Aktuelle RegelungenMaßnahmen der Universität zum Schutz vor dem Coronavirus

20. Oktober 2021

Umsetzung der Corona-Verordnungen an der Universität Heidelberg

Das Wintersemester 2021/2022 findet grundsätzlich in Präsenz statt. 

Im Studienbetrieb findet die 3G-Regel (geimpft, genesen, getestet) Anwendung. 

Genehmigungen von Präsenzveranstaltungen im Rahmen des Studienbetriebs durch das Rektorat sind nicht erforderlich.

Die nachfolgenden Regelungen an der Universität Heidelberg berücksichtigen die Corona-Verordnung Studienbetrieb sowie die Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg gegen die Ausbreitung des Virus SARS-CoV-2 in ihren jeweils gültigen Fassungen. Derzeit gilt landesweit die sogenannte Basisstufe der Corona-Verordnung.

Die aktuellen Corona-Verordnungen sollen verlässliche Rahmenbedingungen vorgeben, damit das Wintersemester auf Basis der 3G – geimpft, genesen oder getestet – in Präsenz stattfinden kann. Auch in der sogenannten Warnstufe und in der Alarmstufe sind derzeit keine weiteren Einschränkungen des Studienbetriebs, des Forschungs- oder des administrativen Dienstbetriebs vorgesehen. Die Universität Heidelberg wird daher im Wintersemester grundsätzlich ihre Studienveranstaltungen in Präsenz anbieten, lediglich ergänzend werden Online-Lehrformate fortgeführt. 

Corona-Schutzimpfung

Der entscheidende Schlüssel für ein Wintersemester in Präsenz und eine Rückkehr in die gewohnten Universitätsabläufe ist eine möglichst hohe Impfquote aller Beteiligten. Seit dem 1. Oktober 2021 sind die niedergelassenen Ärzte die wichtigsten Anlaufstellen für die Coronaschutzimpfung. Die Universität bietet ihren Mitarbeiter*innen zusätzlich die Möglichkeit einer Impfung über den Betriebsärztlichen Dienst. Darüber hinaus gibt es immer wieder dezentrale Aktionen von mobilen Impfteams in Heidelberg und Umgebung. Insbesondere für Studierende bestehen auf dem Campus der Universität in den ersten Wochen der Vorlesungszeit des Wintersemesters wöchentliche Impfangebote. 

Regelungen für Veranstaltungen

Die wichtigsten geltenden Regelungen für Präsenzveranstaltungen der Universität, insbesondere hinsichtlich der 3G-Nachweise, der Einhaltung des Mindestabstands, der Maskenpflicht und erforderlicher Genehmigung durch das Rektorat, sind einer vereinfachten Übersicht zusammengeführt und nachfolgend weiter erläutert.

3G-Nachweise

Für die Teilnahme an Präsenzveranstaltungen des Studienbetriebs in Innenräumen gilt grundsätzlich die 3G-Regel (getestet, genesen, geimpft). Dies bedeutet, dass bei diesen Veranstaltungen die Teilnahme an das Vorliegen eines Impf-, Genesenen- oder Testnachweises geknüpft ist. Dies gilt für alle Teilnehmenden, das heißt für alle in der Präsenzveranstaltung Anwesenden wie Studierende, Lehrkräfte und sonstige im Raum Mitwirkende.

Ab dem 18. Oktober 2021 werden die 3G-Nachweiskontrollen in Lehrveranstaltungen durch zentral organisierte und in enger Abstimmung mit dem Gesundheitsamt Rhein-Neckar-Kreis konzipierten Stichproben erfolgen. Eine wissenschaftlich begleitete Zufallsauswahl aller Lehrveranstaltungen wird montags bis freitags durch Stichprobenteams unangekündigt während der laufenden Veranstaltungen auf das Vorliegen eines gültigen 3G-Nachweises bei allen Beteiligten überprüft. Die Kontrolle erfolgt mittels der CovPassCheck-App des Robert-Koch-Instituts. Studierende, die keinen gültigen 3G-Nachweis erbringen können, müssen nach Aufnahme der Kontaktdaten das Universitätsgelände verlassen. Lehrende und Mitwirkende ohne gültigen 3G-Nachweis können ihre Tätigkeit im Studienbetrieb wieder aufnehmen, wenn dieser bei einer zentralen Koordinationsstelle nachgereicht wurde. Die Universität behält sich in allen Fällen, in welchen Personen ohne 3G-Nachweis angetroffen werden, rechtliche Schritte vor. Ergänzende Vollkontrollen vor Beginn einer Veranstaltung durch die Verantwortlichen sind zusätzlich möglich.

