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Aktuelle RegelungenMaßnahmen der Universität zum Schutz vor dem Coronavirus

25. Mai 2022

Corona-Schutzmaßnahmen an der Universität Heidelberg

*Update* Die Universität verlängert die derzeitigen Corona-Schutzmaßnahmen bis zum Ende der Vorlesungszeit des laufenden Sommersemesters am 2. August 2022.  

Für alle Veranstaltungen und Flächen des Studienbetriebs gilt:

  • Dringende Empfehlung für alle Studierenden, eine FFP2-Maske oder eine medizinische Maske zu tragen
  • Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske oder einer medizinischen Maske für alle weiteren anwesenden Personen, inklusive der Lehrenden, bei Nichteinhaltung des Mindestabstands in Innenräumen der Universität

Abgesehen vom Studienbetrieb besteht in allen Bereichen der Universität für alle Anwesenden bei Unterschreitung des Mindestabstands in Innenräumen die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske oder einer FFP2-Maske.

Die Regelungen zur Heimarbeit für Beschäftigte gelten bis einschließlich 31. August 2022.

Die nachfolgenden Regelungen an der Universität Heidelberg berücksichtigen insbesondere die Corona-Verordnungen des Landes Baden-Württemberg gegen die Ausbereitung des Virus SARS-CoV-2 in ihren jeweils gültigen Fassungen.

Die Universität Heidelberg bietet somit grundsätzlich auch weiterhin ihre Studienveranstaltungen in Präsenz an und flankiert diese durch Online-Formate, hybride Lehrangebote, die digitale Bereitstellung von prüfungsrelevanten Materialien und Ähnliches, um die Teilhabe aller Studierenden unverändert sicherzustellen.

Studium und Lehre

Wie bereits das Wintersemester 2021/2022 findet auch das Sommersemester 2022 grundsätzlich in Präsenz statt.

Seit dem 3. April 2022 ist in keinem Bereich der Universität und somit auch im Studienbetrieb eine 3G-Regelung mehr vorgesehen, eine Nachweiskontrolle erfolgt entsprechend nicht mehr.

Jedoch gilt in allen Räumlichkeiten der Universität bei Unterschreitung des Mindestabstands von 1,5 Metern grundsätzlich auch weiterhin eine Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske oder einer medizinischen Maske. Allein für Studierende besteht diese Regelung nur als dringende Empfehlung.

Corona-Schutzimpfung

Der entscheidende Schlüssel für die fortschreitende Rückkehr in die gewohnten Universitätsabläufe ist unverändert eine möglichst hohe Impfquote aller Beteiligten.

Zudem sind die niedergelassenen Ärzte eine wichtige Anlaufstelle für die Corona-Schutzimpfung, Termine für Auffrischungs-Impfungen bieten zahlreiche Hausarztpraxen an. Darüber hinaus gibt es immer wieder dezentrale Aktionen von mobilen Impfteams in Heidelberg und Umgebung.

Regelungen für Präsenzveranstaltungen

Die wichtigsten Regelungen für Präsenzveranstaltungen der Universität, insbesondere hinsichtlich der Maskenpflicht, sind entsprechend der jeweiligen Gültigkeiten in vereinfachten Übersichten zusammengeführt und nachfolgend erläutert.

3G-Regel

In der Universität besteht keine 3G-Regelung mehr. Nachweiskontrollen sind somit weder in Gebäuden noch Veranstaltungen der Universität erforderlich und aus datenschutzrechtlichen Gründen auch nicht mehr zulässig.

Abstand

In den Veranstaltungen der Universität kann auf die Einhaltung des Mindestabstands verzichtet werden, wenn dies für den Dienstbetrieb bzw. für die Durchführung der Veranstaltung erforderlich ist und dauerhaft während der Veranstaltung eine Maske getragen wird. Gesonderte Regelungen gelten seit dem 3. April 2022 in Veranstaltungen des Studienbetriebs.

Maskenpflicht

Seit dem 3. April 2022 gilt in allen Räumlichkeiten der Universität bei Unterschreitung des Mindestabstands von 1,5 Metern grundsätzlich auch weiterhin eine Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske oder einer FFP2-Maske. Allein für Studierende besteht diese Regelung nur als dringende Empfehlung. Den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern werden die hierfür erforderlichen Masken durch die Universität nach wie vor kostenfrei zur Verfügung gestellt.

