Buchvorstellung: Antisemitismus in und aus der Türkei
- Termin in der Vergangenheit
- Mittwoch, 7. Februar 2024, 18:00 Uhr
- Hochschule für Jüdische Studien, Seminarraum S4, Landfriedstraße 12, 69117 Heidelberg
- Dr. Corry Guttstadt, iwk Hamburg
In einer gemeinsamen Veranstaltung des an der Universität Heidelberg angesiedelten und gemeinsam mit der Hochschule für Jüdische Studien getragenen Graduiertenkollegs „Ambivalente Feindschaft“ (GRK 2840), der Abteilung Islamwissenschaft am Seminar für Sprachen und Kulturen des Vorderen Orients sowie der Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg stellt die Turkologin und Historikerin Dr. Corry Guttstadt (iwk Hamburg) den von ihr herausgegebenen Sammelband „Antisemitismus in und aus der Türkei“ vor. Darin versammelt sind Perspektiven verschiedener Wissenschaftsdisziplinen ebenso wie Erfahrungsberichte von Aktivistinnen und Aktivisten, die sich gegen Antisemitismus in der Türkei engagieren. Ein besonderes Augenmerk gilt den Bezügen zur Gegenwart in der Türkei sowie der Situation in der Bundesrepublik. Das Grußwort hält Prof. Dr. Werner Arnold, Rektor der Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg.
Adresse
Hochschule für Jüdische Studien
Seminarraum S4
Landfriedstraße 12
69117 Heidelberg
Veranstalter
Graduiertenkolleg „Ambivalente Feindschaft“ / Islamwissenschaft / HfJS
Veranstaltungstyp
Vortrag
Über das GRK „Ambivalente Feindschaft“
Das interdisziplinäre Graduiertenkolleg „Ambivalente Feindschaft: Dynamiken des Antagonismus in Asien, Europa und dem Nahen Osten" wurde im Herbst 2023 als Kooperation der Universität Heidelberg und der Hochschule für Jüdische Studien in Heidelberg etabliert und wird als Einrichtung für den wissenschaftlichen Nachwuchs von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert. Im Rahmen des Kollegs untersuchen zwölf Doktorand:innen sowie zwei Postdoktoranden die transkulturelle, prozessuale und ambivalente Dimension von Feindschaft, um die Konstruktion, Darstellung und Erfahrung dieser Beziehungen sowie die Auswirkungen von Feindschaft zu analysieren. Das interdisziplinäre Graduiertenkolleg verbindet verschiedene Fächer der Geistes-, Sozial- und Gesellschaftswissenschaften und nimmt mit Europa, Asien und dem Nahen Osten drei Makroregionen und ihre Verflechtungen in den Blick. Basis dafür bildet die Heidelberger Expertise in den Transkulturellen Studien – ein Forschungsfeld, in dem die Verflechtungen von Ländern, Regionen, Kulturen und Religionen systematisch untersucht werden.
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