Aktuelle RegelungenInformationen zum Coronavirus

16. Februar 2021

Umsetzung der Corona-Verordnungen an der Universität Heidelberg

Die nachfolgenden Regelungen an der Universität Heidelberg berücksichtigen die Corona-Verordnung Studienbetrieb sowie die Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg zum Schutz gegen die Ausbreitung des Virus SARS-CoV-2 in ihren jeweils gültigen Fassungen.

Seit dem 1. November geben die Corona-Verordnungen vor, dass der Präsenz-Studienbetrieb der Universität, inkl. Prüfungen, ausgesetzt ist und auf Online-Lehrformate umgestellt wird. Die Universität Heidelberg wird diese Regelung bis zum Ende der Vorlesungszeit des Wintersemesters fortführen.

Allgemeine Regelungen

Das Betreten universitärer Einrichtungen ist nur denjenigen Personen erlaubt, bei denen keine der in der Corona-Verordnung Baden-Württemberg definierten Ausschlussgründe, wie z. B. typische Symptome einer Infektion mit dem Coronavirus, vorliegen. Ein Hinweis auf die geltenden Zutritts- und Teilnahmeverbote sollte an sämtlichen Gebäude- und Bereichseingängen angebracht werden (Ausdruck: DIN A5 bis A3). 

Abstand: Zentrale Maßnahmen gegen die Verbreitung des Coronavirus bleiben die Abstandspflicht von 1,5 Metern, die grundsätzlich für alle Räume, Flächen und Verkehrswege gilt, eine ausreichende Belüftung in den Gebäuden sowie die allgemeinen Hygieneregeln (Desinfektion, Handhygiene usw.).

Maskenpflicht: Ab sofort muss in Hochschulgebäuden, in deren Zugangsbereichen sowie in allen Präsenzveranstaltungen des Studienbetriebs eine medizinische Maske getragen werden. Alltagsmasken bzw. ein vergleichbarer Mund-Nasen-Schutz sind hier nicht mehr zulässig. Auf das Tragen einer medizinischen Maske am Arbeitsplatz können Beschäftigte nur dann verzichten, wenn der Raum alleine genutzt wird oder dieser auf Grundlage einer Corona-Gefährdungsbeurteilung für eine entsprechende Mehrfachbelegung zugelassen ist.

Personen, die nachweislich aus medizinischen Gründen von der Maskenpflicht befreit sind und dies durch ein Attest belegen, können unter der Voraussetzung der Einhaltung entsprechender Schutzmaßnahmen, wie beispielsweise eine erhöhte Raumlüftung, vergrößerte Abstände zwischen den betreffenden Sitzplätzen und die Zuweisung von Randplätzen, dennoch die Gebäude der Universität betreten und an Veranstaltungen teilnehmen. Je nach situativer und räumlicher Gegebenheit sind diese Maßnahmen mit der Abteilung Arbeitsschutz abzustimmen.

Weiterhin gilt die Handreichung der Arbeitssicherheit der Universität zum Präsenzbetrieb, welche u.a. das Hygienekonzept Corona und die Handlungshilfe Corona einschließt. Die notwendigen Maßnahmen für die jeweiligen Orte und Räumlichkeiten leiten sich somit unverändert von den Gefährdungsbeurteilungen der Einrichtungen ab. Diese müssen regelmäßig geprüft, aktualisiert und – beispielsweise hinsichtlich Lüftungsmaßnahmen –  ergänzt werden. Grundsätzlich empfiehlt sich, in Räumen ohne automatische Lüftung die Fenster alle 15 Minuten für jeweils 5 Minuten zu öffnen, idealerweise mit zusätzlicher Querlüftung. Für Rückfragen steht die Abteilung Arbeitssicherheit zur Verfügung.

Für die Durchführung von Präsenzveranstaltungen tragen die jeweiligen Veranstaltungsleiter*innen dafür Sorge, dass die geltenden Schutzmaßnahmen eingehalten werden. Im Falle der Nachverfolgung einer Infektion kann gegebenenfalls hierfür eine kurzfristige Bestätigung zur Vorlage beim Gesundheitsamt erforderlich sein.

