Field of Focus III - Geförderte ProjekteIdeas and Language of Welfare:

Gemeinwohl transkulturell - Ideen und Semantik

Projektleiterin:

PD Dr. Susan Richter (Historisches Seminar)

Förderlinie:

Transkulturelle Studien

 

Das Projekt “Ideas and Language of Welfare. Gemeinwohl transkulturell – Ideen und Semantik“ war am Lehrstuhl für Frühe Neuzeit (PD Dr. Susan Richter) des Historische Seminars der Universität Heidelberg über den Zeitraum vom 1. Mai 2014 bis 30. Juni 2015 angesiedelt.

Dem Projekt gehörten neben der Projektleiterin PD Dr. Susan Richter der wissenschaftliche Mitarbeiter Steve Bahn auf der Projektstelle sowie die beiden assoziierten Projektmitglieder Dr. Urte Weber und Michael Roth, M.A. an. Im Fokus des Forschungsprojektes stand das Gemeinwohlverständnis, also die staatliche Sorge um Untertanen und ihre substantiellen Bedürfnisse, in Kolonialgesellschaften vom 16. bis zum Anfang des 19. Jahrhunderts. Als Ziel wurde dabei festgelegt, die Frage nach der Herausbildung einer politisch-technischen Sprache zu und über Gemeinwohl/Welfare der Kolonialregierungen zu klären. Die beteiligten Historiker und Historikerinnen bedienten sich dabei dem methodischen Zugang der Historischen Semantik, um transkulturelle Gemeinwohlkonzepte im Kontext von Reform und Reformsprachen in ihrer linguistischen Vielfalt, ihren Transformationen und Einflüssen zu erfassen. Um diese Fragen zu klären, erfolgten innerhalb der Projektphase eine Reihe von Archiv- und Forschungsaufenthalten in London, Rom, Singapur, Malakka (Malaysia), Sydney (Australien). Die Ergebnisse münden in Qualifikationsarbeiten (Dissertation) und in der Schreibphase befindliche Publikationen.