*Update* Diese Regelungen gelten bis einschließlich 2. August 2022 und somit bis zum Ende der Vorlesungszeit des Sommersemesters 2022.

Für Rückfragen zur Verwendung von FFP2-Masken und die diesbezügliche Aktualisierung der Gefährdungsbeurteilungen steht den Führungskräften und Beschäftigten ebenfalls die Abteilung Arbeitssicherheit als erster Ansprechpartner zur Verfügung. Generell ist zu empfehlen, die Tragezeit auf das Nötigste zu begrenzen und mögliche Tragezeitpausen zu nutzen.

Weitere allgemeine Regelungen

Weiterhin gilt die Handreichung der Arbeitssicherheit der Universität zum Präsenzbetrieb, welche u.a. das Hygienekonzept Corona und die Handlungshilfe Corona einschließt. Die notwendigen Maßnahmen für die jeweiligen Orte und Räumlichkeiten leiten sich somit unverändert von den Gefährdungsbeurteilungen der Einrichtungen ab. Diese müssen regelmäßig geprüft, aktualisiert und ergänzt werden. Grundsätzlich empfiehlt sich auch weiterhin, in Räumen ohne automatische Lüftung die Fenster alle 15 Minuten für jeweils 5 Minuten zu öffnen, idealerweise mit zusätzlicher Querlüftung. Für Rückfragen steht die Abteilung Arbeitssicherheit zur Verfügung.

Für die Durchführung von Präsenzveranstaltungen tragen die jeweiligen Veranstaltungsleitungen dafür Sorge, dass die geltenden Schutzmaßnahmen eingehalten werden.

Corona-Testung

Mit der Beendigung der 3G-Regelungen hat die Universität am 2. April 2022 ihre Testzentren geschlossen. Jedoch stehen unverändert die öffentlichen Testangebote der Stadt Heidelberg für die Ausstellung von qualifizierten Testnachweisen zur Verfügung.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Universität, die mindestens einen Tag pro Woche in Präsenz arbeiten und hierbei 

  • in häufigem Kontakt mit Publikumsverkehr bzw. Studierenden stehen oder 
  • deren Arbeitssituation eine Einhaltung des Mindestabstands regelmäßig nicht zulässt, 

wird weiterhin ein Corona-Schnelltest je Woche angeboten. Die Antigen-Schnelltests können über die zentralen Beschaffungsstellen durch die jeweiligen Einrichtungsleitungen angefordert werden.

*Update* Diese Regelung gilt bis einschließlich 2. August 2022.

Die eigenständige Ausstellung von Testbescheinigungen innerhalb der Institute und Einrichtungen sowie durch Veranstalter von hochschuleigenen und hochschulfremden Veranstaltungen zum Nachweis der 3G-Pflicht ist unverändert nicht zulässig.

Datenerhebung

Kontaktdatenerfassung

Die Universität Heidelberg führt keine Kontaktdatenerfassung mehr durch, jegliche erhobenen Daten sind durch die jeweils Verantwortlichen datenschutzkonform zu löschen.

Eine Erfassung des 3G-Status von Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Universität wurde zum 20. März 2022 beendet. Die von der jeweiligen Führungskraft geführten Übersichten zur Kontrolle der 3G-Nachweise von Mitarbeitenden sind somit schnellstmöglich datenschutzkonform zu vernichten.

Weitere wichtige Informationen

Regelungen für die Arbeit im Homeoffice

Unabhängig von den Änderungen des Infektionsschutzgesetzes des Bundes behält die Universität Heidelberg die Möglichkeit zur Vorübergehenden Heimarbeit für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bis einschließlich 31. August 2022 bei. Dies jedoch vor dem Hintergrund, dass die Universität sich unverändert im vollen Präsenzbetrieb in Forschung und Lehre befindet und dieses auch verbleibt.