Studium und Lehre

Der Präsenz-Studienbetrieb der Universität, inkl. Prüfungen, bleibt bis zum Ende des Wintersemesters 2020/2021 ausgesetzt. Ist eine Lehrveranstaltung zwingend erforderlich, um eine erfolgreichen und ordnungsgemäßen Studienverlauf im Wintersemester sicherzustellen, und zugleich nicht durch den Einsatz elektronischer Informations- und Kommunikationstechnologie oder andere Fernlehrformate ersetzbar, so kann für die folgenden Formate bis auf Weiteres eine Ausnahmegenehmigung beantragt werden, die laut Corona-Verordnung vom Rektorat erteilt werden muss: 

  1. Praxisveranstaltungen, insbesondere die spezielle Labor- bzw. Arbeitsräume, einschließlich Sportstätten, an den Hochschulen erfordern, insbesondere Laborpraktika, praktische Ausbildungsanteile mit Patientenkontakt unter Einhaltung der Vorgaben der Klinika und Lehrkrankenhäuser, Präparierkurse, sowie Veranstaltungen mit überwiegend praktischen und künstlerischen Unterrichtsanteilen
  2. Prüfungen, insbesondere Abschlussprüfungen

Die Verantwortlichen bestätigen bei Antragsstellung das zwingende Erfordernis einer Präsenzveranstaltung sowie das Vorliegen eines entsprechenden Hygienekonzeptes bzw. einer Gefährdungsbeurteilung Corona inkl. Lüftungskonzept. Zur Antragstellung werden Formulare zur Verfügung gestellt. Für Veranstaltungsreihen kann eine Übersicht als Anlage einem einzelnen Antrag beigefügt werden.

*Update* Für genehmigte Lehrveranstaltungen und Prüfungen in Präsenz bietet die Ruperto Carola in der Corona-Pandemie künftig eine weitere Maßnahme an. Neben Hygienekonzept und Abstandsregelungen kommt ein Corona-Gurgeltest zum Einsatz, der am Zentrum für Molekulare Biologie der Universität Heidelberg (ZMBH) entwickelt wurde. Damit sollen die Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Virus und möglicher neuer Mutanten unterstützt werden um auch asymptomatische Träger des Virus und Personen, die noch keine Symptome entwickelt haben, zu ermitteln und mögliche Infektionsketten früh zu unterbrechen. Die benötigte Anzahl an Testkits kann auf dem Antragsformular für die Durchführung einer Veranstaltung oder Prüfung vermerkt und angefordert werden. Die Teilnahme am Test, der im Rahmen einer Studie durchgeführt wird, ist freiwillig.

In jeglichen Veranstaltungen der Lehre, auch im Labor, besteht grundsätzlich die Verpflichtung, einen Mindestabstand zu anderen Personen von 1,5 m einzuhalten. Ausnahmen können nur zugelassen werden, wenn die Unterschreitung des Mindestabstands aus besonderen Gründen erforderlich ist oder durch andere Schutzmaßnahmen ein ausreichender Infektionsschutz gewährleistet ist. Eine geplante Unterschreitung des Mindestabstandes ist bei der Beantragung einer Ausnahmegenehmigung für Präsenzveranstaltungen anzugeben und zu begründen.

Der Zugang zu Lernplätzen kann nur noch nach Voranmeldung erfolgen. 

Für alle Präsenzveranstaltungen gilt die Maskenpflicht, während der Lehrveranstaltungen auch für die Dozenten. Ebenfalls besteht die Maskenpflicht bei Präsenzveranstaltungen im Freien, mit Ausnahme von Sportübungen in den Sportstätten.