Grundsätzlich gilt auch für Prüfungen in Präsenz eine 3G-Pflicht. Bei Prüfungen kann jedoch durch die Einhaltung des Mindestabstands oder durch eine durchgängige Maskenpflicht eine 3G-Pflicht entfallen.

Die Nutzung von studentischen Lernplätzen und der Zutritt zu Bibliotheken unterliegen ebenfalls der 3G-Regel. Für die Abholung und Rückgabe von Medien in Bibliotheken gilt keine 3G-Pflicht.

Außerdem besteht die 3G-Pflicht für Kultur-, Vortrags- und Informationsveranstaltungen in Präsenz, wie beispielsweise für die Ruperto Carola-Ringvorlesung der Universität oder für Antrittsvorlesungen, sowie für Raumüberlassungen an Dritte und den allgemeinen Hochschulsport in Innenräumen.

Keine 3G-Pflicht hingegen besteht bei Veranstaltungen des üblichen Arbeits- und Dienstbetriebs in Forschung und Administration sowie bei Gremiensitzungen (wie Projekttreffen, Dienstbesprechungen, Fakultätsratssitzungen). Entsprechend der Corona-Verordnung besteht hier weder eine 3G-Pflicht für Mitarbeiter*innen der Universität noch für Teilnehmende, die nicht der Universität angehören. 

Abstand

In den Veranstaltungen der Universität kann künftig auf die Einhaltung des Mindestabstands verzichtet werden, wenn dies für den Dienstbetrieb bzw. für die Durchführung der Veranstaltung erforderlich ist und dauerhaft während der Veranstaltung eine Maske getragen wird. Dennoch wird auch weiterhin das Abstandhalten als wesentliche Maßnahme gegen die Verbreitung des Coronavirus grundsätzlich für alle Räume, Flächen und Verkehrswege empfohlen.

Maskenpflicht

Auf dem Hochschulgelände außen und innerhalb aller Räumlichkeiten besteht grundsätzlich die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske. Wenn der Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen zuverlässig eingehalten werden kann, bestehen u.a. folgende Ausnahmen von der Maskenpflicht: 

  • Im Freien,- bei Präsenzveranstaltungen des Studienbetriebs (Maskenpflicht dann nur bis zum Einnehmen des Sitzplatzes),
  • für Lehrende während des Vortrags,
  • am Arbeitsplatz, wenn der Raum alleine genutzt wird oder dieser auf Grundlage einer Corona-Gefährdungsbeurteilung für eine entsprechende Mehrfachbelegung ohne Maske zugelassen ist,
  • bei internen Dienstbesprechungen und Gremiensitzungen (Maskenpflicht dann nur bis zum Einnehmen des Sitzplatzes),
  • bei Unterschreitung des Mindestabstands außerhalb der Sportausübung (bspw. in der Kabine); während der Sportausübung besteht unabhängig vom Abstand keine Maskenpflicht.

Bei Prüfungen entfällt trotz fehlendem Mindestabstand die Maskenpflicht, falls sämtliche Teilnehmenden, also auch die Prüfer, einen 3G-Nachweis erbringen.

Personen, die nachweislich aus medizinischen Gründen von der Maskenpflicht befreit sind und dies durch ein Attest belegen, können unter der Voraussetzung der Einhaltung entsprechender Schutzmaßnahmen, wie beispielsweise eine erhöhte Raumlüftung, vergrößerte Abstände zwischen den betreffenden Sitzplätzen und die Zuweisung von Randplätzen, dennoch die Gebäude der Universität betreten und an Veranstaltungen teilnehmen. Je nach situativer und räumlicher Gegebenheit sind diese Maßnahmen mit der Abteilung Arbeitsschutz abzustimmen.

