Veranstaltung Science Slam mit Beiträgen aus der Queer- und Genderforschung

4. Mai 2026

Studierende sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler präsentieren auf unterhaltsame Weise Ergebnisse aus aktuellen Forschungsprojekten

Wie stehen Frauen zum deutschen Linksterrorismus? Was hat es mit dem biologischen Geschlechtermechanismen von Suchterkrankungen auf sich? Und wie ist das mit der künstlichen Befruchtung bei lesbischen Paaren? In kurzen und unterhaltsamen Beiträgen präsentieren Studierende sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im Rahmen eines Science Slam Forschungsergebnisse aus der Queer- und Genderforschung. Die Veranstaltung findet am 11. Mai 2026 im Marstallcafé statt. Ausrichter sind das Historische Seminar und das Institut für Geschichte und Ethik der Medizin der Universität Heidelberg; dort ist ein Forschungsprojekt zu lesbischen Lebenswelten angesiedelt.

Science Slam mit Beiträgen aus der Queer- und Genderforschung: Poster

Ziel des Science Slam ist es, die Queer- und Genderforschung der Universität Heidelberg stärker in die Öffentlichkeit zu tragen. Auf der Bühne stehen Studierende und Lehrende, die auf verschiedenen Gebieten wie der Linguistik, der Philosophie, der Gendermedizin, der Geschichte, der Anthropologie und den Bildungswissenschaften forschen. Durch den Abend führt Drag King Galaxy Diamond von Heideldrag. Der Science Slam ist angebunden an das Forschungsprojekt „Zwischen Unsichtbarkeit, Repression und lesbischer Emanzipation – Frauenliebende* Frauen im deutschen Südwesten 1945 bis 1980er Jahre“. Die Veranstaltung ist eine Kooperation mit der Transferagentur hei_INNOVATION und dem Netzwerk Gender & Queer Studies der Universität Heidelberg sowie dem Studierendenwerk Heidelberg, dem Queer Festival Heidelberg und dem Amt für Chancengleichheit der Stadt Heidelberg.

Das interdisziplinäre Forschungsprojekt zu lesbischen Lebenswelten untersuchte in drei zentralen Themenbereichen rechtliche Rahmenbedingungen, medizinische Diskurse sowie Kulturräume und Netzwerke. Im Mittelpunkt standen die Biografien frauenliebender Frauen und ihre Lebenswelten im Kontext von sozialen, politischen und kulturellen Normvorstellungen.

Die Veranstaltung findet am 11. Mai 2026 im Marstallcafé statt und beginnt um 19 Uhr. Die Anmeldeliste ist bereits geschlossen. Es gibt jedoch eine Warteliste sowie ein Kartenkontingent an der Abendkasse.