Zugang zu Hochschulgebäuden

Gebäude und Einrichtungen der Universität sind derzeit nur für Mitglieder und Angehörige der Universität sowie folgende Personengruppen zugänglich:

  • Wissenschaftliche oder akademische Kooperationspartner von Universitätsmitgliedern
  • Patienten sowie Probanden wissenschaftlicher Studien
  • Angehörige und Gastforschende von Partnereinrichtungen
  • Zur Aufrechterhaltung des Universitätsbetriebs erforderliche Dienstleister
  • Beschäftigte des Universitätsklinikums, des Universitätsbauamtes sowie des Studierendenwerks 
  • Mieter der Universität, um zu den von ihnen angemieteten Räumen zu gelangen
  • Lieferanten und oder Auftragnehmer von Universität, Universitätsbauamt, Universitätsklinikum oder Mietern der Universität
  • Bewerberinnen und Bewerber im Zusammenhang mit Vorstellungsgesprächen
  • Externe Mitglieder von Hochschulgremien zu Sitzungen
  • Beschäftigte anderer Behörden (beispielsweise MWK, Rechnungshof, Unfallkasse, Regierungspräsidium, Stadt Heidelberg etc.) im Zusammenhang mit deren dienstlichen Aufgaben
  • Förmlich eingeladene Gäste der Universität
  • Beschäftigte und geladene Gäste der Verfassten Studierendenschaft
  • Angehörige und Mitglieder anderer Einrichtungen zu dienstlichen oder Studien- Zwecken

*Update* Der Botanische Garten und die Sportanlagen sind bis einschließlich 7. März für den Publikumsverkehr geschlossen.

Seit dem 19. Oktober 2020 dürfen Hochschulgebäude in der Regel nur noch zu Zwecken der Hochschulen genutzt werden. Überlassungen an externe Nutzer sind nur mit Genehmigung des Rektorats möglich.

Zusammenkünfte und Veranstaltungen

Bis einschließlich 7. März sind mit Ausnahme notwendiger Gremiensitzungen sämtliche Veranstaltungen untersagt. Zufällige Ansammlungen und Zusammenkünfte sind in der Öffentlichkeit nur zur Aufrechterhaltung des Dienstbetriebs, der öffentlichen Sicherheit und Ordnung oder der sozialen Fürsorge gestattet.

Für alle Veranstaltungen muss ein Hygienekonzept erstellt und eine Datenerhebung durchgeführt werden. Dies betrifft unter anderem genehmigte Lehrveranstaltungen, Praktika und Prüfungen sowie Gremien- und Fachschaftssitzungen und Treffen im Rahmen des Arbeits-, Dienst- oder Geschäftsbetriebs.

Datenerhebung

Die Corona-Verordnungen verpflichten die Universität dazu, bei allen Besucher*innen, Nutzer*innen und Teilnehmenden an Veranstaltungen folgende Daten zu erfassen: Vor- und Nachname, Anschrift, Datum und Zeitraum der Anwesenheit, sowie die Telefonnummer. Die Pflicht zur Datenerhebung gilt bei allen Veranstaltungen, insbesondere Lehr-, Prüfungs- und Zulassungsveranstaltungen, Nutzung von Bibliotheken oder anderen Einrichtungen der Universität mit Studienbetrieb, Nutzung von reservierungspflichtigen Übungs-, Lern- und Arbeitsräumen nach Voranmeldung, Verpflegungs- und Versorgungseinrichtungen mit Besucherverkehr sowie im Studierendenportal und anderen Beratungs- und Verwaltungseinrichtungen mit Besucherverkehr. Bei Lehrveranstaltungsreihen ist eine Datenerhebung bei jeder einzelnen Veranstaltung und jedem Termin erforderlich. Diese Dokumentationen dienen der Nachverfolgung möglicher Infektionsketten und müssen vier Wochen lang aufbewahrt und danach datenschutzkonform (z.B. in Datenschutzcontainern oder durch Löschung) vernichtet werden.

Die Kontaktdatenerfassung wird wo immer möglich elektronisch durch Scannen eines QR-Codes beim Betreten der Räumlichkeit durchgeführt. Jede Person, die im Rahmen einer Veranstaltung einen Raum mit elektronischer Kontaktdatenerfassung betritt, ist dazu verpflichtet, mit einem selbst mitgebrachten elektronischen Gerät mit Scan-Funktion, wie z.B. einem Smartphone, den QR-Code einzuscannen und ihre oben genannten Kontaktdaten in die entsprechenden Eingabefelder einzugeben. Eine zusätzliche papierbasierte Datenerfassung erfolgt in diesen Räumen nicht. In zentral organisierten Räumen mit fester Bestuhlung erfolgt die Datenerhebung durch Scannen des auf dem jeweiligen Sitzplatz angebrachten QR-Codes. Weitere Verfahren zur elektronischen Datenerhebung sind in Vorbereitung.

