Neuphilologische FakultätDeutsch als Zweitsprache – Master

Studierende des Masterstudiengangs Deutsch als Zweitsprache beschäftigen sich mit folgenden grundlegenden Fragen: Wie erwirbt der Mensch Sprache(n)? Welche kognitiven Voraussetzungen liegen dem Spracherwerb zugrunde? Wie können Kompetenzstände im Deutschen als Zweitsprache gemessen werden? Wie kann der Spracherwerb durch gezielte Fördermaßnahmen unterstützt werden?

Fakten & Formalia

AbschlussMaster of Arts
StudiengangstypKonsekutiv
StudienbeginnNur Wintersemester
Regelstudienzeit4 Semester
Lehrsprache(n)Deutsch
Gebühren und Beiträge169.25 € / Semester
BewerbungsverfahrenVerfahren für konsekutive Masterstudiengänge mit Zugangsbeschränkung
BewerbungsfristenInformationen zu Bewerbungsfristen erhalten Sie, nachdem Sie sich einen Studiengang zusammengestellt haben.
TeilzeitoptionJa
Als Begleitfach wählbarJa

Inhalt des Studiums

Der Masterstudiengang Deutsch als Zweitsprache bietet ein weiterführendes Studium im Rahmen der germanistischen Linguistik. Er kann als Hauptfach oder als Begleitfach studiert werden. Die Studienschwerpunkte liegen auf spracherwerblichen, diagnostischen und didaktischen Fragestellungen zum Erwerb und Gebrauch des Deutschen als Zweitsprache bei Kindern und Jugendlichen in Vorschule und Schule.

Der Studiengang vermittelt psycho- und soziolinguistische sowie spracherwerbstheoretische Fachkompetenzen, die als grundlegend für die forschungs- sowie praxisbezogene Auseinandersetzung mit dem Bereich Deutsch als Zweitsprache betrachtet werden. Ferner ist die Diskussion diagnostischer und didaktischer Fragen zur Sprachvermittlung des Deutschen ein zentraler Bestandteil des Studiengangs. Dies befähigt die Studierenden zu anwendungsbezogenen Reflexionen über die Lehrbarkeit von Sprache.

Der Masterstudiengang richtet sich an Absolventinnen und Absolventen philologischer und pädagogischer Bachelorstudiengänge. Er steht sowohl deutschen als auch internationalen Studierenden offen, die ihre berufliche Zukunft in Deutschland sehen.

Das Begleitfach führt in die Vielschichtigkeit des Forschungs- und Anwendungsbereiches „Deutsch als Zweitsprache“ ein. Es vermittelt Einblicke in die linguistische, didaktische und diagnostische Dimension des Gegenstands, die als grundlegend für die forschungs- und praxisbezogene Auseinandersetzung mit der Thematik betrachtet werden kann.

Aufbau des Studiums

Der Studiengang gliedert sich im Hauptfach in folgende Module:

Fachwissenschaftliche Pflichtmodule

  • Sprachstruktur und Sprachvergleich (Das Modul beschäftigt sich mit Gemeinsamkeiten und Unterschieden zwischen Sprachen aus einer typologischen und psycholinguistischen Perspektive; der Sprachvergleich bezieht dabei auch die diachrone Perspektive ein.)
  • Grundlagen Deutsch als Zweitsprache (Das Grundlagenmodul führt in die Vielschichtigkeit des Forschungs- und Anwendungsbereiches „Deutsch als Zweitsprache“ ein. Mit Schwerpunkten in den Bereichen Mehrsprachigkeit/Interkulturalität, Spracherwerbsforschung, Sprachdiagnostik und -didaktik wird der Bereich in seiner gesamten theoretischen und angewandten Breite behandelt.)
  • Spracherwerb und Intervention (Das Modul führt die linguistischen, sozio- und psycholinguistischen Schwerpunkte der vorangegangenen Module fort und reflektiert darüber hinaus didaktische Implikationen für die Planung von Fördermaßnahmen zum jeweiligen Erwerbsbereich, um diese für die Ausarbeitung einer altersgemäßen Förderkonzeption zu nutzen.)
  • Kolloquium (Das Modul bereitet auf die Masterarbeit und -prüfung vor.)

Fachspezifische Zusatzqualifikationen

Hier besteht die Wahlmöglichkeit zwischen dem Erwerb einer relevanten Kontrastsprache, z.B. Arabisch oder Russisch, dem Besuch weiterführender Lehrveranstaltungen zur Sprachdidaktik aus dem Bereich Deutsch als Fremdsprache oder einem Auslandspraktikum.

Prüfungsmodule

  • Masterarbeit
  • Mündliche Abschlussprüfung

Studierende im Begleitfach belegen das Modul Grundlagen Deutsch als Zweitsprache.

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