Weitere allgemeine Regelungen

Weiterhin gilt die Handreichung der Arbeitssicherheit der Universität zum Präsenzbetrieb, welche u.a. das Hygienekonzept Corona und die Handlungshilfe Corona einschließt. Die notwendigen Maßnahmen für die jeweiligen Orte und Räumlichkeiten leiten sich somit unverändert von den Gefährdungsbeurteilungen der Einrichtungen ab. Diese müssen regelmäßig geprüft, aktualisiert und – beispielsweise hinsichtlich Lüftungsmaßnahmen –  ergänzt werden. Grundsätzlich empfiehlt sich, in Räumen ohne automatische Lüftung die Fenster alle 15 Minuten für jeweils 5 Minuten zu öffnen, idealerweise mit zusätzlicher Querlüftung. Für Rückfragen steht die Abteilung Arbeitssicherheit zur Verfügung.

Für die Durchführung von Präsenzveranstaltungen tragen die jeweiligen Veranstaltungsleiter*innen dafür Sorge, dass die geltenden Schutzmaßnahmen eingehalten werden. Im Falle der Nachverfolgung einer Infektion kann gegebenenfalls hierfür eine kurzfristige Bestätigung zur Vorlage beim Gesundheitsamt erforderlich sein.

Zugang zu Hochschulgebäuden

Gebäude der Universität sind für alle ihre Mitglieder und Angehörigen, insbesondere für Studierende geöffnet. Zusätzlich ist der Zutritt folgenden Personengruppen gestattet:

  • Wissenschaftliche oder akademische Kooperationspartner von Universitätsmitgliedern
  • Patienten sowie Probanden wissenschaftlicher Studien
  • Angehörige und Gastforschende von Partnereinrichtungen
  • Zur Aufrechterhaltung des Universitätsbetriebs erforderliche Dienstleister
  • Beschäftigte des Universitätsklinikums, des Universitätsbauamtes sowie des Studierendenwerks 
  • Mieter der Universität, um zu den von ihnen angemieteten Räumen zu gelangen
  • Lieferanten und oder Auftragnehmer von Universität, Universitätsbauamt, Universitätsklinikum oder Mietern der Universität
  • Bewerber*innen im Zusammenhang mit Vorstellungsgesprächen
  • Externe Mitglieder von Hochschulgremien zu Sitzungen
  • Beschäftigte anderer Behörden (beispielsweise MWK, Rechnungshof, Unfallkasse, Regierungspräsidium, Stadt Heidelberg etc.) im Zusammenhang mit deren dienstlichen Aufgaben
  • Förmlich eingeladene Gäste der Universität
  • Beschäftigte und geladene Gäste der Verfassten Studierendenschaft
  • Angehörige und Mitglieder anderer Einrichtungen zu dienstlichen oder Studien- Zwecken
  • Besucher*innen zum Zwecke der Teilnahme an nach der Corona-Verordnung des Landes bzw. gemäß Rektoratsentscheidung zulässigen Veranstaltungen

Der Botanische Garten ist derzeit für den Publikumsverkehr auf Grund der Coronaverordnung nicht zugänglich. 

Hochschulgebäude dürfen weiterhin nur zu Zwecken der Hochschulen genutzt werden. Anträge für Ausnahmen im Rahmen einer Überlassung an externe Nutzer (sog. Kultur-, Informations-, Vortragsveranstaltungen und Kursangebote für nicht-universitäre Zwecke) sind nur mit Genehmigung des Rektorats möglich (Kontakt: dezernat1@uni-heidelberg.de).

Test-Nachweise

Als Nachweis für einen negativen Test kann ein Schnelltestzertifikat eines öffentlichen Testzentrums verwendet werden, welches nicht älter als 24 Stunden vor Veranstaltungsbeginn ist. Nachweise von negativen PCR-Tests haben eine Gültigkeit von 48 Stunden. 

Für Studierende besteht in den ersten Wochen der Vorlesungszeit des Wintersemesters (bis einschließlich 30. November 2021) ein kostenloses Testangebot mit Antigen-Schnelltests an zwei Teststationen der Universität, jeweils Montag bis Freitag, 8:00 Uhr bis 16:00 Uhr: 

  • Campus Altstadt: Innenhof der Neuen Universität
  • Campus Im Neuenheimer Feld:  Mensavorplatz

Die Antigen-Schnelltests werden durch die Studierenden unter Aufsicht selbst durchgeführt, das Testergebnis liegt nach 15 Minuten vor. Ein negatives Testergebnis wird schriftlich bescheinigt und gilt 24 Stunden in allen Präsenzveranstaltungen der Universität.

