Studium Generale

ENTFESSELT: KAPITALISMUS, RELIGION UND DEMOKRATIE

Das Studium Generale ist eine Veranstaltungsreihe der Universität Heidelberg, die sich an alle Mitglieder der Universität und die interessierte Öffentlichkeit wendet. Die Vorträge stehen unter einem gemeinsamen Thema, das von Wissenschaftlern verschiedener Fachrichtungen aus der Sicht ihrer Disziplin behandelt wird.

Die Spätmoderne neu denken ist das Anliegen der vom Max-Weber-Institut für Soziologie konzipierten Vortragsreihe aus Anlass des 100. Todestages von Max Weber im Rahmen des Studium Generale. Im Mittelpunkt steht dabei die außergewöhnliche disziplinenübergreifende Anschlussfähigkeit seines Denkens. Seine Schriften gelten heute nicht nur als Klassiker der Soziologie, sondern werden von der Religionswissenschaft über die Geschichts-, die Politik- und die Rechtswissenschaft bis zur Philosophie breit rezipiert. Max Weber ist aufs Engste mit der Universität Heidelberg verbunden. Jene berühmten Gesprächszirkel im Haus Fallenstein (heute Max-Weber-Haus), an denen bekannte Intellektuelle wie Karl Jaspers, Gustav Radbruch, Ernst Troeltsch, Georg Jellinek, Karl Mannheim oder Ernst Bloch teilnahmen, waren Ausdruck einer gelebten Interdisziplinarität und prägten ganz maßgeblich den oft beschworenen „Heidelberger Geist“.

Ab 11. Mai 2020, montags auf heiONLINE