Philosophische FakultätKultur- und Religionsgeschichte Südasiens/Klassische Indologie – Master

Die Kultur- und Religionsgeschichte ist Gegenstand der Klassischen Indologie. Sie erforscht und lehrt vor allem die klassischen Sprachen, Kulturen und Religionen, Literaturen und Philosophien Südasiens wobei die Beschäftigung mit dem Sanskrit als Ausgangspunkt dient.

Fakten & Formalia

AbschlussMaster of Arts
StudiengangstypKonsekutiv
StudienbeginnWinter- und Sommersemester
Regelstudienzeit4 Semester
Lehrsprache(n)Deutsch und Englisch
Gebühren und Beiträge169.25 € / Semester
BewerbungsverfahrenVerfahren für konsekutive Masterstudiengänge mit Zugangsbeschränkung
BewerbungsfristenInformationen zu Bewerbungsfristen erhalten Sie, nachdem Sie sich einen Studiengang zusammengestellt haben.
TeilzeitoptionJa
Als Begleitfach wählbarJa
Vollständig auf Englisch absolvierbarJa

Inhalt des Studiums

Der Studiengang ermöglicht ein fokussiertes Studium der Kultur- und Religionsgeschichte Südasiens, wobei im Hinblick auf mögliche spätere wissenschaftliche Tätigkeiten besonderer Wert auf die Vermittlung philologischer und ethno-indologischer Methoden gelegt wird. Inhaltlich werden breite Themenfelder behandelt, wobei philosophische Aspekte ebenso berücksichtigt werden, wie kulturelle, soziale und politische Dimensionen. Die sprachlichen und interpretatorischen Kompetenzen der Studierenden werden in Lektürekursen durch gemeinsames Lesen von Sanskrit- und Pali-Texten systematisch ausgebaut.

Während des Studiums besuchen die Studierenden Kurse, die ihre Fähigkeiten hinsichtlich einer kritischen Analyse und Interpretation von Sanskrittexten steigern. Parallel dazu beschäftigen sie sich in ausgewählten Kursen mit Themen aus der sozialen, kulturellen und religiösen Geschichte und mit einheimischen Wissenschaftstraditionen und Philosophien. Seminare in Manuskriptologie und Quellenkunde vermitteln die Grundlagen des Verständnisses der Quellentexte.

Das Fach ist sowohl auf das historische als auch auf das moderne Südasien ausgerichtet; es arbeitet philologisch, kulturwissenschaftlich, theoriebezogen und interdisziplinär. Einige der bevorzugten Studienobjekte sind Initiationen, lebenszyklische Rituale, Feste, Wallfahrten, Gottesdienste und Opferriten.

Aufbau des Studiums

Der zweijährige Masterstudiengang hat einen Gesamtumfang von 120 Leistungspunkten und kann als alleiniges Hauptfach, als Hauptfach mit einem Begleitfach oder als Begleitfach studiert werden. Grundsätzlich teilen sich die Module in Pflicht- und Wahlpflichtmodule auf.

Die Fachmodule basieren primär auf der Arbeit mit Sanskrit und haben folgende thematische Schwerpunkte:

  • Kultur-, Sozial- und Religionsgeschichte
  • Philosophie und Wissenschaftstraditionen
  • Quellenkunde
  • Kulturwissenschaftliche Methoden
  • Poetik
  • Erzählliteratur und Drama
  • Buddhismuskunde

Daneben wird eine zweite südasiatische Sprache neu erlernt oder vertieft. Dazu können die Studierenden aus dem breiten Angebot der am Südasien-Institut (SAI) unterrichteten Sprachen wählen: Pali, Singhalesisch, Nepali, Klassisches Tibetisch, tibetische Umgangssprache, Bengali, Hindi, Urdu und Tamil.

Die ersten drei Semester sind für die Belegung der Fach- und Sprachmodule vorgesehen, das vierte Semester für die Anfertigung der Masterarbeit.

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