Zusätzlich stehen Studierenden, bei denen eine Schutzimpfung mit anderen als den in Deutschland vom Paul-Ehrlich-Institut zugelassenen Impfstoffen erfolgt ist, das heißt insbesondere internationalen Studierenden, bis mindestens 31. Dezember 2021 weiterhin kostenfreie Testungen des Bundes an zahlreichen öffentlichen Teststationen in Heidelberg zur Verfügung.

*Update* Die Möglichkeit, dass Veranstalter eigenorganisierte Schnelltestdurchführungen vor Veranstaltungsbeginn anbieten, besteht nicht mehr.

Die Universität bietet ihren Mitarbeiter*innen, die nicht ausschließlich im Homeoffice arbeiten, wöchentlich zwei kostenlose Corona-Selbsttests an. Darüber hinaus wird Mitarbeiter*innen, die weder geimpft noch genesen und die im Studienbetrieb tätig sind, für jeden Tag mit Präsenzlehre oder Präsenzprüfungen ein Corona-Selbsttest angeboten.

Nicht immunisierte Mitarbeiter*innen mit direktem beruflichen Kontakt zu Personen, die weder Mitglieder noch Angehörige der Universität sind, verpflichtet die Corona-Verordnung des Landes dazu, diese Testungen durchzuführen und die Nachweise für die Dauer von vier Wochen aufzubewahren. 

Datenerhebung

Die Corona-Verordnungen verpflichten die Universität dazu, von allen Besucher*innen, Nutzer*innen von universitären Gebäuden und Flächen und Teilnehmenden an Veranstaltungen folgende Daten zu erfassen: Vor- und Nachname, Anschrift, Datum und Zeitraum der Anwesenheit sowie die Telefonnummer. 

Die Pflicht zur Datenerhebung gilt bei allen Veranstaltungen, insbesondere für

  • Präsenzveranstaltungen und sonstige Präsenzformate des Studienbetriebs, wobei bei Veranstaltungsreihen für jeden einzelnen Termin eine Datenverarbeitung durchzuführen ist,
  • die Nutzung von Bibliotheken und Archiven mit Ausnahme der Abholung und Rückgabe von Medien,
  • die Nutzung von studentischen Lernplätzen auch außerhalb der Bibliotheken.

Diese Dokumentationen dienen der Nachverfolgung möglicher Infektionsketten und müssen vier Wochen lang aufbewahrt und danach datenschutzkonform (z.B. in Datenschutzcontainern oder durch Löschung) vernichtet werden.

Die Kontaktdatenerfassung wird wo immer möglich elektronisch durch Scannen eines QR-Codes beim Betreten der Räumlichkeit durchgeführt. Jede Person, die im Rahmen einer Veranstaltung einen Raum mit elektronischer Kontaktdatenerfassung betritt, ist dazu verpflichtet, mit einem selbst mitgebrachten elektronischen Gerät mit Scan-Funktion, wie z.B. einem Smartphone, den QR-Code einzuscannen und ihre oben genannten Kontaktdaten in die entsprechenden Eingabefelder einzugeben. Eine zusätzliche papierbasierte Datenerfassung erfolgt in diesen Räumen nicht. In zentral organisierten Räumen mit fester Bestuhlung erfolgt die Datenerhebung durch Scannen des auf dem jeweiligen Sitzplatz angebrachten QR-Codes. Weitere Verfahren zur elektronischen Datenerhebung sind in Vorbereitung.

Nur wenn eine elektronische Kontaktdatenerfassung aus besonderen Gründen nicht möglich ist, wird auf eine papierbasierte Datenerfassung zurückgegriffen. Hierzu wurden Formulare zur Datenerhebung vorbereitet, die von der jeweiligen Einrichtung im (beschreibbaren) ersten Teil ausgefüllt und danach in der erforderlichen Menge ausgedruckt werden können. Individuell ist der zweite Teil dann von den Besucher*innen, Nutzer*innen und Teilnehmenden der jeweiligen Veranstaltung auszufüllen.

Eine Datenschutzerklärung ergänzt die in Papierform bereitgestellten Formulare zur Datenerhebung und muss in dieser Konstellation ebenfalls ausgelegt werden. Bei einer elektronischen Erfassung steht diese Datenschutzerklärung online über die Erfassungsoberfläche zur Verfügung. Zusammenfassend werden diese Regelungen in einer Handreichung zur Datenerhebung dargestellt.