Nur wenn eine elektronische Kontaktdatenerfassung aus besonderen Gründen nicht möglich ist, wird auf eine papierbasierte Datenerfassung zurückgegriffen. Hierzu wurden Formulare zur Datenerhebung vorbereitet, die von der jeweiligen Einrichtung im (beschreibbaren) ersten Teil ausgefüllt und danach in der erforderlichen Menge ausgedruckt werden können. Individuell ist der zweite Teil dann von den Besucher*innen, Nutzer*innen und Teilnehmenden der jeweiligen Veranstaltung auszufüllen.

Eine Datenschutzerklärung ergänzt die in Papierform bereitgestellten Formulare zur Datenerhebung und muss in dieser Konstellation ebenfalls ausgelegt werden. Bei einer elektronischen Erfassung steht diese Datenschutzerklärung online über die Erfassungsoberfläche zur Verfügung. Zusammenfassend werden diese Regelungen in einer Handreichung zur Datenerhebung sowie zum Zutritts- und Teilnahmeverbot dargestellt.

Nachverfolgung von Infektionen

*Update* Ein neues Covid-19-Testverfahren wurde am Zentrum für Molekulare Biologie der Universität Heidelberg (ZMBH) entwickelt. Es basiert auf einer Gurgelprobe mit einer Kochsalzlösung und einem Nachweis der viralen SARS-CoV-2 RNA. Dabei können Personen häufig schon ca. zwei bis drei Tage nach erfolgter Ansteckung identifiziert werden, bevor sie wirklich infektiös werden, zudem lässt sich das Virus noch lange nach der Infektion nachweisen. Dadurch eignet sich der Test, der im Rahmen einer Studie durchgeführt wird, besonders gut, um Infektionsketten aufzudecken und so die Verbreitung des Virus zu stoppen. Die Teilnahme am Test ist freiwillig.

Werden von Seiten des Gesundheitsamtes Informationen zur Nachverfolgung von Infektionen angefordert, so koordiniert die Universität von zentraler Seite eine Zusammenstellung der erforderlichen Kontaktdaten und räumlichen Kontaktsituationen. Hierfür stehen die Einrichtungen und Fakultäten unterstützend für kurzfristige Rückfragen und Weiterleitung von Kontaktinformationen zur Verfügung. Betroffene Kontaktpersonen werden durch das Gesundheitsamt informiert. Bei Kontaktpersonen der RKI-Kategorie II kann dies auch direkt durch eine zentrale Stelle der Universität erfolgen. 

Das Führen und – im Falle einer Infektion – freiwillige Bereitstellen von „persönlichen Kontakttagebüchern“ erleichtert eine Kontaktnachverfolgung. Zudem empfiehlt die Universität die Nutzung der Corona-Warn-App der Bundesregierung.

Weitere wichtige Informationen

Regelungen für die Arbeit im Homeoffice

Mit Blick auf die aktuellen Entwicklungen rund um Corona werden die jeweiligen Einrichtungsleitungen angehalten, für Ihre Verantwortungsbereiche zu prüfen, ob und in welcher Form die Möglichkeit der Vorübergehenden Heimarbeit möglich und sinnvoll ist. Die jeweiligen Vorgesetzten entscheiden direkt über deren Gewährung, zur Anzeige muss ein Formular an das Personaldezernat übermittelt werden. Bei der Einrichtung der IT Infrastruktur kann das URZ behilflich sein (IT-Support: Tel. +49 6221 54-117). Die vorübergehende Heimarbeit ist jederzeit widerruflich und kann derzeit längstens bis zum 31. März 2021 vereinbart werden. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Seite des Personaldezernats.

Konferenzen, Tagungen und größere universitäre Veranstaltungen

Bis einschließlich 7. März sind mit Ausnahme notwendiger Gremiensitzungen sämtliche Veranstaltungen untersagt. 

