Aktuelle RegelungenInformationen zum Coronavirus

3. September 2021

Umsetzung der Corona-Verordnungen an der Universität Heidelberg

Die nachfolgenden Regelungen an der Universität Heidelberg berücksichtigen die Corona-Verordnung Studienbetrieb sowie die Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg zum Schutz gegen die Ausbreitung des Virus SARS-CoV-2 in ihren jeweils gültigen Fassungen.

*Update* Mit der aktuellen Corona-VO Studienbetrieb schafft das Land Baden-Württemberg für seine Hochschulen verlässliche Rahmenbedingungen, damit das Wintersemester auf Basis der 3G – geimpft, genesen oder getestet – in Präsenz stattfinden kann. Die Verordnung gilt seit Dienstag, 24. August 2021. Die Universität Heidelberg wird daher so viele Veranstaltungen wie möglich in Präsenz anbieten, aber gleichzeitig auch Online-Lehrformate bis auf Weiteres fortführen.

Corona-Schutzimpfung

*Update* Der entscheidende Schlüssel für ein Wintersemester in Präsenz ist eine möglichst hohe Impfquote. Die Universität bietet Ihren Mitarbeiter*innen die Möglichkeit einer Coronaschutzimpfung über den Betriebsärztlichen Dienst. Neben der Schutzimpfung in einer der Hausarztpraxen können Studierende auch das Angebot des Impfzentrums Rhein-Neckar wahrnehmen, das an jedem Tag der Woche von 8-20 Uhr Schutzimpfungen ohne vorherige Terminvereinbarung durchführt. Zudem gibt es immer wieder dezentrale Aktionen von mobilen Impfteams in Heidelberg und Umgebung.

Allgemeine Regelungen

Abstand: Zentrale Maßnahmen gegen die Verbreitung des Coronavirus bleiben die Abstandspflicht von 1,5 Metern, die grundsätzlich für alle Räume, Flächen und Verkehrswege gilt, eine ausreichende Belüftung in den Gebäuden sowie die allgemeinen Hygieneregeln (Desinfektion, Handhygiene usw.).

*Update* 3G-Pflicht: Für die Teilnahme an Präsenzveranstaltungen des Studienbetriebs gilt grundsätzlich die sogenannte 3G-Pflicht (getestet, geimpft, genesen) für alle Teilnehmenden und an der Veranstaltung Mitwirkenden. Diese umfasst die Vorlagepflicht von tagesaktuellen negativen Test-, Impf- oder Genesenennachweisen. Zusätzlich liegt eine 3G-Pflicht für weitere Kategorien an Präsenzveranstaltungen wie z.B. Kultur-, Vortrags- und Informationsveranstaltungen vor. Die detaillierten Regelungen werden zeitnah an dieser Stelle veröffentlicht. 

Maskenpflicht: In den Hochschulgebäuden und auf den Freiflächen, sofern ein Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen nicht zuverlässig eingehalten werden kann, muss – bis auf die unter „Studium und Lehre“ genannten Ausnahmen – mindestens eine medizinische Maske getragen werden. Auf das Tragen einer medizinischen Maske am Arbeitsplatz können Beschäftigte nur dann verzichten, wenn der Raum alleine genutzt wird oder dieser auf Grundlage einer Corona-Gefährdungsbeurteilung für eine entsprechende Mehrfachbelegung zugelassen ist. Bei Veranstaltungen des Studienbetriebs, internen Dienstbesprechungen und Gremiensitzungen kann die Maske am Platz abgenommen werden, sofern der Abstand zu weiteren Personen sicher eingehalten werden kann. Auch Vortragende müssen während ihres Vortrages keine Maske tragen, solange ein ausreichender Sicherheitsabstand zu den Zuhörern gewährleistet ist.

