CAPAS Distinguished Lecture Der Klimawandel zwischen Verleugnung und apokalyptischem Denken

  • Diese Veranstaltung ist abgesagt
  • Dienstag, 14. November 2023, 18:30 Uhr
  • Neue Universität, Hörsaal 13, Universitätsplatz 1, 69117 Heidelberg
    • Prof. Dr. Dipesh Chakrabarty, University of Chicago (USA), Department of History

Im Rahmen der CAPAS Distinguished Lecture wird der Historiker Dipesh Chakrabarty zum Thema „Between Denialism and Apocalyptic Thinking: Facing Climate Change“ sprechen. In seinem englischsprachigen Vortrag widmet er sich insbesondere dem gravierenden Gegensatz zwischen dem Ausbleiben dringend notwendiger Maßnahmen gegen den Klimawandel und unserem wachsenden Wissen über die Ursachen und Auswirkungen der weltweiten Klimakrise. Das Spektrum der menschlichen Reaktionen reicht von Verleugnung bis hin zu apokalyptischen Denkweisen.

Weitere Informationen

Mit der Einladung von Dipesh Chakrabarty macht das Käte Hamburger Kollegs für Apokalyptische und Postapokalyptische Studien (CAPAS) international einflussreiche und innovative Forschung einem wissenschaftlichen und akademisch interessierten Publikum zugänglich. Zu den jüngsten einschlägigen Publikationen des renommierten Historikers zählen die Monographien „The Climate of History in a Planetary Age“ (Chicago, 2021) sowie „One Planet, Many Worlds: The Climate Parallax“ (Brandeis, 2023). Im Anschluss an den englischsprachigen Vortrag wird es die Möglichkeit einer kurzen Fragerunde geben. Eine Videoaufzeichnung des Vortrags wird im Anschluss über den YouTube-Kanal des CAPAS zugänglich gemacht.

Über das Käte Hamburger Kolleg für Apokalyptische und Postapokalyptische Studien

Im Mittelpunkt der Arbeit des CAPAS an der Universität Heidelberg steht die Frage, wie sich Katastrophen und Endzeit-Szenarien auf Gesellschaften, Individuen und Umwelten auswirken. Ziel ist es, vergangene und gegenwärtige Systemumbrüche und Systemzusammenbrüche auf Grundlage eines transdisziplinären Forschungsansatzes differenziert zu beschreiben und voneinander abzugrenzen. Dazu kommen jedes Jahr rund zehn internationale Gastwissenschaftlerinnen und Gastwissenschaftler verschiedener Disziplinen an das CAPAS. Das Kolleg wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.