Europäische Hochschulallianz 4EU+ European University Alliance: Kollektive Lösungen für globale Herausforderungen
24. November 2025
Jahrestreffen der acht Partneruniversitäten findet an der Universität Genf statt
Mit der Frage, wie die 4EU+ European University Alliance ihr Potential zur Bewältigung gesellschaftlicher Herausforderungen bestmöglich entfalten kann, befasst sich das Jahrestreffen der Allianz, zu dem die Universität Genf in die Schweiz einlädt. Vertreterinnen und Vertreter der acht Partneruniversitäten – dazu gehören neben Genf die Universitäten Prag, Heidelberg, Paris-Panthéon-Assas, Sorbonne/Paris, Kopenhagen, Mailand und Warschau – kommen zusammen, um sich über neue Formate der hochschul- und länderübergreifenden Zusammenarbeit in Bildung und Forschung auszutauschen. Das Annual Meeting mit dem Titel „4EU+ for Global Impact – Shaping Collective Solutions“ findet vom 26. bis 28. November 2025 statt.
Das Jahrestreffen in Genf startet am 26. November mit drei Workshops. Sie befassen sich mit dem gesellschaftlichen und politischen Impact von universitärer Lehre und Forschung und gehen der Frage nach, wie Studierende und Mitarbeiter dafür gewonnen werden können, sich in die Aktivitäten der Allianz einzubringen. Es folgen Sitzungen der sogenannten Flagships sowie verschiedener Arbeitsgruppen und Gremien. Die vier 4EU+ Flagships umfassen thematische Bereiche, die die Grundlage für die interdisziplinäre Zusammenarbeit in Forschung, Lehre und Innovation zwischen den acht Partneruniversitäten bilden. Sie konzentrieren sich auf Themen, die bei der Suche nach Lösungen für aktuelle globale Herausforderungen eine Schlüsselrolle spielen, etwa Gesundheit und demographischer Wandel oder digitale Transformation.
Den Eröffnungsvortrag am 27. November mit dem Titel „Switzerland/Europe and the Crisis of Multilateralism“ hält Micheline Calmy-Rey, ehemalige Bundespräsidentin der Schweizerischen Eidgenossenschaft. Auf dem Programm der 4EU+-Vollversammlung im Rahmen des Jahrestreffens stehen Berichte zu Stand und Perspektiven der Allianz. Im Anschluss daran wird ein Wechsel im Vorsitz des Governing Board vollzogen. Er geht von Prof. Dr. Alojzy Z. Nowak, Rektor der Universität Warschau, an Prof. Dr. Audrey Leuba, Rektorin der Universität Genf, über. In ihrem Antrittsvortrag zum Thema „What’s Ahead? A Swiss University Leading a European Alliance“ wird sie einen Ausblick auf das kommende Jahr geben. Die Open Session des 4EU+ Annual Meeting am 27. November wird ab 9.30 Uhr im Livestream übertragen. Am 28. November wird das Governing Board der Allianz zusammentreten; zudem treffen sich die Prorektoren und Vizepräsidenten für Forschung und für Lehre.
In der 4EU+ European University Alliance haben sich die acht Universitäten Prag, Heidelberg, Paris-Panthéon-Assas, Sorbonne/Paris, Kopenhagen, Genf, Mailand und Warschau zusammengeschlossen. Der Verbund der Partneruniversitäten gehört zu den Universitätsallianzen, die im Rahmen der Erasmus+-Ausschreibung „Europäische Hochschulen“ gefördert werden. Mit der Unterstützung strategischer Hochschulpartnerschaften und dem Aufbau eines integrierten Hochschulsystems verfolgt die Europäische Kommission das Ziel, Forschung, Lehre und Innovation in Europa in neuen Strukturen zu bündeln und damit den europäischen Bildungsraum zu modernisieren und zu stärken.