Personalien März 2019

Einen Ruf nach Heidelberg hat erhalten:

Prof. Dr. Markus Gabriel, Universität Bonn, auf die W3-Professur „Philosophie“ (Philosophische Fakultät)

Einen Ruf nach Heidelberg hat angenommen:

Prof. Dr. Frederik Marmé, Universitätsklinikum Heidelberg, auf die W3-Professur „Experimentelle und Translationale Gynäkologische Onkologie“ (Medizinische Fakultät Mannheim)

Zum Honorarprofessor wurde bestellt:

Prof. Dr. Roland Eils, Berlin Institute of Health (BIH) und Charité – Universitätsmedizin Berlin, Gründungsdirektor des BIH-Zentrums Digitale Gesundheit (Medizinische Fakultät Heidelberg)

Alexander von Humboldt-Stiftung
Preisträger / Stipendiaten an der Universität Heidelberg:

Dr. Victor Jones (Zell- und Entwicklungsbiologie der Pflanzen), University of Oxford (Großbritannien) – Humboldt-Forschungsstipendium für Postdoktoranden
Gastgeberin: Prof. Dr. Annika Guse, Centre for Organismal Studies

Michael Tanner (Statistik und Ökonometrie), Charles Darwin Research Station, Puerto Ayora (Ecuador) – Internationales Klimaschutzstipendium
Gastgeber: Prof. Timo Goeschl, Ph.D., Alfred-Weber-Institut für Wirtschaftswissenschaften

Prof. Dr. Sotirios Zarogiannis (Nephrologie), University of Thessaly, Larisa (Griechenland)
Forschungsstipendium für erfahrene Wissenschaftler
Gastgeber: Prof. Dr. Claus Peter Schmitt, Universitätsklinikum Heidelberg, Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Transplantationschirurgie

Ehrungen – Auszeichnungen – Ernennungen

Prof. Dr. Claus R. Bartram, Geschäftsführender Direktor des Instituts für Humangenetik am Universitätsklinikum Heidelberg, ist mit der Ehrenmedaille der Deutschen Gesellschaft für Humangenetik (GfH) ausgezeichnet worden. Mit der Auszeichnung würdigt die GfH hervorragende Vertreter ihres Fachgebiets, die sich aufgrund ihrer wissenschaftlichen Leistung sowie durch ihre Persönlichkeit in besonderer Weise um die Humangenetik in Deutschland verdient gemacht haben. Prof. Bartram, von 2004 bis 2014 Dekan der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Ruperto Carola, leitet das Heidelberger Humangenetische Institut seit 1995. Von 2002 bis 2006 wirkte Claus Bartram als Vorsitzender der GfH. Für seine wissenschaftlichen Leistungen wurde der Mediziner vielfach ausgezeichnet. Die Preisverleihung fand am 6. März 2019 während der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Humangenetik in Weimar statt.

Der Heidelberger Chemiker Dr. Lutz Greb ist mit dem „ADUC-Preis 2019“ ausgezeichnet worden. Damit würdigt die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Universitätsprofessorinnen und -professoren für Chemie (ADUC) jährlich bis zu drei Nachwuchsgruppenleiter, die ein eigenes Forschungsgebiet etabliert haben. Die dazugehörigen Publikationen müssen sich durch wissenschaftliche Exzellenz auszeichnen. Dr. Greb erhält den mit 5.000 Euro dotierten Preis für seine kreativen und ungewöhnlichen Beiträge zur Chemie der Siliziumverbindungen. Am Anorganisch-Chemischen Institut der Universität Heidelberg leitet der Wissenschaftler eine Emmy-Noether-Nachwuchsgruppe. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehören die Hauptgruppen- sowie die angewandte Computerchemie. Die ADUC ist Teil der Gesellschaft Deutscher Chemiker. Die Preisverleihung fand am 18. März 2019 während der von der Arbeitsgemeinschaft organisierten Chemiedozententagung in Koblenz statt.

Der Heidelberger Historiker Dr. Frank Reuter ist vom Bundesinnenminister in die Unabhängige Expertenkommission Antiziganismus berufen worden. Das neu gegründete Gremium soll im Auftrag der Bundesregierung einen Bericht zu Entstehungsbedingungen und Erscheinungsformen des Antiziganismus in Deutschland ausarbeiten und Handlungsempfehlungen zur Bekämpfung antiziganistischer Tendenzen geben. Dr. Reuter war zunächst als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma in Heidelberg tätig und ist seit Anfang 2018 wissenschaftlicher Geschäftsführer der Forschungsstelle Antiziganismus, die am Historischen Seminar der Universität Heidelberg angesiedelt ist. Die Expertenkommission ist am 27. März 2019 in Berlin zu ihrer konstituierenden Sitzung zusammengetreten.

Prof. Dr. Dr. Michael Welker ist von März 2019 an für weitere drei Jahre als Seniorprofessor an der Universität Heidelberg tätig. Der Wissenschaftler leitet als Geschäftsführender Direktor das Forschungszentrum Internationale und Interdisziplinäre Theologie. In dieser Funktion initiiert er Forschungsprojekte und organisiert Kolloquien für Doktoranden und Postdoktoranden, insbesondere auch für Nachwuchswissenschaftler aus dem Ausland. Darüber hinaus verfolgt der Theologe den Ausbau eines globalen Netzwerks religionswissenschaftlicher Forschungseinrichtungen. Das Global Network of Research Centers for Theology, Religious and Christian Studies fördert den internationalen Austausch junger Forscherinnen und Forscher. Die Universität Heidelberg verleiht die Bezeichnung Seniorprofessor an ausgezeichnete Forscher und akademische Lehrer. Mit ihrer Ernennung verfolgt sie das Ziel, den reichen Erfahrungsschatz emeritierter oder im Ruhestand befindlicher Professoren weiter aktiv zu nutzen. Michael Welker lehrt und forscht seit 1991 an der Theologischen Fakultät der Universität Heidelberg. Im Jahr 2013 ernannte ihn der Rektor erstmals zum Seniorprofessor.

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