Aktuelle RegelungenInformationen zum Coronavirus

21. Oktober 2020

Umsetzung der Corona-Verordnungen an der Universität Heidelberg

Die nachfolgenden Regelungen an der Universität Heidelberg berücksichtigen die Corona-Verordnung Studienbetrieb und Kunst sowie die Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg in ihren jeweils gültigen Fassungen.

Es gilt für die Handlungsfelder der Universität Forschung, Lehre und Wissenstransfer der Grundsatz, dass so viel Präsenz angestrebt wird, wie unter Berücksichtigung der geltenden Hygiene- und Sicherheitsbedingungen möglich und zu verantworten ist. Für das Wintersemester – der Lehrbetrieb beginnt am 2. November 2020 – werden alle Anstrengungen unternommen, so viel Präsenzlehre zu ermöglichen, wie die Abstands- und Hygieneregeln und die räumlichen Gegebenheiten dieses zulassen.

Allgemeine Regelungen

Das Betreten universitärer Einrichtungen ist nur denjenigen Personen erlaubt, bei denen keine der in der Corona-Verordnung Baden-Württemberg definierten Ausschlussgründe, wie z. B. typische Symptome einer Infektion mit dem Coronavirus, vorliegen. Ein Hinweis auf die geltenden Zutritts- und Teilnahmeverbote sollte an sämtlichen Gebäude- und Bereichseingängen angebracht werden (Ausdruck: DIN A5 bis A3). 

Zentrale Maßnahmen gegen die Verbreitung des Coronavirus bleiben die Abstandspflicht von 1,5 Metern, die grundsätzlich für alle Räume, Flächen und Verkehrswege gilt, eine ausreichende Belüftung in den Gebäuden sowie die allgemeinen Hygieneregeln (Desinfektion, Handhygiene usw.).

*Update* Zusätzlich zur Abstandspflicht muss auf allen für den Publikumsverkehr geöffneten Bereichen der Universität sowie in den Hochschulgebäuden auf allen Verkehrswegen und -flächen ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden. Bei Veranstaltungen, auch in angemieteten Räumlichkeiten, gilt die Verpflichtung bis zum Erreichen des Platzes. Bei Lehrveranstaltungen besteht jedoch auch auf dem Sitzplatz eine Maskenpflicht. Hiervon ausgenommen sind die Dozent*innen, solange ein ausreichender Abstand zu den Studierenden gewährleistet ist.

Weiterhin gilt die Handreichung der Arbeitssicherheit der Universität zum Präsenzbetrieb, welche u.a. das Hygienekonzept Corona und die Handlungshilfe Corona einschließt. Die notwendigen Maßnahmen für die jeweiligen Orte und Räumlichkeiten leiten sich somit unverändert von den Gefährdungsbeurteilungen der Einrichtungen ab.

Für die Durchführung von Präsenzveranstaltungen tragen die jeweiligen Veranstaltungsleiter*innen dafür Sorge, dass die Handreichung geltenden Schutzmaßnahmen eingehalten werden.

Zusammenkünfte und Veranstaltungen

Für alle Veranstaltungen muss ein Hygienekonzept erstellt und eine Datenerhebung durchgeführt werden. Dies betrifft unter anderem Lehrveranstaltungen, Praktika und Prüfungen sowie Gremien- und Fachschaftssitzungen und Treffen im Rahmen des Arbeits-, Dienst- oder Geschäftsbetriebs. Die maximale Teilnehmerzahl für Veranstaltungen liegt derzeit bei 100 Teilnehmenden.

*Update* Zufällige Ansammlungen und Zusammenkünfte sind grundsätzlich nur mit bis zu 10 Personen erlaubt.

*Update* Seit dem 19. Oktober 2020 dürfen Hochschulgebäude nur noch zu Zwecken der Hochschulen genutzt werden. Somit sind Vermietungen, bzw. Überlassungen an externe Nutzer nicht möglich.

Datenerhebung

Die Corona-Verordnungen verpflichten die Universität dazu, bei allen Besucher*innen, Nutzer*innen und Teilnehmenden an Veranstaltungen folgende Daten zu erfassen: Vor- und Nachname, Anschrift, Datum und Zeitraum der Anwesenheit, sowie die Telefonnummer. Die Pflicht zur Datenerhebung wurde ausgeweitet u.a. auf das Studierendenportal, sämtliche Beratungsangebote und die Nutzung von reservierungspflichtigen Lern- und Studienarbeitsräumen. Bei Lehrveranstaltungsreihen ist eine Datenerhebung bei jeder einzelnen Veranstaltung und jedem Termin erforderlich.

