ForschungsstipendiumHumboldt-Stipendiat in der Angewandten Mathematik

26. Juli 2021

Dr. Giovanni Covi forscht in der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Angkana Rüland

Der Mathematiker Dr. Giovanni Covi forscht mit einem zweijährigen Alexander von Humboldt-Forschungsstipendium für Postdoktoranden am Institut für Angewandte Mathematik der Universität Heidelberg. Der italienische Wissenschaftler wird sogenannte inverse Probleme mathematisch analysieren. Dr. Covis Gastgeberin ist Prof. Dr. Angkana Rüland.

Inverse Probleme werden bearbeitet, indem aus einer beobachteten Wirkung auf die zugrundeliegende Ursache geschlossen wird. So können etwa durch indirekte Messungen Rückschlüsse auf unbekannte Parameter gezogen oder Materialeigenschaften indirekt rekonstruiert werden. Neben verschiedenen naturwissenschaftlichen Disziplinen ist die Bearbeitung inverser Probleme auch in der Medizin von Bedeutung, wo sie nichtinvasive Untersuchungen ermöglichen. Zusammen mit Angkana Rüland, Professorin für Angewandte Mathematik, wird Giovanni Covi seine Forschungen auf diesem Gebiet vertiefen.

Giovanni Covi studierte von 2009 bis 2016 Mathematik an der Università degli Studi di Napoli Federico II (Italien). Die folgenden vier Jahre verbrachte er an der Universität Jyväskylä in Finnland, an der er 2020 mit einer Dissertation auf dem Gebiet der inversen Probleme promoviert wurde. Vor der Bewilligung seines Humboldt-Forschungsstipendiums hat Dr. Covi bereits an der Universität Heidelberg geforscht.

Mit dem Forschungsstipendium unterstützt die Alexander von Humboldt-Stiftung herausragende Postdoktorandinnen und Postdoktoranden sowie erfahrene Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aller Nationen und fachlichen Disziplinen bei der Umsetzung eines kollaborativen Forschungsvorhabens in Deutschland. Humboldt-Forschungsstipendien werden für eine Dauer von bis zu 24 Monaten vergeben.

Porträt Dr. Giovanni Covi