Philosophische FakultätDeutsch-französischer Master in Geschichtswissenschaften (Heidelberg und Paris) – Master

Der Deutsch-Französische Master in Geschichtswissenschaften (Heidelberg und Paris) bietet ein forschungsorientiertes, internationales Studium der Geschichte mit vollgültigem Doppelabschluss an zwei der renommiertesten geschichtswissenschaftlichen Institutionen Frankreichs und Deutschlands. 

Fakten & Formalia

AbschlussMaster of Arts
StudiengangstypKonsekutiv
StudienbeginnNur Wintersemester
Regelstudienzeit4 Semester
Lehrsprache(n)Deutsch und Französisch
Gebühren und Beiträge169.25 € / Semester
BewerbungsverfahrenVerfahren für konsekutive Masterstudiengänge mit Zugangsbeschränkung
BewerbungsfristenInformationen zu Bewerbungsfristen erhalten Sie, nachdem Sie sich einen Studiengang zusammengestellt haben.
Internationaler StudiengangJa

Inhalt des Studiums

Ein wesentliches Ziel des Programms besteht darin, den Studierenden durch den direkten Kontakt mit verschiedenen Forschungstraditionen und -institutionen einen eigenständigen und reflektierten methodischen Zugang zu verschiedenartigen, national geprägten Disziplinkulturen innerhalb der Geschichtswissenschaft zu vermitteln. Kernstück des Studiengangs ist die langfristige Verfolgung eines individuellen Forschungsprojektes, durch das sich die Studierenden in einer bilingualen Wissenschaftspraxis üben und mit der Nutzung der dafür einschlägigen Hilfsinstitutionen wie Archive / Bibliotheken vertraut machen. Durch die Erfahrungen eines binationalen Studiums, ihre internationale Forschungspraxis und Mobilität vertiefen die Studierenden ihre sprachlichen Kenntnisse und ihre interkulturellen Kompetenzen. Mit den im Masterstudium erworbenen Kenntnissen und Kompetenzen eröffnen sich den Studierenden vielfältige Chancen für eine internationale Karriere in Lehre und Forschung, aber auch in einer Vielzahl weiterer Berufsfelder. 

Aufbau des Studiums

Das Masterstudium erstreckt sich über zwei Studienjahre (M1 und M2), von denen je eines in Heidelberg beziehungsweise in Paris verbracht wird. Die Studierenden verbringen in der Regel das erste Jahr im Partnerland und das zweite an ihrer „Heimatinstitution“ (Universität Heidelberg oder EHESS). 

Die Studienmodule des Masterprogramms erlauben eine freie Auswahl aus dem breiten Veranstaltungsangebot beider Institutionen für ihre jeweiligen Masterstudiengänge. Darüber hinaus ist der Besuch von Lehrveranstaltungen vorgesehen, die speziell für den deutsch-französischen Schwerpunkt des Masters entwickelt wurden (siehe Modulhandbuch des Studiengangs). Wesentlicher Bestandteil des Masters ist das deutsch-französische Atelier, das einmal pro Semester (abwechselnd in Paris und Heidelberg) stattfindet und zu welchem alle Studierenden, Doktoranden und Verantwortlichen des Programms zusammenkommen. 

Begleitend über die zwei Studienjahre soll ein langfristiges Forschungsprojekt verfolgt werden, aus welchem im vierten Semester die Masterarbeit hervorgeht. Erste Ergebnisse werden bereits am Ende des ersten Jahres im Rahmen einer M1-Arbeit (EHESS) oder eines Forschungsmoduls (Historisches Seminar) festgehalten. Durch die Ateliers und das Kolloquium des Studiengangs bestehen viele Möglichkeiten, das Projekt im Verlauf seiner Entstehung zu präsentieren. 

Die Einreichung der Masterarbeit und die mündliche Prüfung erfolgen am Ende des M2 an der jeweiligen Heimatinstitution. 

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