Delegation aus ÄgyptenInnovative Fremd- und Zweitsprachenlehre

5. Juli 2019

Delegation aus Ägypten zur Fortbildung am IDF

Internationaler Besuch am Institut für Deutsch als Fremdsprachenphilologie (IDF) der Ruperto Carola: An einer zweiwöchigen Fortbildung zum Thema „Innovative Fremd- und Zweitsprachenlehre und Forschung“ nahmen Dozentinnen und Dozenten der ägyptischen Universitäten Helwan, Kairo, Minia und South Valley in Luxor teil. Auf dem Programm standen neben Hospitationen in Seminaren und Einrichtungen der Universität Heidelberg auch Kurse zur Fremdsprachendidaktik sowie zum autonomen und computergestützten Sprachenlernen. Der Heidelberg-Aufenthalt fand im Rahmen eines länderübergreifenden Verbundprojekts zur Modernisierung der Fremdsprachenlehre in Ägypten statt; daran ist neben dem IDF auch das Iberoamerika-Zentrum beteiligt. 

Hauptanliegen des Projekts XCELING ist es, die Lehrmethoden zur Fremdsprachenvermittlung zum Beispiel durch den Aufbau innovativer Sprachzentren zu unterstützen. Die Projektpartner arbeiten auch an Trainings und einem virtuellen Archiv zur Selbsthilfe für angehende Fremdsprachenlehrer und Fremdsprachendozenten sowie an der Entwicklung einer multilingualen App. Das Vorhaben „XCELING – Towards Excellence in Applied Linguistics. Innovative Second Language Education in Egypt“ wird im Rahmen von Erasmus+ gefördert und läuft noch bis zum Jahr 2020. Beteiligt sind neben Heidelberg auch die Universitäten Bologna (Italien), Coimbra (Portugal), Poitiers (Frankreich) und das Trinity College in Dublin (Irland) sowie die ägyptischen Universitäten in Alexandria, Helwan, Kairo, Luxor, Minia und Pharos. Die Gesamtkoordination des Vorhabens liegt bei der Universität Salamanca (Spanien).

Der zweiwöchige Besuch der 15 Dozentinnen und Dozenten aus Ägypten, die in der zweiten Juni-Hälfte zu Gast an der Universität Heidelberg waren, wurde von Prof. Dr. Christiane von Stutterheim, Wissenschaftlerin am IDF und Verantwortliche für das Heidelberger Teilprojekt im Rahmen von XCELING, sowie von Ibolya Kurucz betreut. „Die Teilnehmer haben ein intensives Arbeitsprogramm absolviert. Die Fortbildung bot aber auch vielfältige Möglichkeiten zum Austausch, sodass eine Grundlage für zukünftige Forschungs- und Lehrkooperationen entstehen konnte“, betont Prof. Stutterheim. 

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