Europäische Hochschulallianz 4EU+ European University Alliance geht in dritte Förderperiode
28. Juli 2026
Europäische Hochschulallianz wird für weitere zwei Jahre von der Europäischen Union gefördert
Mit ihrem Folgeantrag ist die 4EU+ European University Alliance erfolgreich in der aktuellen Runde der ERASMUS+ Ausschreibung „Europäische Hochschulen“. Der länderübergreifende Zusammenschluss starker Forschungsuniversitäten mit Beteiligung der Universität Heidelberg wird seit 2019 von der Europäischen Union gefördert. Für das Projekt „Fostering Universities’ Transformation for Upscaling Research-based Education“ (4EU+ FUTURE) erhält die Hochschulallianz nun für weitere zwei Jahre Fördermittel in Höhe von insgesamt rund 3,8 Millionen Euro. Ziel ist es, die gemeinsamen Aktivitäten in Lehre, Forschung, Innovation und Global Outreach auszuweiten.
Nachdem in den ersten beiden Förderperioden die Grundlagen für eine nachhaltige Zusammenarbeit zwischen den Partneruniversitäten geschaffen wurden, sollen in den kommenden zwei Jahren im Rahmen des Projekts 4EU+ FUTURE Forschungsnetzwerke gestärkt und der Ausbau gemeinsamer digitaler Infrastrukturen und Mobilitätsangebote vorangetrieben werden. Außerdem sollen die gemeinsamen Aktivitäten in der forschungsbasierten Lehre auf allen Qualifizierungsstufen ausgebaut und um flexible Lehr- und Lernangebote sowie um gemeinsame Studiengänge, Mobilitätsprogramme und Microcredentials in Zusammenarbeit mit externen Partnern erweitert werden. Damit will die Allianz im Einklang mit ihrer Strategie für die Jahre 2025 bis 2035 den nächsten Schritt auf dem Weg zu einer forschenden Volluniversität auf europäischer Ebene gehen.
Die Europäische Kommission hat aus insgesamt 37 Anträgen 20 Allianzen zur Förderung ausgewählt. Die erfolgreichen Verbünde erhalten finanzielle Mittel, um ihre Modelle der Zusammenarbeit weiterzuentwickeln und das Projekt der „Europäischen Hochschulen“ weiter voranzutreiben. Der Folgeantrag 4EU+ FUTURE der 4EU+ European University Alliance im Rahmen der Ausschreibung „Europäische Hochschulen“ wurde von 24 Partnern unterstützt, darunter Nichtregierungsorganisationen, Handelskammern, regionale Behörden sowie Partner aus der Wirtschaft.
In der 4EU+ European University Alliance haben sich die Universitäten Prag, Heidelberg, Paris-Panthéon-Assas, Sorbonne/Paris, Kopenhagen, Mailand und Warschau zusammengeschlossen. Die Universität Genf wird sich als achtes Mitglied der Allianz mit einer Förderung der Schweizer Agentur Movetia ebenfalls an den gemeinsamen Aktivitäten im Rahmen von 4EU+ FUTURE beteiligen. Mit der Erasmus+-Ausschreibung „Europäische Hochschulen“ verfolgt die Europäische Kommission das Ziel, Forschung, Lehre und Innovation in Europa in neuen Strukturen zu bündeln und damit den europäischen Bildungsraum zu modernisieren und zu stärken.