UN Academic Impact Hub Impulse für den Klimaschutz: Heidelberg engagiert sich in UN-Netzwerk
Universität Heidelberg übernimmt stellvertretenden Vorsitz im Bereich Forschung des UN Academic Impact Hub „SDG 13: Climate Action“
Als eine von drei europäischen Hochschulen ist die Universität Heidelberg in das Netzwerk der „UN Academic Impact SDG Hubs“ der Vereinten Nationen berufen worden. Wissenschaftliche Einrichtungen aus aller Welt bilden im Rahmen der Initiative Kooperationsverbünde – sogenannte „Hubs“ – zu den 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs) der Vereinten Nationen, um gemeinsam Aktivitäten für eine nachhaltige Entwicklung voranzutreiben. Die Universität Heidelberg ist zum stellvertretenden Vorsitz im Bereich Forschung des SDG 13 Hubs „Maßnahmen zum Klimaschutz“ ernannt worden.
Die SDG Hubs der United Nations Academic Impact (UNAI) bündeln weltweit die wissenschaftlichen Aktivitäten führender Hochschulen zu den 17 Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen. Sie unterstreichen die entscheidende Rolle der Wissenschaft bei der Förderung der nachhaltigen Entwicklung und der Unterstützung der Agenda 2030 der Vereinten Nationen. Als stellvertretender Vorsitz im Bereich Forschung des SDG 13 Hubs wird die Universität Heidelberg künftig gemeinsam mit der Universidad Nacional de Rosario (Argentinien) die wissenschaftliche Agenda für das Ziel „Maßnahmen zum Klimaschutz“ mitgestalten. Ziel ist es, die internationale Zusammenarbeit in der Klimaforschung zu stärken, innovative Forschungsprojekte zu initiieren und den Wissenstransfer zwischen Wissenschaft, Politik und Gesellschaft zu fördern. Weitere beteiligte Universitäten in diesem Hub sind die University of the West Indies (Jamaika), die Universität Campinas (Brasilien) und die Abdullah-Gül-Universität (Türkei).
Am Heidelberg Center for the Environment (HCE) und in weiteren Forschungsverbünden der Universität werden zentrale Fragestellungen des Klimawandels erforscht – von der Analyse atmosphärischer Prozesse bis hin zu gesellschaftlichen Transformationsprozessen. Die Universität Heidelberg engagiert sich zudem in zahlreichen internationalen Kooperationen, um wissenschaftliche Erkenntnisse für eine nachhaltige Entwicklung bereitzustellen und innovative Lösungsansätze für den Klimaschutz zu entwickeln. Die Berufung in den Führungskreis des SDG 13 Hubs ist mit einer dreijährigen Amtszeit verbunden und eröffnet der Universität Heidelberg neue Möglichkeiten, ihre Forschungsergebnisse auf globaler Ebene einzubringen und die Umsetzung der Agenda 2030 der Vereinten Nationen aktiv mitzugestalten.