Zentrale Auskunft der Universitätsverwaltung

Neben den bekannten Kommunikationswegen stellt die Universitätsverwaltung für Wissenschaftler*innen und Mitarbeiter*innen das Serviceportal Corona bereit. Hier werden Fragen und Anliegen im Kontext der Corona-Herausforderungen beantwortet oder an die zuständigen internen Ansprechpartner weitergeleitet.

Telefonische Erreichbarkeit:  06221 54-19191
Mo bis Do      8 bis 16 Uhr
Freitag            8 bis 15 Uhr
service.corona@uni-heidelberg.de

Forschungsbetrieb

Es gelten die rechtlichen Rahmenbedingungen rund um Arbeitsschutz und Hygiene sowie die Zutritts- und Teilnahmeregelungen.

Forschungstätigkeiten im Laborbereich

Seit 1. August 2020 kann bei reinen Forschungstätigkeiten im Laborbereich der Abstand von 1,5 m unterschritten werden, sofern die Forscher in festen Kleingruppen von bis zu 4 Personen arbeiten, ein Mund-Nasen-Schutz getragen wird und in den Räumlichkeiten den Hygieneanforderungen der Corona Verordnung, insbesondere der ausreichenden Belüftung, Rechnung getragen wird. Es gelten die rechtlichen Rahmenbedingungen rund um Arbeitsschutz und Hygiene sowie die Zutritts- und Teilnahmeregelungen. Ausnahmen von der Abstandspflicht sind nicht möglich, wenn das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes aus Gründen des Arbeitsschutzes nicht zulässig ist.

Universitätsbibliothek

Die Universitätsbibliothek muss bis einschließlich 7. März für den Publikumsverkehr geschlossen werden. Die Abholung/Rückgabe vorbestellter Medien ist unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln der aktuellen Corona-Verordnung möglich. Die Ausleihen beider Standorte – Altstadt und Im Neuenheimer Feld – sind hierfür von Montag bis Freitag jeweils von 10-18 Uhr geöffnet.

Alle digitalen Angebote der Universitätsbibliothek stehen wie gewohnt zur Verfügung. Die erweiterten digitalen Angebote werden aufrechterhalten, um Bibliotheksbesuche auf das zwingend erforderliche Maß zu beschränken. Der Dokumentlieferdienst HEDD (Heidelberger Electronic Document Delivery) wird auch weiterhin für Studierende der Universität Heidelberg angeboten. Gleiches gilt für die Bestellung von Büchern aus dem Bestand der Universitätsbibliothek für Mitglieder der Universität mit postalischer Lieferung nach Hause. Zahlreiche Verlage unterstützen die Universität Heidelberg durch die Freischaltung zusätzlicher oder bisher nicht lizenzierter Inhalte während der Coronavirus-Pandemie.

Universitätsarchiv

Das Universitätsarchiv muss ebenfalls bis einschließlich 7. März für den Publikumsverkehr geschlossen werden.  Die Abholung/Rückgabe vorbestellter Medien ist unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln der aktuellen Corona-Verordnung möglich.

Digitale Dienste

Das Universitätsrechenzentrum hat die derzeit verfügbaren digitalen Dienste auf einer Webseite zusammengestellt, die kontinuierlich um weitere Angebote ergänzt wird.

Dienstreisen

Dienstreisen innerhalb Deutschlands sind möglich. Grundsätzlich ist jedoch zu prüfen, ob Reisen verschoben oder durch digitale Formate und Veranstaltungen ersetzt werden können. Die Einrichtungen entscheiden selbstständig, ob eine Dienstreise genehmigt wird. Rechtliche Regelungen vor Ort und auf der Dienstreise müssen beachtet werden. Werden Hochschulveranstaltungen – gleich welcher Art – außerhalb der Hochschule durchgeführt, gelten die Hygiene- und Abstandsregeln der aktuellen Corona-Verordnung Baden-Württemberg, es sei denn vor Ort gibt es strengere Anforderungen, dann gelten diese.