Diese Dokumentationen dienen der Nachverfolgung möglicher Infektionsketten und müssen vier Wochen lang aufbewahrt und danach datenschutzkonform (z.B. in Datenschutzcontainern) vernichtet werden. Um diese Aufgabe zu erleichtern, wurden Formulare zur Datenerhebung vorbereitet, die von der jeweiligen Einrichtung im (beschreibbaren) ersten Teil ausgefüllt und danach in der erforderlichen Menge ausgedruckt werden können. Individuell ist der zweite Teil dann von den Besucher*innen, Nutzer*innen und Teilnehmenden der jeweiligen Veranstaltung auszufüllen.

*Update* Alternative elektronische Instrumente zur Datenerfassung sind in Vorbereitung und werden voraussichtlich ab Vorlesungsbeginn des Wintersemesters 20/21 zunächst in den zentral verwalteten Hörsälen und Seminarräumen des Neuenheimer Feldes und der Altstadt zur Verfügung stehen.

Eine Datenschutzerklärung ergänzt die Formulare zur Datenerhebung. Es reicht eine Auslage. Zusammenfassend werden diese Regelungen in einer Handreichung zur Datenerhebung sowie zum Zutritts- und Teilnahmeverbot dargestellt.

Weitere wichtige Informationen

Informationen zum Thema Studium und Lehre

Für das Wintersemester – der Lehrbetrieb beginnt am 2. November 2020 – werden alle Anstrengungen unternommen, so viel Präsenzlehre zu ermöglichen, wie die Abstands- und Hygieneregeln und die räumlichen Gegebenheiten dieses zulassen. Die speziellen Regelungen zum Schutz vor einer Infektion im Bereich Studium und Lehre, insbesondere zur Abstandspflicht, des Mund-Nasen-Schutzes und der Datenerhebung, werden in der Corona-Verordnung Studienbetrieb und Kunst konkretisiert. 

Regelungen für die Arbeit im Homeoffice

Aktuell gilt an der Universität Heidelberg eine Sonderregelung zur Arbeit im Homeoffice, namentlich das Instrument der vorübergehenden Heimarbeit. Die jeweiligen Vorgesetzten entscheiden direkt über deren Gewährung, zur Anzeige muss ein Formular an das Personaldezernat übermittelt werden. Bei der Einrichtung der IT Infrastruktur kann das URZ behilflich sein (IT-Support: Tel. +49 6221 54-117). Die vorübergehende Heimarbeit ist jederzeit widerruflich und kann derzeit längstens bis zum 31. Januar 2021 vereinbart werden. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Seite des Personaldezernats.

Konferenzen, Tagungen und größere universitäre Veranstaltungen

Konferenzen, Tagungen und Workshops etc. können nach den Bestimmungen der aktuellen Corona-Landesverordnung unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln, der maximalen Teilnehmerzahl sowie der Zutritts- und Teilnahmeregelungen durchgeführt werden. Dies gilt auch für Antritts- oder Abschiedsvorlesungen und Habilitationsvorträge.

Zentrale Auskunft der Universitätsverwaltung

Neben den bekannten Kommunikationswegen stellt die Universitätsverwaltung für Wissenschaftler*innen und Mitarbeiter*innen das Serviceportal Corona bereit. Hier werden Fragen und Anliegen im Kontext der Corona-Herausforderungen beantwortet oder an die zuständigen internen Ansprechpartner weitergeleitet.

Telefonische Erreichbarkeit:  06221 54-19191
Mo bis Do      8 bis 16 Uhr
Freitag            8 bis 15 Uhr

service.corona@uni-heidelberg.de

Forschungsbetrieb

Es gelten die rechtlichen Rahmenbedingungen rund um Arbeitsschutz und Hygiene sowie die Zutritts- und Teilnahmeregelungen.

Forschungstätigkeiten im Laborbereich

Vom 1. August 2020 an kann bei reinen Forschungstätigkeiten im Laborbereich der Abstand von 1,5 m unterschritten werden, sofern die Forscher in festen Kleingruppen von bis zu 4 Personen arbeiten, ein Mund-Nasen-Schutz getragen wird und in den Räumlichkeiten den Hygieneanforderungen der Corona Verordnung, insbesondere der ausreichenden Belüftung, Rechnung getragen wird. Es gelten die rechtlichen Rahmenbedingungen rund um Arbeitsschutz und Hygiene sowie die Zutritts- und Teilnahmeregelungen. Ausnahmen von der Abstandspflicht sind nicht möglich, wenn das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes aus Gründen des Arbeitsschutzes nicht zulässig ist.

Universitätsbibliothek

Die Universitätsbibliothek in der Altstadt und ihre Zweigstelle Im Neuenheimer Feld sowie die dezentralen Bibliotheken haben ihre Servicebereiche, die Ausleihen und Freihandbereiche geöffnet. Buchbestellungen und die Buchabholung vor Ort sind damit wieder möglich. Die Präsenzbereiche der Universitätsbibliotheken sind unter den geltenden Auflagen geöffnet. Es gelten die Zutritts- und Teilnahmeregelungen sowie die Pflicht zur Datenerhebung.