Personen, die nachweislich aus medizinischen Gründen von der Maskenpflicht befreit sind und dies durch ein Attest belegen, können unter der Voraussetzung der Einhaltung entsprechender Schutzmaßnahmen, wie beispielsweise eine erhöhte Raumlüftung, vergrößerte Abstände zwischen den betreffenden Sitzplätzen und die Zuweisung von Randplätzen, dennoch die Gebäude der Universität betreten und an Veranstaltungen teilnehmen. Je nach situativer und räumlicher Gegebenheit sind diese Maßnahmen mit der Abteilung Arbeitsschutz abzustimmen.

Weiterhin gilt die Handreichung der Arbeitssicherheit der Universität zum Präsenzbetrieb, welche u.a. das Hygienekonzept Corona und die Handlungshilfe Corona einschließt. Die notwendigen Maßnahmen für die jeweiligen Orte und Räumlichkeiten leiten sich somit unverändert von den Gefährdungsbeurteilungen der Einrichtungen ab. Diese müssen regelmäßig geprüft, aktualisiert und – beispielsweise hinsichtlich Lüftungsmaßnahmen –  ergänzt werden. Grundsätzlich empfiehlt sich, in Räumen ohne automatische Lüftung die Fenster alle 15 Minuten für jeweils 5 Minuten zu öffnen, idealerweise mit zusätzlicher Querlüftung. Für Rückfragen steht die Abteilung Arbeitssicherheit zur Verfügung.

Für die Durchführung von Präsenzveranstaltungen tragen die jeweiligen Veranstaltungsleiter*innen dafür Sorge, dass die geltenden Schutzmaßnahmen eingehalten werden. Im Falle der Nachverfolgung einer Infektion kann gegebenenfalls hierfür eine kurzfristige Bestätigung zur Vorlage beim Gesundheitsamt erforderlich sein.

Studium und Lehre

Vor dem Hintergrund der geltenden 3G-Pflicht besteht während der Präsenzveranstaltungen des Studienbetriebes besteht keine Maskenpflicht mehr, solange ein Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen zuverlässig eingehalten werden kann. Für Prüfungen in Präsenz wurde darüber hinaus die Maskenpflicht am Platz generell aufgehoben. Auch Vortragende, Dozierende oder Studierende müssen während ihres Vortrages keine Maske tragen, solange ein ausreichender Sicherheitsabstand zu den Zuhörern gewährleistet ist. Darüber hinaus besteht keine Maskenpflicht bei der Sportausübung.

Der Präsenz-Studienbetrieb der Universität, inkl. Prüfungen, bleibt weiterhin eingeschränkt. Die folgenden zwingend notwendigen Veranstaltungstypen können genehmigt werden, um einen erfolgreichen und ordnungsgemäßen Studienverlauf sicherzustellen:

  1. Praxisveranstaltungen, insbesondere die spezielle Labor- bzw. Arbeitsräume, einschließlich Sportstätten, an den Hochschulen erfordern, insbesondere Laborpraktika, praktische Ausbildungsanteile mit Patientenkontakt unter Einhaltung der Vorgaben der Klinika und Lehrkrankenhäuser, Präparierkurse, sowie Veranstaltungen mit überwiegend praktischen und künstlerischen Unterrichtsanteilen
  2. Prüfungen, insbesondere Abschlussprüfungen
  3. Zugangs- und Zulassungsverfahren
  4. Ausgewählte Veranstaltungen für Studienanfänger*innen
  5. Veranstaltungen, die im letzten Studienjahr vorgesehen sind und unmittelbar auf die Vorbereitung des Abschlusses abzielen (z.B. Abschlusskolloquien und Prüfungsvorbereitungskurse)

Die Verantwortlichen bestätigen bei Antragsstellung das Vorliegen der betreffenden Voraussetzungen sowie eines entsprechenden Hygienekonzeptes bzw. einer Gefährdungsbeurteilung Corona inkl. Lüftungskonzept bei Veranstaltungen in Innenräumen.Veranstaltungen, bei denen der Mindestabstand unterschritten werden soll, werden ebenfalls, zunächst über entsprechende Anpassungen, mittels des Formulars für Praxisveranstaltungen beantragt. Hierbei ist unter anderem anzugeben, wie die Vorlage der erforderlichen Testbescheinigungen oder alternativen Nachweisen und ggf. die Testabnahme vor Ort kontrolliert wird. Für Veranstaltungsreihen kann eine Übersicht als Anlage einem einzelnen Antrag beigefügt werden.

