Was macht eigentlich...Stefan?
Stefan wurde während seines Masterstudiums der Physik an der Universität Heidelberg bis zum Sommersemester 2023 mit einem Hans-Peter-Wild-Talentstipendium gefördert. Nun berichtet er uns, was er in der Zwischenzeit gemacht hat.
Mit Hilfe des Hans-Peter-Wild-Stipendiums habe ich 2022 mein Studium an der Universität Heidelberg abgeschlossen. Während meines Studiums in Heidelberg war ich im Fast-Track-Masterstudiengang Physik eingeschrieben, wo ich die Möglichkeit hatte, am Institut für Theoretische Physik zu arbeiten. Davor habe ich meinen Bachelor an der Nationalen Autonomen Universität von Mexiko in Mexiko-Stadt gemacht. Seit 2023 promoviere ich an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften in Wien.
Meine Forschung konzentriert sich derzeit auf die theoretische Physik der Dunklen Materie. Konkret arbeite ich an der direkten Detektion von Dunkler Materie. Die direkte Detektion von Dunkler Materie versucht, wie der Name schon sagt, die Natur der Dunklen Materie im Sonnensystem durch ihre direkte Wechselwirkung mit unserer gewöhnlichen Materie aufzudecken. Es ist ein faszinierendes Thema, da es Konzepte und Methoden aus der Astrophysik, Kosmologie, Teilchenphysik und Direktdetektion sowie zunehmend aus der Quantenphysik, Atom- und Molekülphysik und Festkörperphysik kombiniert.
Während meiner Zeit in Heidelberg habe ich zwar an einem anderen Thema gearbeitet, das viel abstrakter war als meine aktuelle Forschung, aber es hat mich wirklich gut auf meine derzeitige Arbeit vorbereitet. Dank des Hans Peter Wild Talent Scholarships konnte ich mich ganz auf die Erforschung und das Verständnis von Themen der theoretischen Physik konzentrieren, die mich interessierten, ohne mir finanzielle Sorgen machen zu müssen. So konnte ich meine Zeit in Heidelberg mit neuen Freundinnen und Freunden in einem neuen Land wirklich genießen. Nach Abschluss meiner Promotion möchte ich als Postdoktorand weiter im Bereich der Dunklen Materie forschen. Die Forschung im Bereich der Dunklen Materie ist ein spannendes Arbeitsgebiet, da sie viele verschiedene Bereiche der Physik miteinander verbindet, um die Natur einer Substanz zu erforschen, die seit einem Jahrhundert ein Rätsel ist.
Stand: Oktober 2025




