SymposiumGeheimnisse des Weltalls

Pressemitteilung Nr. 73/2019
3. Juli 2019

Veranstaltung der Hector Fellow Academy an der Universität Heidelberg

In den vergangenen Jahrzehnten haben Wissenschaftler eine Vielzahl extrasolarer Planeten entdeckt. Gibt es darunter Kandidaten mit lebensfreundlichen Bedingungen? Wie sind die Galaxien mit ihren riesigen Ansammlungen von Planeten, Sternen und anderen Objekten entstanden? Mit den Geheimnissen des Weltalls befasst sich ein öffentliches Symposium, zu dem die Hector Fellow Academy und die Universität Heidelberg am 11. Juli 2019 einladen. Referenten sind Prof. Dr. Eva Grebel und Prof. Dr. Joachim Wambsganß, die am Astronomischen Rechen-Institut der Ruperto Carola forschen. Durch das Programm führt der bekannte Wissenschaftsmoderator Prof. Dr. Harald Lesch, Astrophysiker an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Die Veranstaltung mit dem Titel „Galaxienfusion und neue Erden – Von galaktischer Archäologie und einem interstellaren Zweitwohnsitz“ findet in der Aula der Neuen Universität, Grabengasse 3-5, statt. Die zweistündige Veranstaltung beginnt um 18 Uhr. Der Eintritt ist frei; es ist eine Anmeldung erforderlich.

Poster zum Symposium Galaxienfusion und neue Erden

Prof. Wambsganß wird in seinem Vortrag „Auf der Suche nach der zweiten Erde“ insbesondere auch der Frage nachgehen, was die Entdeckung eines erdähnlichen Exoplaneten für den Menschen bedeuten würde. Mit seinem Forschungsteam am Astronomischen Rechen-Institut sucht Joachim Wambsganß in einer internationalen Zusammenarbeit von Astronomen aktiv nach extrasolaren Planeten. Über das Forschungsgebiet „Galaktische Archäologie“ berichtet Prof. Grebel. Sie wird erläutern, wie sich Galaxien über Jahrmilliarden – von der Kindheit bis zum Greisenalter – entwickeln. Die Wissenschaftlerin, die die Entwicklungsgeschichte von Galaxien mithilfe von alten Sternen als Überresten vergangener Sternentstehungsepochen rekonstruiert, ist Sprecherin des Sonderforschungsbereichs 881 „Das Milchstraßensystem“. Die deutschsprachigen Vorträge der beiden Referenten werden simultan ins Englische übersetzt. Begrüßungsworte spricht Prof. Dr. A. Stephen K. Hashmi, Prorektor der Universität Heidelberg. Der Wissenschaftler ist, ebenso wie Prof. Grebel, Mitglied der Hector Fellow Academy.

Die Hector Fellow Academy ist eine junge Wissenschaftsakademie. Sie bietet ihren Mitgliedern eine Plattform zum fächerübergreifenden Austausch und fördert Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler in den sogenannten MINT-Fächern sowie in der Medizin und Psychologie. Die jährlich stattfindenden öffentlichen Symposien verfolgen das Ziel, aktuelle wissenschaftliche Fragestellungen in einen gesellschaftspolitischen Kontext zu stellen.

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