ExzellenzstrategieFlagship Initiative: Transforming Cultural Heritage

Erste Ausschreibung HeiCONNECT (2020)

Diese Ausschreibung erfolgt im Rahmen der Umsetzung der Exzellenzstrategie der Universität Heidelberg. Ziel der im Rahmen der Flagship Initiative „Transforming Cultural Heritage“ stattfindenden Forschung ist es, die Ansätze und Disziplinen der Geisteswissenschaften mit denen der Wirtschafts-, Sozial-, Empirischen Verhaltens- und Rechtswissenschaften konsequent zu verbinden, um innovative und transformative Forschungsprozesse im Forschungsfeld „Cultural Heritage“ zu ermöglichen. Dabei soll die themengeleitete Modifikation der bestehenden Forschungsansätze und die Entwicklung neuer Methoden in Theorie und Praxis im Mittelpunkt stehen.

Thematische Schwerpunkte der Flagship Initiative „Transforming Cultural Heritage“

  • Aushandlungs- und Entscheidungsprozesse in Bezug auf Cultural Heritage
  • Cultural Heritage als dynamisches Konzept
  • Dokumentation, Erhalt und Schutz von Cultural Heritage
  • Cultural Heritage, sozialer Zusammenhalt/Konflikt und Identität
  • Cultural Heritage in einer globalisierten Welt
  • Cultural Heritage zwischen Sprache und Gesellschaft
  • Cultural Heritage – Rezeption und Tradition
  • Cultural Heritage und soziale Weitergabe von Werten

HeiCONNECT

Gegenstand der Förderung

Gefördert werden exzellente Nachwuchswissenschaftler*innen in einer ‚Übergangsphase‘ ihrer Karriere, beispielsweise nach der Promotion, nach der Habilitation oder nach Beendigung einer Projektphase. Die Förderung zielt darauf, innerhalb der thematischen Förderlinien der Flagship Initiative „Transforming Cultural Heritage“ als Anschubfinanzierung herausragende Forschungsvorhaben in eine erfolgreiche Drittmittelfinanzierung zu überführen.

Die Vorhaben sollen zu den genannten thematischen Schwerpunkten passen. Eine inter- und transdisziplinäre Ausrichtung der Vorhaben ist ausdrücklich erwünscht; erwartet wird die Teilnahme an den Aktivitäten der Flagship Initiative.

Art der Förderung: Es wird jeweils eine Postdoc-Stelle (E13 oder E14, 100%) vergeben. Die Finanzierung läuft über ein Jahr, in begründeten Ausnahmefällen bis zu max. 1 1⁄2 Jahre, und ist als Anschubfinanzierung gedacht. Es wird erwartet, dass das zu beantragende Drittmittelformat bereits im Antrag klar benannt wird. Für jedes Vorhaben stehen max. 10 Tsd. € jährlich an Sach- und Hilfskraftmitteln zur Verfügung, eine Verwendungsabsicht ist beizufügen, der Einsatzort bei geplanten Geräteanschaffungen ist zu nennen.

Antragsberechtigt sind promovierte Wissenschaftler*innen der Universität Heidelberg. Die Mittel können für die eigene Person oder für eine*n Mitarbeiter*in beantragt werden. Personen, die zum Zeitpunkt der Antragstellung nicht an der Universität Heidelberg beschäftigt sind, können als Mit-Antragsteller*innen gemeinsam mit antragsberechtigen Wissenschaftler*innen der Universität Heidelberg einen Antrag stellen.

Formalia

Erforderliche Angaben

  • Titel des Arbeitsvorhabens
  • Zusammenfassung des Arbeitsvorhabens (max. 1500 Zeichen)
  • Zielsetzung und Forschungsstand (max. 2500 Zeichen)
  • Eigene Vorarbeiten (max. 2500 Zeichen)
  • Ausführliche Darstellung des Arbeitsvorhabens (max. 5000 Zeichen)
  • Erwartetes Ergebnis (Nennung des zu beantragenden Drittmittelformats) (max. 2500 Zeichen)
  • Zeit- und Arbeitsplan
  • Kostenaufstellung der Personal- und Sachkosten (die Personalmittelsätze sind bei Michaela Böttner zu erfragen)
  • Angaben zum*r Antragsteller*in (CV, einschlägige Publikationsliste)

Ausschreibungsfrist

Anträge sind bis zum 10.01.2020 in elektronischer Form (zusammengefasst in einem PDF-Dokument) zu senden an

christian.witschel@zaw.uni-heidelberg.de

Später eingereichte Anträge und Anträge in Papierform sind vom Begutachtungsverfahren ausgeschlossen. Mit einer Förderentscheidung ist Ende Januar 2020 zu rechnen. Bei Rückfragen zur Ausschreibung wenden Sie sich bitte an:

Michaela Böttner
Tel. +49 6221 54-3615 

boettner@uni-heidelberg.de

Erste Ausschreibung „Research Tandems“ (2020)

Diese Ausschreibung erfolgt im Rahmen der Umsetzung der Exzellenzstrategie der Universität Heidelberg. Ziel der im Rahmen der Flagship-Initiative „Transforming Cultural Heritage“ stattfindenden Forschung ist es, die Ansätze und Disziplinen der Geisteswissenschaften mit denen der Wirtschafts-, Sozial-, Empirischen Verhaltens- und Rechtswissenschaften konsequent zu verbinden, um innovative und transformative Forschungsprozesse im Forschungsfeld „Cultural Heritage“ zu ermöglichen. Eine Flagship-Initiative entsteht grundsätzlich aus der Zusammenarbeit von mindestens zwei Field of Focus. Dabei soll die themengeleitete Modifikation der bestehenden Forschungsansätze und die Entwicklung neuer Methoden in Theorie und Praxis im Mittelpunkt stehen.