Für Lehrveranstaltungen und Prüfungen in Präsenz bietet die Ruperto Carola neben Hygienekonzepten den Studierenden Antigen-Schnelltests an. Damit sollen die Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Virus und möglicher neuer Mutanten unterstützt werden, um auch asymptomatische Träger des Virus und Personen, die noch keine Symptome entwickelt haben, zu ermitteln und mögliche Infektionsketten früh zu unterbrechen. Die benötigte Anzahl an Testkits kann auf dem Antragsformular für die Durchführung einer Veranstaltung oder Prüfung vermerkt und angefordert werden.

*Update* Der Zugang zu Lernplätzen, sowohl in Innenräumen als auch im Freien, kann weiterhin nur nach Voranmeldung, unter Einhaltung der 3G-Pflicht und unter Sicherstellung der Abstandsregel erfolgen. In Außenbereichen ist hierbei jedoch das Tragen einer Maske nicht mehr erforderlich.

Zugang zu Hochschulgebäuden

Gebäude der Universität sind für alle ihre Mitglieder und Angehörigen, insbesondere für Studierende geöffnet. Zusätzlich ist der Zutritt folgenden Personengruppen gestattet:

  • Wissenschaftliche oder akademische Kooperationspartner von Universitätsmitgliedern
  • Patienten sowie Probanden wissenschaftlicher Studien
  • Angehörige und Gastforschende von Partnereinrichtungen
  • Zur Aufrechterhaltung des Universitätsbetriebs erforderliche Dienstleister
  • Beschäftigte des Universitätsklinikums, des Universitätsbauamtes sowie des Studierendenwerks 
  • Mieter der Universität, um zu den von ihnen angemieteten Räumen zu gelangen
  • Lieferanten und oder Auftragnehmer von Universität, Universitätsbauamt, Universitätsklinikum oder Mietern der Universität
  • Bewerberinnen und Bewerber im Zusammenhang mit Vorstellungsgesprächen
  • Externe Mitglieder von Hochschulgremien zu Sitzungen
  • Beschäftigte anderer Behörden (beispielsweise MWK, Rechnungshof, Unfallkasse, Regierungspräsidium, Stadt Heidelberg etc.) im Zusammenhang mit deren dienstlichen Aufgaben
  • Förmlich eingeladene Gäste der Universität
  • Beschäftigte und geladene Gäste der Verfassten Studierendenschaft
  • Angehörige und Mitglieder anderer Einrichtungen zu dienstlichen oder Studien- Zwecken
  • Besucherinnen und Besucher zum Zwecke der Teilnahme an nach der Corona-Verordnung des Landes bzw. gemäß Rektoratsentscheidung zulässigen Veranstaltungen

Die Schauhäuser des Botanischen Gartens sind geschlossen. Die Sportstätten können im Rahmen der Hygienekonzepte für den kontaktlosen Freizeit- und Amateursport genutzt werden und auch der Hochschulsport wird unter gewissen Auflagen wieder angeboten.

Seit dem 19. Oktober 2020 dürfen Hochschulgebäude in der Regel nur noch zu Zwecken der Hochschulen genutzt werden. Überlassungen an externe Nutzer sind nur mit Genehmigung des Rektorats möglich.

Zusammenkünfte und Veranstaltungen

Neben den genehmigten Lehrveranstaltungen, den bereits erlaubten Gremiensitzungen sowie für den Universitätsbetrieb erforderlichen Präsenzveranstaltungen sind ab sofort auch wieder Kursangebote sowie Kultur-, Vortrags- und Informationsveranstaltungen zulässig (siehe entsprechenden Absatz weiter unten). Analog zu den zusätzlichen Lehrveranstaltungen gilt laut Corona-Verordnung auch hier die sogenannte GGG-Pflicht (getestet, geimpft, genesen), wenn der Mindestabstand unterschritten wird. Diese umfasst bei Veranstaltungsbeginn die Vorlagepflicht von tagesaktuellen negativen Test-, Impf- oder Genesenennachweisen, geht jedoch zugleich einher mit höheren Obergrenzen hinsichtlich der Teilnehmerzahl.