Jegliche Heimarbeit unterliegt daher der Prämisse, dass der laufende Präsenzbetrieb in Forschung und Lehre weiterhin sichergestellt ist und der administrative Dienstbetrieb sowie alle Services und üblichen Kontaktmöglichkeiten zur Verfügung stehen. Arbeitsbereiche, die einen direkten Kontakt zu Ratsuchenden und somit eine Präsenz vor Ort erfordern, sind von der Möglichkeit zur Heimarbeit in der Regel ausgeschlossen. Heimarbeit ist jedoch grundsätzlich dann möglich, wenn Arbeitspakete gebildet werden können, die nicht zwingend am universitären Arbeitsplatz erledigt werden müssen. Die verantwortlichen Führungskräfte entscheiden somit eigenständig, in Abstimmung mit ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, über die Möglichkeit und Ausgestaltung der Heimarbeit und dokumentieren diese in geeigneter Form.

Die Vorübergehende Heimarbeit kann somit derzeit längstens bis zum 31. August 2022 vereinbart werden und ist jederzeit widerruflich. Hiernach schließt sich die Möglichkeit zur Vereinbarung von Telearbeit auf Grundlage neuer Regularien an, weitere Informationen hierzu werden baldmöglichst veröffentlicht.

Bei der Einrichtung der IT Infrastruktur kann das URZ behilflich sein (IT-Support: Tel. +49 6221 54-117). Jegliches Vorgehen gilt vorbehaltlich der Vorgaben in den jeweiligen Corona-Verordnungen. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Seite des Personaldezernats.

Zentrale Auskunft der Universitätsverwaltung

Neben den bekannten Kommunikationswegen stellt die Universitätsverwaltung für Wissenschaftler*innen und Mitarbeiter*innen das Serviceportal Corona bereit. Hier werden Fragen und Anliegen im Kontext der Corona-Herausforderungen beantwortet oder an die zuständigen internen Ansprechpartner weitergeleitet.

Telefonische Erreichbarkeit: 06221 54-19191
Mo bis Do      8 bis 16 Uhr
Freitag            8 bis 15 Uhr
service.corona@uni-heidelberg.de

Forschungsbetrieb

Es gelten die rechtlichen Rahmenbedingungen rund um Arbeitsschutz und Hygiene sowie die Zutritts- und Teilnahmeregelungen.

Universitätsbibliothek

Die Universitätsbibliothek und deren Zweigstellen sind grundsätzlich regulär geöffnet. Die Nutzungsmöglichkeiten der Universitätsbibliotheken orientieren sich an den oben dargelegten Vorgaben der jeweils gültigen Corona-Verordnung und den örtlichen Gegebenheiten. Bitte konsultieren Sie für etwaige Sonderregelungen die Webseiten der jeweiligen Bibliothek.

Alle digitalen Angebote der Universitätsbibliothek stehen wie gewohnt zusätzlich zur Verfügung. Für alle Mitglieder der Universität besteht die Möglichkeit der Bestellung von UB-Beständen zur Lieferung per Post (bei Übernahme der Versandkosten durch die bestellende Person). Ergänzend hat die Bibliothek ihr E-Books-Angebot für Studium und Lehre massiv ausgebaut. Zahlreiche Verlage unterstützen die Universität Heidelberg durch die Freischaltung zusätzlicher oder bisher nicht lizenzierter Inhalte während der Coronavirus-Pandemie.

Universitätsarchiv

Das Universitätsarchiv ist für den Publikumsverkehr geöffnet, es besteht keine 3G-Pflicht mehr.

Digitale Dienste

Das Universitätsrechenzentrum hat die derzeit verfügbaren digitalen Dienste auf einer Webseite zusammengestellt, die kontinuierlich um weitere Angebote ergänzt wird.

Dienstreisen

Dienstreisen innerhalb Deutschlands sind möglich. Grundsätzlich ist jedoch zu prüfen, ob Reisen verschoben oder durch digitale Formate und Veranstaltungen ersetzt werden können. Die Einrichtungen entscheiden selbstständig, ob eine Dienstreise genehmigt wird. Rechtliche Regelungen vor Ort und auf der Dienstreise müssen beachtet werden. Werden Hochschulveranstaltungen – gleich welcher Art – außerhalb der Hochschule durchgeführt, gelten die Hygiene- und Abstandsregeln der aktuellen Corona-Verordnung Baden-Württemberg, es sei denn vor Ort gibt es strengere Anforderungen, dann gelten diese.