Alle digitalen Angebote der Universitätsbibliothek stehen wie gewohnt zur Verfügung. Die erweiterten digitalen Angebote werden aufrechterhalten, um Bibliotheksbesuche auf das zwingend erforderliche Maß zu beschränken. Der Dokumentlieferdienst HEDD (Heidelberger Electronic Document Delivery) wird auch weiterhin für Studierende der Universität Heidelberg angeboten. Gleiches gilt für die Bestellung von Büchern aus dem Bestand der Universitätsbibliothek für Mitglieder der Universität mit postalischer Lieferung nach Hause. Zahlreiche Verlage unterstützen die Universität Heidelberg durch die Freischaltung zusätzlicher oder bisher nicht lizenzierter Inhalte während der Coronavirus-Pandemie.

Universitätsarchiv

Der Lesesaal des Universitätsarchivs kann mit Einschränkungen wieder genutzt werden. Maximal drei Personen dürfen nach vorheriger Anmeldung im Lesesaal arbeiten. Es gelten die Zutritts- und Teilnahmeregelungen sowie die Pflicht zur Datenerhebung.

Digitale Dienste

Das Universitätsrechenzentrum hat die derzeit verfügbaren digitalen Dienste auf einer Webseite zusammengestellt, die kontinuierlich um weitere Angebote ergänzt wird.

Dienstreisen

Dienstreisen innerhalb Deutschlands sind möglich. Grundsätzlich ist jedoch zu prüfen, ob Reisen vorschoben oder durch digitale Formate und Veranstaltungen ersetzt werden können. Die Einrichtungen entscheiden selbstständig, ob eine Dienstreise genehmigt wird. Rechtliche Regelungen vor Ort und auf der Dienstreise müssen beachtet werden. Werden Hochschulveranstaltungen – gleich welcher Art – außerhalb der Hochschule durchführt, gelten die Hygiene- und Abstandsregeln der aktuellen Corona-Verordnung Baden-Württemberg, es sei denn vor Ort gibt es strengere Anforderungen, dann gelten diese.

Dienstreisen ins Ausland werden in der Regel nur für jene Länder genehmigt, für die keine Reisewarnung des Auswärtigen Amtes vorliegt. In diesen Fällen gelten die vorgenannten Regelungen für Inlandsreisen entsprechend. Dies gilt für Studierende, Doktorand*innen, Mitarbeiter*innen und Wissenschaftler*innen ebenso wie für Gastwissenschaftler*innen.

Rückkehr aus dem Ausland

Für die Ein- bzw. Rückreise in die Bundesrepublik Deutschland gilt die Verordnung des Sozialministeriums zu Quarantänemaßnahmen in der jeweils geltenden Fassung.

Für Beschäftigte, die sich aufgrund der Verordnung in häusliche Quarantäne begeben müssen, erfolgt durch die/den Vorgesetze/n eine Mitteilung an das Dezernat Personal über die behördlich angeordnete Quarantäne sowie den anschließenden Dienstantritt.

Verdachtsfall und Verhaltensempfehlungen

Was ist zu tun bei einem Verdacht, sich mit dem Coronavirus infiziert zu haben?

Die Frage, ob ein Verdachtsfall vorliegt und ein Test auf eine Infektion mit dem Coronavirus durchgeführt werden sollte, ist mit dem Gesundheitsamt des Rhein-Neckar-Kreises zu klären. Es wird dringend davon abgeraten, ohne entsprechende Vorabsprache in die Praxis oder Notfallambulanz zu kommen. Unter der Telefonnummer 06221 522-1881 werden in diesem Zusammenhang Antworten und Hinweise zu Themen wie Symptome und Inkubationszeit gegeben oder zur Frage, wie man sich vor einer Ansteckung schützen kann. Das Telefon ist täglich von 7.30 Uhr bis 19.00 Uhr erreichbar. Kontakt per E-Mail ist möglich unter der Adresse impfen @ rhein-neckar-kreis.de. Ab 21 Uhr wenden sich Erwachsene telefonisch an die neue Infektionsambulanz unter der Telefonnummer 06221 56-8626. Für Kinder und Jugendliche ist die Notfallambulanz der Kinder- und Jugendmedizin zuständig. Sie ist über die Telefonnummer 06221 56-4823 erreichbar.

Was kann jeder Einzelne tun?

Alle Mitglieder der Universität Heidelberg sind aufgerufen, die Hygienemaßnahmen, wie sie zum Beispiel von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung für die Bildungsreinrichtungen vorgegeben werden, zu befolgen. Bitte achten Sie im Sinne eines vorbeugenden Gesundheitsschutzes auf gute Händehygiene sowie auf die Husten- und Nies-Etikette und halten Sie Abstand zu anderen Personen. Räume sind angemessen zu lüften. Folgen Sie den von der Bundesregierung und den Ländern beschlossenen Leitlinien zur Beschränkung sozialer Kontakte.