Nachverfolgung von Infektionen

Werden von Seiten des Gesundheitsamtes Informationen zur Nachverfolgung von Infektionen angefordert, so koordiniert die Universität von zentraler Seite eine Zusammenstellung der erforderlichen Kontaktdaten und räumlichen Kontaktsituationen. Hierfür stehen die Einrichtungen und Fakultäten unterstützend für kurzfristige Rückfragen und Weiterleitung von Kontaktinformationen zur Verfügung. Betroffene enge Kontaktpersonen werden durch das Gesundheitsamt informiert.

Das Führen und – im Falle einer Infektion – freiwillige Bereitstellen von „persönlichen Kontakttagebüchern“ erleichtert eine Kontaktnachverfolgung. Zudem empfiehlt die Universität die Nutzung der Corona-Warn-App der Bundesregierung.

Weitere wichtige Informationen

Regelungen für die Arbeit im Homeoffice

Mit Blick auf die weiterhin niedrigen Inzidenzzahlen in Heidelberg und Umgebung, die inzwischen bewährten Corona-Maßnahmen der Universität und die stetig steigenden Impfverfügbarkeiten für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kehrt die Universität Heidelberg seit 1. Juli 2021 in allen Bereichen schrittweise in den Präsenzbetrieb zurück.

Bei begründeten Ausnahmefällen persönlicher oder organisatorischer Art kann eine Fortführung der Vorübergehenden Heimarbeit bei den jeweiligen Vorgesetzten über ein Formular beantragt werden. Die Vorgesetzten entscheiden direkt über die Gewährung, die Einrichtungsleitung bringt dies gesammelt im Personaldezernat der Universitätsverwaltung zur Anzeige. Die Vorübergehende Heimarbeit kann längstens bis zum 24. November 2021 vereinbart werden und ist jederzeit widerruflich. Hiernach bestehen weiterhin die bekannten Möglichkeiten zur Beantragung von Telearbeit. Bei der Einrichtung der IT Infrastruktur kann das URZ behilflich sein (IT-Support: Tel. +49 6221 54-117). Jegliches Vorgehen gilt vorbehaltlich der Vorgaben in den jeweiligen Corona-Verordnungen. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Seite des Personaldezernats.

Zentrale Auskunft der Universitätsverwaltung

Neben den bekannten Kommunikationswegen stellt die Universitätsverwaltung für Wissenschaftler*innen und Mitarbeiter*innen das Serviceportal Corona bereit. Hier werden Fragen und Anliegen im Kontext der Corona-Herausforderungen beantwortet oder an die zuständigen internen Ansprechpartner weitergeleitet.

Telefonische Erreichbarkeit:  06221 54-19191
Mo bis Do      8 bis 16 Uhr
Freitag            8 bis 15 Uhr
service.corona@uni-heidelberg.de

Forschungsbetrieb

Es gelten die rechtlichen Rahmenbedingungen rund um Arbeitsschutz und Hygiene sowie die Zutritts- und Teilnahmeregelungen.

Universitätsbibliothek

Die Nutzung der Universitätsbibliotheken orientieren sich an den oben dargelegten Vorgaben der jeweils gültigen Corona-Verordnung und den örtlichen Gegebenheiten. Bitte konsultieren Sie für etwaige Sonderregelungen die Webseiten der jeweiligen Bibliothek.

Zusätzlich stehen alle digitalen Angebote der Universitätsbibliothek wie gewohnt zur Verfügung. Die erweiterten digitalen Angebote werden aufrechterhalten, um Bibliotheksbesuche auf das zwingend erforderliche Maß zu beschränken. Der Dokumentlieferdienst HEDD (Heidelberger Electronic Document Delivery) wird auch weiterhin für Studierende der Universität Heidelberg angeboten. Gleiches gilt für die Bestellung von Büchern aus dem Bestand der Universitätsbibliothek für Mitglieder der Universität mit postalischer Lieferung nach Hause. Ergänzend hat die Bibliothek ihr E-Books-Angebot für Studium und Lehre massiv ausgebaut. Zahlreiche Verlage unterstützen die Universität Heidelberg durch die Freischaltung zusätzlicher oder bisher nicht lizenzierter Inhalte während der Coronavirus-Pandemie.

Universitätsarchiv

Das Universitätsarchiv ist für den Publikumsverkehr geöffnet. Die Nutzungsmöglichkeiten orientieren sich an den oben dargelegten Vorgaben der jeweils gültigen Corona-Verordnung.