Als Nachweis für einen negativen Test kann z.B. ein Testzertifikat eines öffentlichen Testzentrums verwendet werden, welches nicht älter als 24 Stunden vor Veranstaltungsbeginn ist. Alternativ können die Veranstalter Schnelltests anbieten, die unter Aufsicht einer vom Veranstalter benannten und in den Testprozess eingewiesenen Person direkt vor Veranstaltungsbeginn durchgeführt werden. Die Aufsicht führende Person kann das Testergebnis bescheinigen. Hierbei sind die Hinweise des Sozialministeriums zur Erstellung von Testnachweisen zu beachten, Verwendung findet die Bescheinigungsvorlage des Landes. Diese Bescheinigung gilt in den der Testabnahme nachfolgenden 24 Stunden auch für weitere Veranstaltungen der Universität.

Für alle Veranstaltungen muss ein Hygienekonzept erstellt, eine Datenerhebung durchgeführt sowie die Abstandregelung beachtet werden.

Datenerhebung

Die Corona-Verordnungen verpflichten die Universität dazu, bei allen Besucher*innen, Nutzer*innen und Teilnehmenden an Veranstaltungen folgende Daten zu erfassen: Vor- und Nachname, Anschrift, Datum und Zeitraum der Anwesenheit, sowie die Telefonnummer. Die Pflicht zur Datenerhebung gilt bei allen Veranstaltungen, insbesondere Lehr-, Prüfungs- und Zulassungsveranstaltungen, Nutzung von Bibliotheken oder anderen Einrichtungen der Universität mit Studienbetrieb, Nutzung von reservierungspflichtigen Übungs-, Lern- und Arbeitsräumen nach Voranmeldung, Verpflegungs- und Versorgungseinrichtungen mit Besucherverkehr sowie im Studierendenportal und anderen Beratungs- und Verwaltungseinrichtungen mit Besucherverkehr. Bei Lehrveranstaltungsreihen ist eine Datenerhebung bei jeder einzelnen Veranstaltung und jedem Termin erforderlich. Diese Dokumentationen dienen der Nachverfolgung möglicher Infektionsketten und müssen vier Wochen lang aufbewahrt und danach datenschutzkonform (z.B. in Datenschutzcontainern oder durch Löschung) vernichtet werden.

Die Kontaktdatenerfassung wird wo immer möglich elektronisch durch Scannen eines QR-Codes beim Betreten der Räumlichkeit durchgeführt. Jede Person, die im Rahmen einer Veranstaltung einen Raum mit elektronischer Kontaktdatenerfassung betritt, ist dazu verpflichtet, mit einem selbst mitgebrachten elektronischen Gerät mit Scan-Funktion, wie z.B. einem Smartphone, den QR-Code einzuscannen und ihre oben genannten Kontaktdaten in die entsprechenden Eingabefelder einzugeben. Eine zusätzliche papierbasierte Datenerfassung erfolgt in diesen Räumen nicht. In zentral organisierten Räumen mit fester Bestuhlung erfolgt die Datenerhebung durch Scannen des auf dem jeweiligen Sitzplatz angebrachten QR-Codes. Weitere Verfahren zur elektronischen Datenerhebung sind in Vorbereitung.

Nur wenn eine elektronische Kontaktdatenerfassung aus besonderen Gründen nicht möglich ist, wird auf eine papierbasierte Datenerfassung zurückgegriffen. Hierzu wurden Formulare zur Datenerhebung vorbereitet, die von der jeweiligen Einrichtung im (beschreibbaren) ersten Teil ausgefüllt und danach in der erforderlichen Menge ausgedruckt werden können. Individuell ist der zweite Teil dann von den Besucher*innen, Nutzer*innen und Teilnehmenden der jeweiligen Veranstaltung auszufüllen.

