kino erhältlich.