PreisverleihungDAAD-Preis für Heidelberger Medizinstudenten

31. Januar 2020

Karam Al Halabi erhält die Auszeichnung für seine akademischen Leistungen wie für sein soziales Engagement

Für seine akademischen Leistungen ebenso wie für sein soziales Engagement hat Karam Al Halabi den DAAD-Preis für ausländische Studierende erhalten. Der aus Syrien stammende Medizinstudent der Universität Heidelberg nahm die mit 1.000 Euro dotierte Auszeichnung beim Stipendiatenempfang des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) an der Ruperto Carola entgegen. Den Preis überreichte der Prorektor für Internationales, Prof. Dr. Marc-Philippe Weller.

Preisverleihung

Sein Studium der Humanmedizin hat Karam Al Halabi im Wintersemester 2014/2015 an der Universität Heidelberg aufgenommen, im August 2016 legte er nach nur vier Fachsemestern das Erste Staatsexamen ab. Neben seinen bemerkenswerten akademischen Leistungen engagiert sich der Student im Arbeitskreis „Heidelberger Initiative für Integration im Medizinstudium“. Dort organisiert er unter anderem den seit 2016 stattfindenden „International Day“, der sich mittlerweile an Studierende aller Fakultäten wendet. Darüber hinaus leitet Karam Al Halabi Tutorien, die sich speziell an ausländische Medizin-Studierende richten. In diesem Zusammenhang hat er auch einen Vorbereitungskurs für ERASMUS-Studierende entwickelt. Dieser Kurs bietet ihnen einen Überblick, was während ihres Aufenthalts an der Medizinischen Fakultät Heidelberg von ihnen erwartet wird oder welche sprachlichen und praktischen Fähigkeiten im Umgang mit den Patienten wichtig sind.

„Ich hoffe, dass ich auch in Zukunft einen Beitrag zu der medizinischen Ausbildung leisten darf und weiterhin andere für meine Ideen begeistern kann“, betont Karam Al Halabi. Während der festlichen Veranstaltung, die am 29. Januar 2020 in der Aula der Alten Universität stattfand, begrüßten Prorektor Prof. Weller und Dr. Michael Harms als DAAD-Vertrauenspartner der Universität Heidelberg die Stipendiaten. Mehr als 200 Studierende, Doktoranden und Forscher aus aller Welt sind derzeit mit einem Stipendium des Deutschen Akademischen Austauschdienstes zu Gast an der Ruperto Carola.

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