SÜDASIEN-INSTITUT / 28. EUROPEAN CONFERENCE ON SOUTH ASIAN STUDIES (ECSAS) Aufführung: Tanzdrama „Vegavatī“
- Termin in der Vergangenheit
- Friday, 3. October 2025, 20:15
- Neue Universität, Aula, Grabengasse 3-5, 69117 Heidelberg
Das Tanzdrama „Vegavatī“ bringt eine alte Sanskrit-Tempellegende auf die Bühne: Die Göttin Sarasvati stürzt darin als reißender Fluss auf die Stadt Kanchipuram zu und wird erst durch Gott Vishnu gebändigt. Die von Dr. Aneesh Raghavan konzipierte, komponierte und choreografierte Aufführung entführt das Publikum in ein mythisches Spiel um Zerstörung, Rettung und göttliche Macht. Die mehr als 20 Tänzerinnen und Tänzer des Ensembles sind in unterschiedlichen indischen Tanztraditionen ausgebildet. Das Tanzdrama, das als Uraufführung gezeigt wird, ist Teil des umfangreichen Begleitprogramms der 28. European Conference on South Asian Studies (ECSAS), die vom 1. bis 4. Oktober 2025 an der Universität Heidelberg stattfindet. Das Programm, das Forschung, Kultur und Öffentlichkeit zusammenbringen, umfasst neben der Tanzvorführung auch zwei Ausstellungen und mehrere thematische Stadtrundgänge.

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Neue Universität
Aula
Grabengasse 3-5
69117 HeidelbergVeranstaltungstyp
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Für externe Besucher kostet der Eintritt zehn Euro, ermäßigt fünf Euro.
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Über die 28. European Conference on South Asian Studies (ECSAS)
Ein weites Panorama aktueller Forschung zu Südasien – von Geschichte, Religion und Sprachen bis zu Politik, Wirtschaft und Gesellschaft – bietet die 28. European Conference on South Asian Studies (ECSAS), die vom 1. bis 4. Oktober 2025 an der Universität Heidelberg stattfindet. Die Konferenz zeigt die ganze Breite und Dynamik internationaler Südasienstudien und bringt in diesem Jahr mehr als 780 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 34 Ländern zusammen. Neben vielfältigen fachlichen Diskussionsrunden und zwei Hauptvorträgen umfasst die Veranstaltung auch ein umfangreiches Begleitprogramm, das Forschung, Kultur und Öffentlichkeit zusammenbringen will. Dazu gehören eine Tanzvorführung, zwei Ausstellungen und mehrere thematische Stadtrundgänge. Geleitet wird die Konferenz von der Indologin Prof. Dr. Ute Hüsken und der Historikerin Prof. Dr. Kama Maclean, die am Südasien-Institut (SAI) der Universität Heidelberg lehren und forschen.
Ausstellung „Bungadyah“
In der Bibliothek des Centrums für Asienwissenschaften und Transkulturelle Studien (CATS) der Universität Heidelberg thematisiert die Präsentation „Bungadyah: Der Gott, der Regen bringt“ die Prozession von Bungadyah, die zu den größten und aufwendigsten rituellen Veranstaltungen im Kathmandu-Tal gehört. Das Fest erstreckt sich über mehr als zwei Monate – von der Vorbereitung des Festwagens bis zu seinem Abschluss – und verkörpert eine reiche und lebendige Tradition, die anhand von Ort, Menschen, Texten und Darbietungen dokumentiert wird. Die Ausstellung ist vom 1. bis 31. Oktober 2025 im Foyer der CATS-Bibliothek, Vossstraße 2, zu den Öffnungszeiten der Bibliothek zu sehen.
Ausstellung „Sacred Dirt of Mother Teresa“
Das Heidelberger Völkerkundemuseum vPST zeigt die Ausstellung „Sacred Dirt of Mother Teresa: Volunteering with the ‘Poorest of the Poor’ in Kolkota“, die sich anhand beschreibender Skizzen, Fotos und Artefakte mit der Freiwilligenarbeit der katholischen Ordensschwester Mutter Teresa im indischen Kalkutta befasst. Die Präsentation basiert auf den Forschungsarbeiten des SAI-Mitarbeiters Egor Novikov. Mit ethnografischen Methoden und künstlerischen Mitteln erforscht er modernen Humanitarismus, Religion und soziale Ausgrenzung. Die bereits eröffnete Ausstellung läuft noch bis zum 22. März 2026 im Völkerkundemuseum vPST Heidelberg, Hauptstraße 235.