Dienstreisen ins Ausland werden in der Regel nur für jene Länder genehmigt, für die keine Reisewarnung des Auswärtigen Amtes vorliegt. In diesen Fällen gelten die vorgenannten Regelungen für Inlandsreisen entsprechend. Dies gilt für Studierende, Doktorand*innen, Mitarbeiter*innen und Wissenschaftler*innen ebenso wie für Gastwissenschaftler*innen.

Rückkehr aus dem Ausland

Für die Ein- bzw. Rückreise in die Bundesrepublik Deutschland gilt die Verordnung des Sozialministeriums zu Quarantänemaßnahmen in der jeweils geltenden Fassung.

Für Beschäftigte, die sich aufgrund der Verordnung in häusliche Quarantäne begeben müssen, erfolgt durch die/den Vorgesetze/n eine Mitteilung an das Dezernat Personal über die behördlich angeordnete Quarantäne sowie den anschließenden Dienstantritt.

Verdachtsfall und Verhaltensempfehlungen

Was ist zu tun, wenn ein Mitglied der Universität typische Corona-Symptome aufweist, positiv getestet oder als enge Kontaktperson eingestuft wurde?

Die Universität hat hierfür Handlungsempfehlungen für Mitarbeiter*innen, Vorgesetzte und Führungskräfte, Studierende und Dozenten erarbeitet. Im Falle einer Infektion innerhalb der Universität steht zudem den Betroffenen ein zentrales Team zur Beratung und Unterstützung zur Verfügung.

Kontakt 
Telefon: 06221 54-19191
E-Mail: service.corona@uni-heidelberg.de 

Eine erste Hilfestellung zur Einschätzung eines Infektionsrisikos und zur Orientierung bzgl. möglicher zusätzlicher Verhaltensregeln bietet zudem das Informationsangebot der Bundezentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), Fragestellungen rund um die Themen Quarantäne und Isolation beantworten die diesbezüglichen FAQ des Landes Baden-Württemberg. Generell obliegt es seit Anfang November 2021 den infizierten Personen selbst, potentielle enge Kontaktpersonen zu informieren. Zudem besteht seit 2. Mai 2022 für enge Kontaktpersonen nur noch nur eine Empfehlung, ihre persönlichen Kontakte für einen gewissen Zeitraum nach Möglichkeit zu reduzieren, und somit keine rechtlich erforderliche Absonderung mehr. Es wird auch weiterhin dringend davon abgeraten, ohne entsprechende Vorabsprache in eine Praxis oder Notfallambulanz zu kommen. Unter der Telefonnummer 06221 522-1881 werden in diesem Zusammenhang Antworten und Hinweise zu Themen wie Symptome und Inkubationszeit gegeben oder zur Frage, wie man sich vor einer Ansteckung schützen kann. Das Telefon ist werktags von 7:30 Uhr bis 16:00 Uhr und am Wochenende von 10:00 Uhr bis 14:00 Uhr erreichbar. Außerhalb der genannten Zeiten wenden sich Erwachsene telefonisch an die Infektionsambulanz unter der Telefonnummer 06221 56-8626. Für Kinder und Jugendliche ist die Notfallambulanz der Kinder- und Jugendmedizin zuständig. Sie ist über die Telefonnummer 06221 56-4823 erreichbar.

Was kann jeder Einzelne tun?

Alle Mitglieder der Universität Heidelberg sind aufgerufen, die Hygienemaßnahmen, wie sie zum Beispiel von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung für die Bildungsreinrichtungen vorgegeben werden, zu befolgen. Bitte achten Sie im Sinne eines vorbeugenden Gesundheitsschutzes auf gute Händehygiene sowie auf die Husten- und Nies-Etikette und halten Sie Abstand zu anderen Personen. Räume sind angemessen zu lüften. Folgen Sie den von der Bundesregierung und den Ländern beschlossenen Leitlinien zur Beschränkung sozialer Kontakte.