CoronavirusKontakte zu China

27. Januar 2020

Unterstützung für Studierende, die sich im Land aufhalten oder nach China reisen wollen

Die Universität Heidelberg verfolgt regelmäßig die Berichte der Weltgesundheitsorganisation, des Auswärtigen Amtes, der Gesundheitsbehörden sowie anderer nationaler und internationaler Facheinrichtungen zum Thema Coronavirus und hat außerdem Virologen der Universität Heidelberg um Einschätzung der Situation gebeten. Nach Angaben des Dezernates Internationale Beziehungen sind es derzeit rund 40 Studentinnen und Studenten, die sich im Rahmen von Austauschprogrammen in China (sowie Hongkong und Taiwan) aufhalten oder unmittelbar vor der Ausreise dorthin stehen. Insbesondere sind es Physiker, Mediziner, Politologen und Sinologen; vertreten sind aber auch andere Fächer wie Jura und Transcultural Studies. Einer der Heidelberger Studierenden in China war bis zur vergangenen Woche direkt in Wuhan, ist nun aber im Rahmen seines China-Aufenthaltes wie vorgesehen an einen anderen Ort gewechselt. 

Mit den Studierenden steht das Dezernat in direktem Kontakt und wird auch mit den Studentinnen und Studenten das weitere Vorgehen beraten, deren Auslandsaufenthalt demnächst ansteht. Studierende aus China werden im März in Heidelberg erwartet. Eine intensive Kommunikation und ein enger Austausch besteht mit den chinesischen Universitäten, die Kooperationspartner der Ruperto Carola sind und ihre Gaststudierenden eng betreuen. Nach Angaben des Dezernates Internationale Beziehungen haben einige chinesische Hochschulen bekannt gegeben, dass dort der Beginn des Frühjahrssemesters (in der Regel Mitte Februar) verschoben wird. Wie viele Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Heidelberg sich derzeit in China aufhalten, lässt sich nicht genau beziffern, da dies an der Universität dezentral organisiert wird.

Sollten sich Heidelberger Studierende aus Sicherheitsgründen entschließen, das Land vorzeitig zu verlassen, wird die Universität Unterstützung bei der Ausreise und bei der Buchung oder Umbuchung der Flüge leisten. Dies gilt natürlich insbesondere für den Fall, dass eine Ausreiseempfehlung von staatlicher Seite ausgesprochen wird. Die Universität Heidelberg wird die Entwicklung weiterhin sorgfältig beobachten und kontinuierlich den Kontakt zu den Uni-Angehörigen in China halten, um – wenn erforderlich – schnell mit Unterstützungsmaßnahmen zu reagieren. 

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