Thematische Schwerpunkte der Flagship-Initiative „Transforming Cultural Heritage“

  • Aushandlungs- und Entscheidungsprozesse in Bezug auf Cultural Heritage
  • Cultural Heritage als dynamisches Konzept
  • Kritische Aspekte des Cultural Heritage (u.a. ‚Dark Heritage‘)
  • Dokumentation, Erhalt und Schutz von Cultural Heritage
  • Cultural Heritage und Digitalisierung
  • Cultural Heritage, sozialer Zusammenhalt/Konflikt und Identität
  • Cultural Heritage und Migration
  • Cultural Heritage in einer globalisierten Welt
  • Cultural Heritage zwischen Sprache, Literatur und Gesellschaft
  • Cultural Heritage und Bildung/Ausbildung
  • Cultural Heritage – Rezeption und Tradition
  • Cultural Heritage und soziale Weitergabe von Werten

Research Tandems

Gegenstand der Förderung

Gefördert werden bis zu drei Research Tandems, die interdisziplinär zu den thematischen Schwerpunkten der Flagship-Initiative „Transforming Cultural Heritage“ forschen. Die zu fördernden Research Tandems sollen als zentrale Fördermaßnahme der Flagship-Initiative innovative und transformative Forschungsprozesse im Themenfeld „Cultural Heritage“ etablieren und die thematischen und strategischen Zielsetzungen der Initiative festigen und vertiefen. Die Teilnahme an Aktivitäten der Flagship-Initiative wird vorausgesetzt.

Antragsteller*innen

Die Forschung in den Research Tandems soll so durchgeführt werden, dass sie die beiden Fields of Focus 3 und 4 miteinander verknüpft und dadurch die Methoden und Ansätze der Geisteswissenschaften mit jenen der Sozial-, Wirtschafts-, Verhaltens- und Rechtswissenschaften konsequent verbindet. Die Antragstellung muss daher zwingend durch mindestens zwei Wissenschaftler*innen erfolgen, von denen eine*r im Field of Focus 3 und eine*r im Field of Focus 4 verortet ist. Die Zahl der Antragsteller*innen kann auch höher sein, sollte aber in der Regel fünf nicht übersteigen. Die Antragstellung kann entweder durch Postdocs, durch Professor*innen oder ein Team aus Postdocs und Professor*innen erfolgen. Antragsberechtigt sind promovierte Wissenschaftler*innen der Universität Heidelberg.

Art der Förderung

Es werden Personal-, Sach- und Investitionsmittel vergeben. Erfolgt die Antragsstellung durch Postdocs, können Mittel für die eigene Stelle (50 bis 100%) eingeworben werden, erfolgt die Antragstellung durch Professor*innen, können Mittel für Postdoc- oder Doktorandenstellen (65%) eingeworben werden. Die Finanzierung läuft über max. drei Jahre. Für insgesamt drei Research Tandems stehen jährlich rd. 370 Tsd. € zur Verfügung. Jedes Tandem kann pauschal bis zu 15 Tsd. € jährlich an Sach- und Hilfskraftmitteln beantragen; eine Verwendungsabsicht ist beizufügen, der Einsatzort bei geplanten Geräteanschaffungen ist zu nennen. Die Finanzierung grundausstattungsrelevanter Positionen ist grundsätzlich möglich (dies betrifft Arbeitsplatzausstattung, wissenschaftliche Verbrauchsmaterialien etc.).

Antragsverfahren

Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt. In der ersten Verfahrensstufe ist bis zum 29. Februar 2020 ein Antrag von 10 Seiten (exkl. Zeit- und Arbeitsplan, Kostenkalkulation und Angaben zum*r Antragsteller*in) vorzulegen (zum Inhalt s.u.). Positiv begutachtete Antragssteller werden in einer zweiten Verfahrensstufe zu einer persönlichen Projektvorstellung eingeladen, danach erfolgt die Endauswahl der zu fördernden Projekte. Als Förderbeginn ist der 01. Juni 2020 vorgesehen.

Erforderliche Angaben

  • Titel des Arbeitsvorhabens
  • Zusammenfassung des Arbeitsvorhabens
  • Zielsetzung und Forschungsstand
  • Eigene Vorarbeiten
  • Ausführliche Darstellung des Arbeitsvorhabens
  • Erwartetes Ergebnis
  • Zeit- und Arbeitsplan
  • Kostenaufstellung der Personal- und Sachkosten (die Personalmittelsätze sind bei Michaela Böttner (54-3615) zu erfragen)
  • Angaben zum*r Antragsteller*in (CV, einschlägige Publikationsliste)

Ausschreibungsfrist

Antragsskizzen sind bis zum 29.02.2020 in elektronischer Form (zusammengefasst in einem PDF-Dokument) zu senden an

christian.witschel@zaw.uni-heidelberg.de

Später eingereichte Anträge und Anträge in Papierform sind vom Begutachtungsverfahren ausgeschlossen. Mit einer Förderentscheidung ist Ende April zu rechnen. Bei Rückfragen zur Ausschreibung wenden Sie sich bitte an:

Michaela Böttner
Tel. +49 6221 54-3615 

boettner@uni-heidelberg.de