Eine Datenschutzerklärung ergänzt die in Papierform bereitgestellten Formulare zur Datenerhebung und muss in dieser Konstellation ebenfalls ausgelegt werden. Bei einer elektronischen Erfassung steht diese Datenschutzerklärung online über die Erfassungsoberfläche zur Verfügung. Zusammenfassend werden diese Regelungen in einer Handreichung zur Datenerhebung dargestellt.

Nachverfolgung von Infektionen

Die Universität bietet ihren Mitarbeiter*innen, die nicht ausschließlich im Homeoffice arbeiten, wöchentlich zwei kostenlose Corona-Selbsttests an. Auch für Studierende, die an genehmigten Präsenzveranstaltungen teilnehmen, besteht ein Testangebot an Antigen-Schnelltests.

Werden von Seiten des Gesundheitsamtes Informationen zur Nachverfolgung von Infektionen angefordert, so koordiniert die Universität von zentraler Seite eine Zusammenstellung der erforderlichen Kontaktdaten und räumlichen Kontaktsituationen. Hierfür stehen die Einrichtungen und Fakultäten unterstützend für kurzfristige Rückfragen und Weiterleitung von Kontaktinformationen zur Verfügung. Betroffene Kontaktpersonen werden durch das Gesundheitsamt informiert. Bei Kontaktpersonen der RKI-Kategorie II kann dies auch direkt durch eine zentrale Stelle der Universität erfolgen. 

Das Führen und – im Falle einer Infektion – freiwillige Bereitstellen von „persönlichen Kontakttagebüchern“ erleichtert eine Kontaktnachverfolgung. Zudem empfiehlt die Universität die Nutzung der Corona-Warn-App der Bundesregierung.

Weitere wichtige Informationen

Regelungen für die Arbeit im Homeoffice

Mit Blick auf die weiterhin niedrigen Inzidenzzahlen in Heidelberg und Umgebung, die inzwischen bewährten Corona-Maßnahmen der Universität und die stetig steigenden Impfverfügbarkeiten für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kehrt die Universität Heidelberg ab 1. Juli 2021 in allen Bereichen schrittweise in den Präsenzbetrieb zurück.

Bei begründeten Ausnahmefällen persönlicher oder organisatorischer Art kann bis zum Beginn der Vorlesungszeit des Wintersemesters eine Fortführung der Vorübergehenden Heimarbeit bei den jeweiligen Vorgesetzten über ein Formular beantragt werden. Die Vorgesetzten entscheiden direkt über die Gewährung, die Einrichtungsleitung bringt dies gesammelt im Personaldezernat der Universitätsverwaltung zur Anzeige. Die Vorübergehende Heimarbeit kann somit längstens bis zum 17. Oktober 2021 vereinbart werden und ist jederzeit widerruflich. Hiernach bestehen weiterhin die bekannten Möglichkeiten zur Beantragung von Telearbeit. Bei der Einrichtung der IT Infrastruktur kann das URZ behilflich sein (IT-Support: Tel. +49 6221 54-117). Jegliches Vorgehen gilt vorbehaltlich der Vorgaben in den jeweiligen Corona-Verordnungen. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Seite des Personaldezernats.

Kultur-, Vortrags- und Informationsveranstaltungen

Kultur-, Vortrags- und Informationsveranstaltungen sowie Kursangebote zu Zwecken der Hochschule sind mit Kontaktdatenerfassung und unter Einhaltung eines Hygienekonzeptes sowie der Vorgaben der Corona-Verordnung zur Personenobergrenze bzw. Raumkapazität, Maskenpflicht und 3G-Plicht wieder zulässig, eine vorherige Genehmigung durch das Rektorat ist nicht mehr erforderlich.