Digitale Dienste

Das Universitätsrechenzentrum hat die derzeit verfügbaren digitalen Dienste auf einer Webseite zusammengestellt, die kontinuierlich um weitere Angebote ergänzt wird.

Dienstreisen

Dienstreisen innerhalb Deutschlands sind möglich. Grundsätzlich ist jedoch zu prüfen, ob Reisen verschoben oder durch digitale Formate und Veranstaltungen ersetzt werden können. Die Einrichtungen entscheiden selbstständig, ob eine Dienstreise genehmigt wird. Rechtliche Regelungen vor Ort und auf der Dienstreise müssen beachtet werden. Werden Hochschulveranstaltungen – gleich welcher Art – außerhalb der Hochschule durchgeführt, gelten die Hygiene- und Abstandsregeln der aktuellen Corona-Verordnung Baden-Württemberg, es sei denn vor Ort gibt es strengere Anforderungen, dann gelten diese.

Dienstreisen ins Ausland werden in der Regel nur für jene Länder genehmigt, für die keine Reisewarnung des Auswärtigen Amtes vorliegt. In diesen Fällen gelten die vorgenannten Regelungen für Inlandsreisen entsprechend. Dies gilt für Studierende, Doktorand*innen, Mitarbeiter*innen und Wissenschaftler*innen ebenso wie für Gastwissenschaftler*innen.

Rückkehr aus dem Ausland

Für die Ein- bzw. Rückreise in die Bundesrepublik Deutschland gilt die Verordnung des Sozialministeriums zu Quarantänemaßnahmen in der jeweils geltenden Fassung.

Für Beschäftigte, die sich aufgrund der Verordnung in häusliche Quarantäne begeben müssen, erfolgt durch die/den Vorgesetze/n eine Mitteilung an das Dezernat Personal über die behördlich angeordnete Quarantäne sowie den anschließenden Dienstantritt.

Verdachtsfall und Verhaltensempfehlungen

Was ist zu tun, wenn ein Mitglied der Universität typische Corona-Symptome aufweist, positiv getestet oder als Kontaktperson eingestuft wurde?

Die Universität hat hierfür Handlungsempfehlungen für Mitarbeiter*innen, Vorgesetzte und Führungskräfte, Studierende und Dozenten erarbeitet. Im Falle einer Infektion innerhalb der Universität steht zudem den Betroffenen ein zentrales Team zur Beratung und Unterstützung zur Verfügung.

Die Frage, ob ein Verdachtsfall vorliegt und ein Test auf eine Infektion mit dem Coronavirus durchgeführt werden sollte, ist mit dem Gesundheitsamt des Rhein-Neckar-Kreises zu klären. Bei einer ersten Selbsteinschätzung des Infektionsrisikos hilft das entsprechende Merkblatt des Gesundheitsamtes. Es wird dringend davon abgeraten, ohne entsprechende Vorabsprache in die Praxis oder Notfallambulanz zu kommen. Unter der Telefonnummer 06221 522-1881 werden in diesem Zusammenhang Antworten und Hinweise zu Themen wie Symptome und Inkubationszeit gegeben oder zur Frage, wie man sich vor einer Ansteckung schützen kann. Das Telefon ist werktags von 7.30 Uhr bis 18.00 Uhr und am Wochenende von 9:00 Uhr bis 16:00 Uhr erreichbar. Kontakt per E-Mail ist möglich unter der Adresse impfen @ rhein-neckar-kreis.de. Außerhalb der genannten Zeiten wenden sich Erwachsene telefonisch an die Infektionsambulanz unter der Telefonnummer 06221 56-8626. Für Kinder und Jugendliche ist die Notfallambulanz der Kinder- und Jugendmedizin zuständig. Sie ist über die Telefonnummer 06221 56-4823 erreichbar.

Was kann jeder Einzelne tun?

Alle Mitglieder der Universität Heidelberg sind aufgerufen, die Hygienemaßnahmen, wie sie zum Beispiel von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung für die Bildungsreinrichtungen vorgegeben werden, zu befolgen. Bitte achten Sie im Sinne eines vorbeugenden Gesundheitsschutzes auf gute Händehygiene sowie auf die Husten- und Nies-Etikette und halten Sie Abstand zu anderen Personen. Räume sind angemessen zu lüften. Folgen Sie den von der Bundesregierung und den Ländern beschlossenen Leitlinien zur Beschränkung sozialer Kontakte.