Historisches Seminar | Ladenburger Kolleg „Der Aggressor“ Das zerbrochene Modell: Was kommt nach der liberal-kapitalistischen Demokratie?
- Termin in der Vergangenheit
- Friday, 16 October 2026, 20:00
- Haus Buhl, Gerda-Tschira-Saal (2. OG), Hauptstraße 234, 69117 Heidelberg
- Prof. Dr. Yves Sintomer, Université Paris 8 (Frankreich)
Die Demokratien westlicher Prägung stecken offensichtlich in einer tiefen Krise und das Vertrauen in gemäßigte politische Parteien scheint einen historischen Tiefstand zu erreichen. Werden angesichts eines immer stärkeren Rechtsextremismus Postdemokratie oder Autoritarismus auf das zerbrochene Modell der liberal-kapitalistischen Demokratie folgen? In seinem Vortrag blickt der Politikwissenschaftler Prof. Dr. Yves Sintomer auf demokratische Experimente, die eine „reale Utopie“ darstellen können. Gesucht ist ein neues Narrativ, um das Szenario einer zukunftsfähigen Demokratie zu realisieren. Initiatoren der öffentlichen Veranstaltung im Haus Buhl – Heidelberg Forum Demokratie, Wissenschaft und Gesellschaft sind das Historische Seminar der Universität Heidelberg und das dort angesiedelte Ladenburger Kolleg „Der Aggressor“. Die Veranstaltung in deutscher Sprache ist Teil der Französischen Woche Heidelberg.

Adresse
Haus Buhl
Gerda-Tschira-Saal (2. OG)
Hauptstraße 234
69117 HeidelbergVeranstalter
Veranstaltungstyp
Vortrag
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Zur Person
Der Politikwissenschaftler Yves Sintomer wirkt neben seiner Professur an der Université Paris 8 (Frankreich) als außerordentlicher Professor an der Universität Neuenburg (Schweiz). Zudem ist er assoziiertes Mitglied der Maison Française in Oxford (Großbritannien) sowie der Fakultät für Philosophie und Sozialwissenschaften der Freien Universität Brüssel (Belgien). Er war Gastwissenschaftler oder Gastprofessor an zahlreichen Institutionen, darunter an den Universitäten Harvard, Yale und Oxford sowie an weiteren Hochschulen unter anderem in Brasilien, China, Deutschland und Italien. Seine Schriften sind in 21 Sprachen erschienen, Prof. Sintomers jüngstes Buch trägt den Titel „The Government of Chance. Sortition and Democracy from Athens to the Present“ (2023).