Kultur-, Informations-, Vortragsveranstaltungen oder Kursangebote für nicht-universitäre Zwecke dürfen ebenfalls wieder angeboten werden, müssen aber durch das Rektorat genehmigt werden. Entsprechende Anträge auf Genehmigung können, ebenso wie Anträge zu Veranstaltungen durch Externe in Räumlichkeiten der Universität, z.B. im Rahmen von Raumüberlassungen, an die Rechtsabteilung der Universitätsverwaltung zur Prüfung und anschließende Weiterleitung an das Rektorat gesendet werden.

Kontakt: dezernat1@uni-heidelberg.de 

Zentrale Auskunft der Universitätsverwaltung

Neben den bekannten Kommunikationswegen stellt die Universitätsverwaltung für Wissenschaftler*innen und Mitarbeiter*innen das Serviceportal Corona bereit. Hier werden Fragen und Anliegen im Kontext der Corona-Herausforderungen beantwortet oder an die zuständigen internen Ansprechpartner weitergeleitet.

Telefonische Erreichbarkeit:  06221 54-19191
Mo bis Do      8 bis 16 Uhr
Freitag            8 bis 15 Uhr
service.corona@uni-heidelberg.de

Forschungsbetrieb

Es gelten die rechtlichen Rahmenbedingungen rund um Arbeitsschutz und Hygiene sowie die Zutritts- und Teilnahmeregelungen.

Forschungstätigkeiten im Laborbereich

Seit 1. August 2020 kann bei reinen Forschungstätigkeiten im Laborbereich der Abstand von 1,5 m unterschritten werden, sofern die Forscher in festen Kleingruppen von bis zu 4 Personen arbeiten, ein Mund-Nasen-Schutz getragen wird und in den Räumlichkeiten den Hygieneanforderungen der Corona Verordnung, insbesondere der ausreichenden Belüftung, Rechnung getragen wird. Es gelten die rechtlichen Rahmenbedingungen rund um Arbeitsschutz und Hygiene sowie die Zutritts- und Teilnahmeregelungen. Ausnahmen von der Abstandspflicht sind nicht möglich, wenn das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes aus Gründen des Arbeitsschutzes nicht zulässig ist.

Universitätsbibliothek

Die Universitätsbibliotheken sind wieder geöffnet. Die Nutzungsmöglichkeiten orientieren sich an den Vorgaben der jeweils gültigen Corona-Verordnung und den örtlichen Gegebenheiten. Bitte konsultieren Sie für etwaige Sonderregelungen die Webseiten der jeweiligen Bibliothek.

Zusätzlich stehen alle digitalen Angebote der Universitätsbibliothek wie gewohnt zur Verfügung. Die erweiterten digitalen Angebote werden aufrechterhalten, um Bibliotheksbesuche auf das zwingend erforderliche Maß zu beschränken. Der Dokumentlieferdienst HEDD (Heidelberger Electronic Document Delivery) wird auch weiterhin für Studierende der Universität Heidelberg angeboten. Gleiches gilt für die Bestellung von Büchern aus dem Bestand der Universitätsbibliothek für Mitglieder der Universität mit postalischer Lieferung nach Hause. Ergänzend hat die Bibliothek ihr E-Books-Angebot für Studium und Lehre massiv ausgebaut. Zahlreiche Verlage unterstützen die Universität Heidelberg durch die Freischaltung zusätzlicher oder bisher nicht lizenzierter Inhalte während der Coronavirus-Pandemie.

Universitätsarchiv

Das Universitätsarchiv ist seit dem 16. März 2021 wieder für den Publikumsverkehr geöffnet. Die Nutzungsmöglichkeiten orientieren sich an den Vorgaben der jeweils gültigen Corona-Verordnung.

Digitale Dienste

Das Universitätsrechenzentrum hat die derzeit verfügbaren digitalen Dienste auf einer Webseite zusammengestellt, die kontinuierlich um weitere Angebote ergänzt wird.