Dienstreisen ins Ausland werden in der Regel nur für jene Länder genehmigt, für die keine Reisewarnung des Auswärtigen Amtes vorliegt. In diesen Fällen gelten die vorgenannten Regelungen für Inlandsreisen entsprechend. Dies gilt für Studierende, Doktorand*innen, Mitarbeiter*innen und Wissenschaftler*innen ebenso wie für Gastwissenschaftler*innen.

Rückkehr aus dem Ausland

Für die Ein- bzw. Rückreise in die Bundesrepublik Deutschland gilt die Verordnung des Sozialministeriums zu Quarantänemaßnahmen in der jeweils geltenden Fassung.

Für Beschäftigte, die sich aufgrund der Verordnung in häusliche Quarantäne begeben müssen, erfolgt durch die/den Vorgesetze/n eine Mitteilung an das Dezernat Personal über die behördlich angeordnete Quarantäne sowie den anschließenden Dienstantritt.

Verdachtsfall und Verhaltensempfehlungen

Was ist zu tun, wenn ein Mitglied der Universität typische Corona-Symptome aufweist, positiv getestet oder als Kontaktperson eingestuft wurde?

Die Universität hat hierfür Handlungsempfehlungen für Mitarbeiter*innen, Vorgesetzte und Führungskräfte, Studierende und Dozenten erarbeitet. Im Falle einer Infektion innerhalb der Universität steht zudem den Betroffenen ein zentrales Team zur Beratung und Unterstützung zur Verfügung.

Die Frage, ob ein Verdachtsfall vorliegt und ein Test auf eine Infektion mit dem Coronavirus durchgeführt werden sollte, ist mit dem Gesundheitsamt des Rhein-Neckar-Kreises zu klären. Bei einer ersten Selbsteinschätzung des Infektionsrisikos hilft das entsprechende Merkblatt des Gesundheitsamtes. Es wird dringend davon abgeraten, ohne entsprechende Vorabsprache in die Praxis oder Notfallambulanz zu kommen. Unter der Telefonnummer 06221 522-1881 werden in diesem Zusammenhang Antworten und Hinweise zu Themen wie Symptome und Inkubationszeit gegeben oder zur Frage, wie man sich vor einer Ansteckung schützen kann. Das Telefon ist werktags von 7.30 Uhr bis 18.00 Uhr Uhr und am Wochenende von 9:00 Uhr bis 16:00 Uhr erreichbar. Kontakt per E-Mail ist möglich unter der Adresse impfen @ rhein-neckar-kreis.de. Außerhalb der genannten Zeiten wenden sich Erwachsene telefonisch an die Infektionsambulanz unter der Telefonnummer 06221 56-8626. Für Kinder und Jugendliche ist die Notfallambulanz der Kinder- und Jugendmedizin zuständig. Sie ist über die Telefonnummer 06221 56-4823 erreichbar.

*Update* Darüber hinaus haben Studierende und Mitarbeiter*innen der Universität Heidelberg jetzt die Möglichkeit, sich im Rahmen einer Studie regelmäßig auf SARS-CoV-2 testen zu lassen. Ein neues Covid-19-Testverfahren wurde am Zentrum für Molekulare Biologie der Universität Heidelberg (ZMBH entwickelt. Es basiert auf einer Gurgelprobe mit einer Kochsalzlösung und einem Nachweis der viralen SARS-CoV-2 RNA. Mit dem Test können Infektionen erkannt werden, bevor Symptome auftreten. Die Teilnahme am Test ist freiwillig. 

Was kann jeder Einzelne tun?

Alle Mitglieder der Universität Heidelberg sind aufgerufen, die Hygienemaßnahmen, wie sie zum Beispiel von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung für die Bildungsreinrichtungen vorgegeben werden, zu befolgen. Bitte achten Sie im Sinne eines vorbeugenden Gesundheitsschutzes auf gute Händehygiene sowie auf die Husten- und Nies-Etikette und halten Sie Abstand zu anderen Personen. Räume sind angemessen zu lüften. Folgen Sie den von der Bundesregierung und den Ländern beschlossenen Leitlinien zur Beschränkung sozialer Kontakte.