Dienstreisen

Dienstreisen innerhalb Deutschlands sind möglich. Grundsätzlich ist jedoch zu prüfen, ob Reisen verschoben oder durch digitale Formate und Veranstaltungen ersetzt werden können. Die Einrichtungen entscheiden selbstständig, ob eine Dienstreise genehmigt wird. Rechtliche Regelungen vor Ort und auf der Dienstreise müssen beachtet werden. Werden Hochschulveranstaltungen – gleich welcher Art – außerhalb der Hochschule durchgeführt, gelten die Hygiene- und Abstandsregeln der aktuellen Corona-Verordnung Baden-Württemberg, es sei denn vor Ort gibt es strengere Anforderungen, dann gelten diese.

Dienstreisen ins Ausland werden in der Regel nur für jene Länder genehmigt, für die keine Reisewarnung des Auswärtigen Amtes vorliegt. In diesen Fällen gelten die vorgenannten Regelungen für Inlandsreisen entsprechend. Dies gilt für Studierende, Doktorand*innen, Mitarbeiter*innen und Wissenschaftler*innen ebenso wie für Gastwissenschaftler*innen.

Rückkehr aus dem Ausland

Für die Ein- bzw. Rückreise in die Bundesrepublik Deutschland gilt die Verordnung des Sozialministeriums zu Quarantänemaßnahmen in der jeweils geltenden Fassung.

Für Beschäftigte, die sich aufgrund der Verordnung in häusliche Quarantäne begeben müssen, erfolgt durch die/den Vorgesetze/n eine Mitteilung an das Dezernat Personal über die behördlich angeordnete Quarantäne sowie den anschließenden Dienstantritt.

Verdachtsfall und Verhaltensempfehlungen

Was ist zu tun, wenn ein Mitglied der Universität typische Corona-Symptome aufweist, positiv getestet oder als Kontaktperson eingestuft wurde?

Die Universität hat hierfür Handlungsempfehlungen für Mitarbeiter*innen, Vorgesetzte und Führungskräfte, Studierende und Dozenten erarbeitet. Im Falle einer Infektion innerhalb der Universität steht zudem den Betroffenen ein zentrales Team zur Beratung und Unterstützung zur Verfügung.

Die Frage, ob ein Verdachtsfall vorliegt und ein Test auf eine Infektion mit dem Coronavirus durchgeführt werden sollte, ist mit dem Gesundheitsamt des Rhein-Neckar-Kreises zu klären. Bei einer ersten Selbsteinschätzung des Infektionsrisikos hilft das entsprechende Merkblatt des Gesundheitsamtes. Es wird dringend davon abgeraten, ohne entsprechende Vorabsprache in die Praxis oder Notfallambulanz zu kommen. Unter der Telefonnummer 06221 522-1881 werden in diesem Zusammenhang Antworten und Hinweise zu Themen wie Symptome und Inkubationszeit gegeben oder zur Frage, wie man sich vor einer Ansteckung schützen kann. Das Telefon ist werktags von 7.30 Uhr bis 18.00 Uhr und am Wochenende von 9:00 Uhr bis 16:00 Uhr erreichbar. Kontakt per E-Mail ist möglich unter der Adresse impfen @ rhein-neckar-kreis.de. Außerhalb der genannten Zeiten wenden sich Erwachsene telefonisch an die Infektionsambulanz unter der Telefonnummer 06221 56-8626. Für Kinder und Jugendliche ist die Notfallambulanz der Kinder- und Jugendmedizin zuständig. Sie ist über die Telefonnummer 06221 56-4823 erreichbar.

Was kann jeder Einzelne tun?

Alle Mitglieder der Universität Heidelberg sind aufgerufen, die Hygienemaßnahmen, wie sie zum Beispiel von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung für die Bildungsreinrichtungen vorgegeben werden, zu befolgen. Bitte achten Sie im Sinne eines vorbeugenden Gesundheitsschutzes auf gute Händehygiene sowie auf die Husten- und Nies-Etikette und halten Sie Abstand zu anderen Personen. Räume sind angemessen zu lüften. Folgen Sie den von der Bundesregierung und den Ländern beschlossenen Leitlinien zur Beschränkung sozialer Kontakte.